Malsburg-Marzell
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 47° 45′ N, 7° 44′ O | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Lörrach | |
| Höhe: | 755 m ü. NHN | |
| Fläche: | 24,9 km² | |
| Einwohner: | 1443 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 58 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79429 | |
| Vorwahl: | 07626 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LÖ | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 36 104 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Rathausplatz 1 79429 Malsburg-Marzell | |
| Website: | www.malsburg-marzell.de | |
| Bürgermeister: | Mario Singer | |
| Lage der Gemeinde Malsburg-Marzell im Landkreis Lörrach | ||
Malsburg-Marzell ist eine im Zuge der Gemeindereform in Baden-Württemberg 1974 aus den Altgemeinden Malsburg und Marzell neu gebildete Gemeinde im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geografische Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Doppelgemeinde Malsburg-Marzell liegt im Oberen Kandertal im südwestlichen Schwarzwald. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Höhenlage von 429 Meter über NN bis zum 1165 Meter hohen Blauen (auch Hochblauen) und ist zu mehr als 70 % von Wald bedeckt. Im Nordosten ist die Gemeinde über den Passübergang Lipple mit dem Kleinen Wiesental verbunden.
Im Gemeindegebiet südöstlich des Hochblauen liegt die vermutlich höchstgelegene Burgstelle Baden-Württembergs, Burg Stockburg.
Nachbargemeinden
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| Obereggenen (Ortsteil von Schliengen) |
Badenweiler | Niederweiler (Ortsteil von Müllheim) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Obereggenen (Ortsteil von Schliengen) |
Wies (Ortsteil von Kleines Wiesental) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sitzenkirch (Ortsteil von Kandern) |
Kandern | Endenburg (Ortsteil von Steinen) |
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Die stark ansteigenden Einwohnerzahlen um 1900 in Malsburg und 1910 in Marzell werden auf die große Anzahl italienischer Arbeiter in den Granitsteinbrüchen bzw. beim Bau der Kliniken zurückgeführt.[53]
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Zuge der Reformation im Markgräflerland wurde im oberen Kandertal – wie in der gesamten Markgrafschaft Baden-Durlach – 1556 die Reformation durchgeführt. Seither sind die Gemeinden überwiegend evangelisch geprägt. Die evangelische Kirchengemeinde Am Blauen gehört seit 2017 zum Distrikt Oberes Kandertal[54] der Evangelischen Landeskirche in Baden. Die römisch-katholische Pfarrei gehört zur Seelsorgeeinheit Kandern-Istein im Dekanat Wiesental der Erzdiözese Freiburg.
Politik
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Verwaltungsgemeinschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Malsburg-Marzell bildet mit der Stadt Kandern eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft. Die öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die Erfüllung der Aufgaben eines Gemeindeverwaltungsverbandes wurde am 19. Oktober 2023 erneuert.[55]
Gemeinderat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Gemeinderat Malsburg-Marzell besteht aus zehn ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem.[56] Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 wurde der Gemeinderat durch Mehrheitswahl gewählt[57]. Mehrheitswahl findet statt, wenn kein oder nur ein Wahlvorschlag eingereicht wurde. Die Bewerber mit den höchsten Stimmenzahlen sind dann gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 66,8 % (2019: 68,2 %).
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bürgermeister der Gemeinde ist seit 2018 Mario Singer. Zuvor amtierte von 2010 bis 2018 Gerd Schweinlin.[58] Am 12. April 2026 wurde Andreas Spicker zum Bürgermeister gewählt.[59]
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Blasonierung: „In Silber auf grünem Tafelberg eine rote Burgruine, rechts und links auf dem Hang je eine grüne Tanne mit schwarzem Stamm.“[60] Das Wappen wurde nach der Vereinigung der beiden Altgemeinden am 2. August 1974 durch das baden-württembergische Innenministerium verliehen. Im neuen Wappen wurden Elemente der Wappen der Altgemeinden abgebildet. „Die Burgruine stammt aus dem früheren Wappen von Malsburg, die Bäume aus dem von Marzell.“[61]
Die Blasonierung des früheren Malsburger Wappens lautet: „In Blau auf grünem Tafelberg eine silberne Burgruine, im linken Obereck ein schwebendes silbernes Schildchen, darin ein aufgerichteter, goldengekrönter roter Löwe.“[62] Die Burgruine nimmt Bezug auf die nahegelegene Sausenburg, der rote Löwe war das Wappenbild der Landgrafschaft Sausenberg. Das Wappen wurde von der Gemeinde 1897 angenommen. Zuvor gab es auch andere Wappen- und Siegelbilder.
Die Blasonierung des früheren Marzeller Wappens lautet: „Unter blauem Wolkenschildhaupt in Silber ein steiler blauer Berg, rechts und links auf dem Hang je eine grüne Tanne mit schwarzem Stamm.“[63] Der blaue Berg symbolisiert den Hochblauen an dessen Fuß Marzell liegt. Das Wappen wurde von Gemeinde 1899 angenommen. Auch Marzell hatte zuvor ein anderes Siegelbild.
- Malsburg
- Marzell
- Malsburg-Marzell
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die höchste Erhebung ist der Hochblauen, ein 1165 Meter hoher Berg mit einem Aussichts- und einem Sendeturm. In der Nähe des Teilortes Vogelbach befindet sich die Ruine Sausenburg. Der Geschichtsweg Bürgeln – Kaltenbach führt von dem im benachbarten Obereggenen liegenden Schloss Bürgeln zur alten Kirche im Ortsteil Kaltenbach.[64]
Kirchen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Ortsteil Kaltenbach steht die älteste Kirche, deren Ursprung im 11. oder 12. Jahrhundert liegt, die evangelische Michaelskirche. In Marzell steht die ebenfalls evangelische Martinskirche, die das erste Mal im 13. Jahrhundert genannt wurde; das heutige Bauwerk wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut. Die Katholische Kirche Mariä Himmelfahrt stammt zwar aus den 1950er Jahren, passt sich stilistisch aber an die älteren Bauten an. Im westlichen Teilort Vogelbach steht die Nikolauskirche aus den 1770er Jahren.
- Michaelskirche in Kaltenbach
- Nikolauskirche in Vogelbach
- Mariä Himmelfahrt in Marzell
- Martinskirche in Marzell
Jugendraum Endstation Malsburg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahre 1994 bauten die Jugendlichen mit tatkräftiger Unterstützung der Handwerker im Ort ein kleines Gebäude außerhalb von Malsburg beim Gemeindebauhof. Dieses Gebäude sollte künftig den Jugendraum beherbergen. Mehrere Generationen von Jugendlichen haben den Namen der Einrichtung bekannt gemacht: „Jugendraum Endstation Malsburg“.[65] Regelmäßig werden in dem selbst tragenden Jugendraum Partys gefeiert.
Natur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Malsburg-Marzell hat Anteil an den Landschaftsschutzgebiet Blauen.[66] Um die Offenhaltung der Bergweiden kümmern sich mehrere Vereine. „Der Weide- und Landschaftspflegeverband Marzell gehört zusammen mit dem Malsburger Verband und der Kaltenbacher Weide- und Biotoppflegegemeinschaft zu den wichtigsten Landschaftspflegern im Tal.“[67] Seit 2022 gibt es zusätzlich den Weide- und Landschaftspflegeverein Lütschenbach.[68] Die Geissenhalter Hinteres Kandertal e. V.[69][70][71] verfolgen ebenfalls dieses Ziel. Von 1987 mit Unterbrechungen bis 2019 veranstaltete der Verein zudem das Geißenfest im Lütschenbacher Steinbruch.
Wirtschaft, Infrastruktur und Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Größter Arbeitgeber im Ort ist die Kur + Reha GmbH, die die beiden Fachkliniken (Rehaklinik Kandertal und Rehaklinik Birkenbuck) oberhalb Marzell betreibt.
- Gebäude der Rehaklinik Kandertal in Malsburg-Marzell.
- Gebäudekomplex der Rehaklinik Kandertal in Malsburg-Marzell von Norden.
- Gebäude der Rehabilitationsklinik Birkenbuck in Malsburg-Marzell (ehemaliges Luisenheim) von Süden.
Ein weiterer wichtiger Arbeitgeber ist der Granitsteinbruch der Alfred Dörflinger GmbH[72] im Ortsteil Malsburg. Grundlage des Geschäfts ist eine nach dem Ort benannte Granitart, der Malsburger Granit, der auch in benachbarten Orten abbauwürdig vorkommt.[73] „Südlich des Blauens nimmt er eine Fläche von ca. 110 km² ein.“[74] Der verbindliche Teilregionalplan Oberflächennahe Rohstoffe (2021)[75] des Regionalverbandes Hochrhein-Bodensee weist Flächen in Lütschenbach und im Gewann Gritzeln als Vorrangflächen für den Abbau oberflächennaher Rohstoffe aus, wobei die bestehenden Abbaustandorte als Abbaugebiete und weitere potentiell abbauwürdige Flächen als Sicherungsgebiete für Plutonit (Granit gehört zur Gesteinsgruppe der Plutonite) ausgewiesen sind. Im Detail handelt es sich um folgende Vorranggebiete:

| Abk. | Bezeichnung | Fläche (in Hektar) | Rohstofftyp | Abbau bereits im Gange |
|---|---|---|---|---|
| LOE-03 AG | Malsburg-Marzell (Gritzeln) | 4 | Naturstein, Plutonit | nein |
| LOE-05 SG | Malsburg-Marzell (Gritzeln) | 7 | Naturstein, Plutonit | nein |
| LOE-06 SG | Malsburg-Marzell (Lütschenbach) | 7 | Naturstein, Plutonit und NWS | nein |
AG = Abbaugebiet; SG = Sicherungsgebiet. NWS = Naturwerksteine[76] Die Steinbrüche in den Gewannen Kanderain und Siegisrain (am nördlichen Ortsausgang von Malsburg) sind nicht mehr als Vorranggebiete ausgewiesen.
Die insgesamt 18 Hektar Vorrangfläche machen etwas mehr als 1 % der Gemarkung von Malsburg aus. Die Abbaureserven im Steinbruch „Siegisrain“ sind bald erschöpft. Die Firma Dörflinger beabsichtigt am südlichen Ortseingang (Gewann Gritzeln) den Abbau zunächst parallel zum Weiterbetrieb im Siegisrain aufzunehmen. „Geplant ist die Reaktivierung von mehreren kleineren Steinbrüchen an der Kreisstraße, die bis 1960 in Betrieb waren.“[77] (Siehe auch Geschichte der Steinindustrie in Malsburg)
Bildungseinrichtungen und Veranstaltungsorte
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Im Ortsteil Marzell befinden sich der Evangelische Kindergarten Schwalbennest und die Grundschule Malsburg-Marzell. Im Ortsteil Kaltenbach ist das Berghaus Johannes – eine heilpädagogische Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung.[78]
Mit der Stockberghalle und der Gmeistube (altes Rathaus) in Marzell, sowie dem Bürgerhaus Edenbach unterhält die Gemeinde drei kommunale Veranstaltungsorte.[79]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das obere Kandertal wird durch die Kreisstraße K 6350 erschlossen, die von Kandern bis zur Abzweigung Lipple führt und dort von der Landesstraße L 140 aufgenommen wird, die in nördlicher Richtung über den Egertenpass nach Badenweiler führt bzw. in südlicher Richtung über den Lipplepass ins Kleine Wiesental nach Wies.
Malsburg-Marzell ist im ÖPNV durch die Linie 210 des Regio Verkehrsverbundes Lörrach (RVL) erreichbar, die bis zur Rehaklinik Kandertal fährt.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hans-Wolfgang Heidland (1912–1992), Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden; nach der Pensionierung 1980–1982 Pfarrer in Kandern, wurde in Vogelbach beigesetzt.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Malsburg-Marzell. In: Abteilung Landesbeschreibung des Staatsarchivs Freiburg im Breisgau (Bearbeiter): Kreisbeschreibungen des Landes Baden-Württemberg. Der Landkreis Lörrach. Band II. B. Gemeindebeschreibungen Kandern bis Zell im Wiesental. Herausgegeben von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Lörrach. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-1354-X, S. 170–195.
- Malsburg-Marzell. In: Harald Huber: Wappenbuch Landkreis Lörrach. Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-046-0, S. 75–77.
- Fred Wehrle: Aus der Häuserchronik Malsburg-Marzell. In: Das Markgräflerland, Jg. 2014, S. 169–180 Digitalisat der UB Freiburg
- Fred Wehrle: Bau der Talstraße von Kandern nach Marzell. In: Das Markgräflerland, Jg. 2011, Bd. 1, S. 62–71 Digitalisat der UB Freiburg
- Dieter Schwald: Malsburg–Marzell – Gegenwart und Zukunft. In: Das Markgräflerland, Jg. 2004, Bd. 2, S. 5–7 Digitalisat der UB Freiburg
- Gabriele Babeck–Reinsch: Heilende Höhenluft. Die Kliniken Kandertal und Birkenbuck. In: Das Markgräflerland, Jg. 2004, Bd. 2, S. 8–13 Digitalisat der UB Freiburg
- Rolf H. Schatz: Absturz einer „Fliegenden Festung“, Flying Fortress II, Boeing 17G, auf Gemarkung Malsburg am 5. September 1944. In: Das Markgräflerland, Jg. 2004, Bd. 2, S. 63–73 Digitalisat der UB Freiburg
- Gabriele Babeck-Reinsch (Redaktion), Gemeinde Malsburg-Marzell (Hrsg.): Malsburg-Marzell : eine Spurensuche im Südschwarzwald, Malsburg-Marzell, 1995
- Fritz Schülin: Mühlen im hinteren Kandertal. Die Tantenmühle und Taubenmühle in Malsburg. In: Das Markgräflerland, Jg. NF 9(40).1978, H. 1/2, S. 4–9 Digitalisat der UB Freiburg
- Fritz Breh: Chronik des hinteren Kandertals, die Gemeinden Malsburg und Marzell, Malsburg 1955
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Homepage der Gemeinde Malsburg-Marzell.
- ↑ Malsburg – Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg. In: LEO-BW, Landesarchiv Baden-Württemberg.
- ↑ Marzell – Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg. In: LEO-BW, Landesarchiv Baden-Württemberg.
- ↑ Lütschenbach – Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg. In: LEO-BW, Landesarchiv Baden-Württemberg.
- ↑ Käsacker – Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg. In: LEO-BW, Landesarchiv Baden-Württemberg.
- ↑ Höfe – Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg. In: LEO-BW, Landesarchiv Baden-Württemberg.
- ↑ Edenbach – Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg. In: LEO-BW, Landesarchiv Baden-Württemberg.
- ↑ Lausbühl – Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg. In: LEO-BW, Landesarchiv Baden-Württemberg.
- ↑ Tantenmühle – Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg. In: LEO-BW, Landesarchiv Baden-Württemberg.
- ↑ Burgberg – Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg. In: LEO-BW, Landesarchiv Baden-Württemberg.
- ↑ Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.): Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band 6: Regierungsbezirk Freiburg. Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2, S. 848–850.
- ↑ Friedrichs- und Luisenheim – Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg. In: LEO-BW, Landesarchiv Baden-Württemberg.
- ↑ Rustenus (Christian) Heer: Anonymus Murensis denatus. Appendix II: Conradi de S. Blasio Chronicon Bürglense, Freiburg 1755, S. 383; Marticelinsperc Google Digitalisat
- ↑ Anneliese Müller: Malsburg-Marzell. Geschichte der Gemeindeteile. In: Abteilung Landesbeschreibung des Staatsarchivs Freiburg im Breisgau (Bearbeiter): Kreisbeschreibungen des Landes Baden-Württemberg. Der Landkreis Lörrach. Band II. B. Gemeindebeschreibungen Kandern bis Zell im Wiesental. Herausgegeben von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Lörrach. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-1354-X, S. 186.
- ↑ Anneliese Müller: Malsburg-Marzell. Geschichte der Gemeindeteile. In: Abteilung Landesbeschreibung des Staatsarchivs Freiburg im Breisgau (Bearbeiter): Kreisbeschreibungen des Landes Baden-Württemberg. Der Landkreis Lörrach. Band II. B. Gemeindebeschreibungen Kandern bis Zell im Wiesental. Herausgegeben von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Lörrach. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-1354-X, S. 186, 192–193.
- ↑ Siehe Fred Wehrle: Bau der Talstraße von Kandern nach Marzell. In: Das Markgräflerland, Jg. 2011, Bd. 1, S. 69 Digitalisat der UB Freiburg
- ↑ Heiko Wagner, U. Seidel: Fundschau. Mittelalter – Neuzeit. Badenweiler. Stockberg. In: Fundberichte aus Baden-Württemberg, Bd. 35 (2015), S. 847 pdf
- ↑ Heiko Wagner, U. Seidel: Fundschau. Mittelalter – Neuzeit. Badenweiler. Stockberg. In: Fundberichte aus Baden-Württemberg, Bd. 35 (2015), S. 847 pdf
- ↑ Anneliese Müller: Malsburg-Marzell. Geschichte der Gemeindeteile. In: Abteilung Landesbeschreibung des Staatsarchivs Freiburg im Breisgau (Bearbeiter): Kreisbeschreibungen des Landes Baden-Württemberg. Der Landkreis Lörrach. Band II. B. Gemeindebeschreibungen Kandern bis Zell im Wiesental. Herausgegeben von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Lörrach. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-1354-X, S. 189.
- ↑ Siehe Hans Trenkle: Heimatgeschichte der Gemeinden Obereggenen und Sitzenkirch sowie der Probstei Bürgeln, Selbstverlag des Verfassers 1930, S. 35 und Karl Seith: Kaltenbach. In: Max Miller, Gerhard Taddey (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten Deutschlands (= Kröners Taschenausgabe. Band 276). 2. verbesserte und erweiterte Auflage. Band 6: Baden-Württemberg. Alfred Kröner, Stuttgart 1980, ISBN 3-520-27602-X, S. 385.
- ↑ Die Überschrift bezieht sich auf die Häufung von Schiffs- und Flugzeugunfällen im Bermudadreieck.
- ↑ Rolf H. Schatz: Absturz einer „Fliegenden Festung“, Flying Fortress II, Boeing 17G, auf Gemarkung Malsburg am 5. September 1944. In: Das Markgräflerland, Jg. 2004, Bd. 2, S. 63–73 Digitalisat UB Freiburg
- ↑ Volker G. Scheer: Kandern 1810 — 2010 : Zweihundert Jahre Stadtrecht, Freiburg im Breisgau, Berlin, Wien : Rombach, 3. Auflage 2010, ISBN 978-3-7930-5064-3, S. 362.
- ↑ Gedenkstein Hubschrauberabsturz 1964 auf www.komoot.com.
- ↑ Birgit-Cathrin Duval: Das Wrack liegt noch heute im Wald. In: Gmünder Tagespost vom 15. April 2021.
- ↑ Volker G. Scheer: Kandern 1810 — 2010 : Zweihundert Jahre Stadtrecht, Freiburg im Breisgau, Berlin, Wien : Rombach, 3. Auflage 2010, ISBN 978-3-7930-5064-3, S. 376.
- ↑ Bürgermeister der Partnerstadt Montbeliard bei Absturz getötet. In: Ludwigsburger Kreiszeitung, Nr. 65, vom 18. März 1978, S. 3.
- ↑ Flugzeug zerschellte im Waldgebiet. In: Ludwigsburger Kreiszeitung, Nr. 66, vom 20. März 1978, S. 3.
- ↑ Volker G. Scheer: Kandern 1810 — 2010 : Zweihundert Jahre Stadtrecht, Freiburg im Breisgau, Berlin, Wien : Rombach, 3. Auflage 2010, ISBN 978-3-7930-5064-3, S. 390.
- ↑ Gert Kollmer-von Oheimb-Loup: Dienstleistungen. Versicherungen In: Wirtschafts- und Sozialgeschichte 1918–1992, Handbuch der baden-württembergischen Geschichte, Band 5, Stuttgart 2007, S. 236.
- ↑ Einweihung der ersten Lungenheilanstalt im Großherzogthum Baden. In: Freiburger Zeitung vom 15. November 1899.
- ↑ J. Marcuse: Neue Heilstätten. Friedrichsheim. In: Zeitschrift für Tuberkulose und Heilstättenwesen, Band 1 (1900), S. 87–90 Internet Archive
- ↑ Eine Heilstätte für weibliche Lungenkranke im Großherzogtum Baden. In: Freiburger Zeitung vom 1. November 1905.
- ↑ E(rnst) Rumpf: Die Heilstätte Luisenheim der Landesversicherungsanstalt Baden. In: Zeitschrift für Tuberkulose, Band 8, S. 404–406 Google-Digitalisat
- ↑ Eine Heilstätte für weibliche Lungenkranke im Großherzogtum Baden. In: Freiburger Zeitung vom 1. November 1905.
- ↑ Siehe Gabriele Babeck–Reinsch: Heilende Höhenluft. Die Kliniken Kandertal und Birkenbuck. In: Das Markgräflerland, Jg. 2004, Bd. 2, S. 11 Digitalisat der UB Freiburg
- ↑ Volker G. Scheer: Kandern 1810 — 2010 : Zweihundert Jahre Stadtrecht, Freiburg im Breisgau, Berlin, Wien : Rombach, 3. Auflage 2010, ISBN 978-3-7930-5064-3, S. 376.
- ↑ Siehe Gabriele Babeck–Reinsch: Heilende Höhenluft. Die Kliniken Kandertal und Birkenbuck. In: Das Markgräflerland, Jg. 2004, Bd. 2, S. 12 Digitalisat der UB Freiburg
- ↑ Homepage der Rehaklinik Kandertal
- ↑ Siehe Schwald
- ↑ Fritz Breh: Geschichte des hinteren Kandertals. Das 19. Jahrhundert. In: Gabriele Babeck-Reinsch (Redaktion), Gemeinde Malsburg-Marzell (Hrsg.): Malsburg-Marzell : eine Spurensuche im Südschwarzwald, Malsburg-Marzell, 1995, S. 30
- ↑ Kandern. Eisenbahnfrage. In: Freiburger Zeitung vom 27. März 1900, 2. Blatt.
- ↑ Volker G. Scheer: Kandern 1810 — 2010 : Zweihundert Jahre Stadtrecht, Freiburg im Breisgau, Berlin, Wien : Rombach, 3. Auflage 2010, S. 125.
- ↑ Michael Kopfmann: Die Steintransportbahn von Kandern nach Malsburg, die Geschichte des »Steinbähnle« von 1907 bis 1919, Eigenverlag, 2. Auflage, Steinen 2010, S. 14
- ↑ Kopfmann S. 33
- ↑ Michael Kopfmann: Die Steintransportbahn von Kandern nach Malsburg, die Geschichte des »Steinbähnle« von 1907 bis 1919, Eigenverlag, 2. Auflage, Steinen 2010, S. 42
- ↑ Michael Kopfmann: Die Steintransportbahn von Kandern nach Malsburg, die Geschichte des »Steinbähnle« von 1907 bis 1919, Eigenverlag, 2. Auflage, Steinen 2010, S. 76. Alle anderen privaten Schmalspurbahnen wurden mit einer Spurbreite von 1000 mm gebaut. Kopfmann vermutet als Grund für dieses Kuriosum den Kauf von gebrauchtem Schienen- und Fahrzeugmaterial aus Kostengründen.
- ↑ Michael Kopfmann: Die Steintransportbahn von Kandern nach Malsburg, die Geschichte des »Steinbähnle« von 1907 bis 1919, Eigenverlag, 2. Auflage, Steinen 2010, S. 48
- ↑ Fritz Breh: Geschichte des hinteren Kandertals. Das 19. Jahrhundert. In: Gabriele Babeck-Reinsch (Redaktion), Gemeinde Malsburg-Marzell (Hrsg.): Malsburg-Marzell : eine Spurensuche im Südschwarzwald, Malsburg-Marzell, 1995, S. 31
- ↑ Volker Scheer: Malsburg-Marzell. Seilbahn ersetzt Steinbähnle. In: Weiler Zeitung vom 28. August 2018.
- ↑ 1852–1970: Bevölkerungsentwicklung: Malsburg, zuletzt aufgerufen am 11. Januar 2025 und Bevölkerungsentwicklung: Marzell, zuletzt aufgerufen am 11. Januar 2025; 1980–2020: Gemeindegebiet, Bevölkerung und Bevölkerungsdichte seit 1961. Malsburg-Marzell (Kreis Lörrach); zuletzt aufgerufen am 11. Januar 2025
- ↑ Malsburg-Marzell. Bevölkerung. In: Abteilung Landesbeschreibung des Staatsarchivs Freiburg im Breisgau (Bearbeiter): Kreisbeschreibungen des Landes Baden-Württemberg. Der Landkreis Lörrach. Band II. B. Gemeindebeschreibungen Kandern bis Zell im Wiesental. Herausgegeben von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Lörrach. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-1354-X, S. 175–176.
- ↑ Homepage der Evangelischen Kirche - Distrikt Oberes Kandertal
- ↑ Amtliches Mitteilungsblatt der Stadt Kandern und der Gemeinde Malsburg-Marzell, 46. Jahrgang, Nr. 01/02 vom 11. Januar 2024, S. 18–20.
- ↑ Hauptsatzung der Gemeinde Malsburg-Marzell § 3.
- ↑ Vorläufiges Ergebnis der Gemeinderatswahlen 2024 beim Statistischen Landesamt
- ↑ Markus Maier: Bürgermeisterwahl: Gerd Schweinlin hat’s geschafft. In: badische-zeitung.de. 11. April 2010, abgerufen am 13. April 2026.
- ↑ Claudia Bötsch: Ergebnis Bürgermeisterwahl: Andreas Spicker wird neuer Bürgermeister von Malsburg-Marzell. In: schwarzwaelder-bote.de. 12. April 2026, abgerufen am 13. April 2026.
- ↑ Malsburg-Marzell. In: Harald Huber: Wappenbuch Landkreis Lörrach. Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-046-0, S. 75.
- ↑ Malsburg-Marzell. In: Harald Huber: Wappenbuch Landkreis Lörrach. Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-046-0, S. 75.
- ↑ Malsburg. In: Harald Huber: Wappenbuch Landkreis Lörrach. Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-046-0, S. 76.
- ↑ Marzell. In: Harald Huber: Wappenbuch Landkreis Lörrach. Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-046-0, S. 77.
- ↑ Geschichtsweg auf der Website der Gemeinde Malsburg-Marzell.
- ↑ Rolf-Dieter Kanmacher: Gespräche mit engagierten Eltern. In: Die Oberbadische, 23. August 2023.
- ↑ Schutzgebiets-Steckbrief 3.36.018 Blauen.
- ↑ Rolf-Dieter Kanmacher: Positiver Rückblick auf Weidebetrieb. In: Die Oberbadische vom 27. Januar 2020.
- ↑ SB-Import-Eidos: Malsburg-Marzell. Lütschenbacher Weidebetreiber werden selbstständig. In: Die Oberbadische vom 11. März 2022.
- ↑ Website der Geissenhalter Hinteres Kandertal e. V.; abgerufen am 13. März 2025.
- ↑ Birgit-Cathrin Duval: Malsburg-Marzell. Vorstandsmitglieder suchen Nachfolger. In: Die Oberbadische vom 12. März 2025.
- ↑ Malsburg-Marzell. Beliebt seit 30 Jahren. In: Weiler Zeitung 05.06.2016
- ↑ Homepage der Alfred Dörflinger GmbH
- ↑ In Tegernau befindet sich ebenfalls ein Steinbruch und in Obereggenen ist auch eine Vorrangfläche ausgewiesen.
- ↑ Malsburg-Granit im Südschwarzwald auf LGRBwissen
- ↑ Teilregionalplan Oberflächennahe Rohstoffe (2021) verbindlich pdf
- ↑ Naturwerksteine auf LGRBwissen
- ↑ Rolf-Dieter Kanmacher: Granit-Abbau zieht in die Gritzeln. In: Die Oberbadische vom 30. Juni 2022.
- ↑ Homepage des Berghaus Johannes e. V. und Gabriele Babeck-Reinsch: Das Berghaus Johannes. In: Gabriele Babeck-Reinsch (Redaktion), Gemeinde Malsburg-Marzell (Hrsg.): Malsburg-Marzell : eine Spurensuche im Südschwarzwald, Malsburg-Marzell, 1995, S. 124
- ↑ Kommunale Veranstaltungsräume auf der Website der Gemeinde.




