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Kyrönjoki

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kyrönjoki
Kyro älv
Der Kyrönjoki im Frühjahr bei Ilmajoki

Der Kyrönjoki im Frühjahr bei Ilmajoki

Daten
Gewässerkennzahl FI: 42
Lage Finnland Finnland
Flusssystem Kyrönjoki
Zusammenfluss von Kainastonjoki und Kauhajoki
62° 27′ 2″ N, 22° 12′ 50″ O
Quellhöhe ca. 95 m
Mündung bei Korsholm in den Bottnischen MeerbusenKoordinaten: 63° 11′ 7″ N, 21° 58′ 26″ O
63° 11′ 7″ N, 21° 58′ 26″ O
Mündungshöhe 0 m
Höhenunterschied ca. 95 m
Sohlgefälle ca. 0,62 
Länge ca. 153 km[1]
Einzugsgebiet 4923 km²[2]
Rechte Nebenflüsse Jalasjoki, Seinäjoki
Kleinstädte Kurikka
Gemeinden Ilmajoki, Ylistaro, Isokyrö, Vähäkyrö
Karte
Karte

Der Kyrönjoki [ˈkyrœnjɔki] (schwedisch Kyro älv) ist ein 153 km langer Fluss im Westen Finnlands. Er ist der größte Fluss der Landschaft Südösterbotten und besitzt ein Einzugsgebiet von 4923 km².

Der Kyrönjoki entsteht am Zusammenfluss von Kainastonjoki (von links) und Kauhajoki (von rechts) nördlich von Kauhajoki. Von dort fließt er über Kurikka, Ilmajoki nach Seinäjoki. Der Flusslauf geht weiter über Ylistaro, Isokyrö und Vähäkyrö nach Korsholm. Dort, rund 20 km nördlich der Stadt Vaasa, mündet der Kyrönjoki in den Vassorfjärden, eine Bucht des Bottnischen Meerbusens. Größere Nebenflüsse sind Jalasjoki und Seinäjoki (beide von rechts).

Wie es für Südösterbotten typisch ist, werden die Ufer des Kyrönjoki intensiv landwirtschaftlich genutzt. Der Fluss wird von einem bis zu vier Kilometer breiten flachen Ackerbaustreifen gesäumt. Die Besiedlung konzentriert in Form von Reihendörfern an die Ufer des Kyrönjoki. Zusammen mit den umgebenden Ackerbauebenen gehört der Kyrönjoki zu den 27 Nationallandschaften Finnlands.

Anfang Mai 2026 wurde gemeldet, dass ein Schweinswal den Kyrönjoki hinaufgeflossen sei.[3]

Commons: Kyrönjoki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Kyrönjoki. OpenStreetMap, abgerufen am 4. Mai 2026. (Messfunktion)
  2. finn. Umweltministerium - Kyrönjoen valuma-alue (Memento vom 30. September 2007 im Internet Archive)
  3. Experten widersprechen Rettungsinitiative: Wurden keine Vitaldaten von „Timmy“ gesendet? In: www.tagesspiegel.de. 4. Mai 2026, abgerufen am 4. Mai 2026.