K.K. Kureha (jap.株式会社クレハ, Kabushiki kaisha Kureha, engl. Kureha Corporation) ist ein japanisches Chemieunternehmen, welches 1944 als Chloralkali-ElektrolyseurKureha Kagaku Kōgyō K.K. (呉羽化学工業株式会社, „Chemieproduktion Kureha“) begann. Kurz danach wurde mit der Produktion von Polyvinylidenchlorid (PVdC) begonnen. Ende der 1960er kamen Kohlenstofffasern und 1972 perlenförmige Aktivkohle (englischbead-shaped active carbon) hinzu.[2] 1977 wurde das Krebsmittel Polysaccharid-K (Krestin) auf den Markt gebracht.[3][4] Den heutigen Namen erhielt das Unternehmen 2005.
Außer in der Herstellung von chemischen Produkten ist Kureha aber auch im Anlagenbau, zum Beispiel bei Chloralkali-Elektrolysezellen etc. sowie der Herstellung von Kohlenstofffasern und Elektroden aktiv. So ist Kureha mit 50,1% an dem Joint VentureKBMJ beteiligt, das Elektroden für Lithium-Ionen-Akkumulatoren fertigt (Carbotron).[6][7]
Kazuma Gotoh, Mariko Maeda, Aisaku Nagai, Atsushi Goto, Masataka Tansho, Kenjiro Hashi, Tadashi Shimizu, Hiroyuki Ishida:Properties of a novel hard-carbon optimized to large size Li ion secondary battery studied by 7Li NMR. In: Journal of Power Sources. Band162, Nr.2, November 2006, S.1322–1328, doi:10.1016/j.jpowsour.2006.09.001 (okayama-u.ac.jp[PDF]).