Krisenchat
krisenchat ist ein kostenloses, psychosoziales Beratungsangebot per Chat für Kinder und junge Erwachsene bis 25 Jahre.[1]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]krisenchat wurde im Mai 2020 als psychosoziales Online-Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gegründet. Im Januar 2026 verfügte Krisenchat laut eigenen Angaben über 450 Ehrenamtliche Berater und über 120 Angestellte.[2]
Seit März 2022 bietet krisenchat laut eigenen Angaben auch psychosoziale Beratung via WhatsApp und SMS für Ukrainer an, die psychologische Unterstützung und Begleitung benötigen. Die Beratung findet hier auf Ukrainisch und Russisch statt.[3]
Beratung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]krisenchat bietet eine psychosoziale Ersthilfe für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre. Das Angebot dient der psychosozialen Kurzintervention und kann keine langfristige Beratung oder Therapie ersetzen.[4]
Beratungsthemen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Für spezielle und schwierige Themen wie der Kindeswohlgefährdung oder Chatter in Situationen akuter Lebensgefahr (z. B. durch Suizidalität) steht den Beratern eine speziell qualifizierte Rufbereitschaft zur Seite.[5] Wird dabei eine akute Lebensgefahr festgestellt, erfolgt die Weitergabe der Rufnummer zur Ortung an die Polizei.[6]
Organisation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]krisenchat ist eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) mit Sitz in Berlin,[7] die von Kai Lanz, Jan Wilhelm und Julius de Gruyter, sowie den Unternehmern Hans Raffauf und Iris Lanz im Mai 2020 gegründet wurde.[8]
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2021: Preis der zivilgesellschaftlichen Solidarität, vergeben vom Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss[9]
- 2021: Kultur- und Kreativpilot*innen der Bundesregierung[10]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Belege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ krisenchat gGmbH: 2026_Unsere Arbeit bei krisenchat. Abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Das krisenchat Team. Abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Website krisenchat Ukrainian. Abgerufen am 4. August 2023.
- ↑ Krisenchat.de: Ein zweischneidiges Schwert während der Corona-Krise? 7. Dezember 2020, abgerufen am 4. September 2021 (deutsch).
- ↑ Julia Anton: Jugendliche in der Krise: „Viele haben Angst, den Anschluss zu verlieren“. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 4. September 2021]).
- ↑ krisenchat. krisenchat gGmbH, abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Lobbyregistereintrag "krisenchat gemeinnützige GmbH". Abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Die Vergessenen. Abgerufen am 4. September 2021 (deutsch).
- ↑ Krisenchat.de gewinnt den EWSA-Preis der zivilgesellschaftlichen Solidarität für Deutschland. 15. Februar 2021, abgerufen am 4. September 2021 (englisch).
- ↑ krisenchat. Abgerufen am 25. September 2024 (deutsch).