Marguerite Kofio
Marguerite Kofio (geb. 5. Mai 1955, Bossangoa) ist eine Politikerin und Frauenrechtsaktivstin in der Zentralafrikanischen Republik.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kofio wurde am 5. Mai 1955 in Bossangoa geboren. Sie studierte Wirtschaft an der Universität Bangui (1975–1980) mit einem Stipendium des Finazministeriums. Nach ihrem Universitätsabschluss arbeitete sie als Steuerinspektorin im Finanzministerium. Unter der Regierung von Ange-Félix Patassé war sie von August 2001 bis März 2003 stellvertretende Ministerin für Kultur und Frankophonie. Am 21. Juni 2003 ernannte François Bozizé sie zur Beraterin des Premierministers für Frauenangelegenheiten. Sie wurde im September 2003 auch eine der Delegierten des Nationalen Dialogs. Anschließend wurde Kofio am 19. Januar 2004 zur Beraterin des Premierministers für soziale Angelegenheiten ernannt.[1]
Von 2004 bis 2008 war sie Vizepräsidentin der Organisation des femmes centrafricaines (OCFA). 2008 wurde sie zur Präsidentin der OFCA gewählt,[1] ein Amt, das sie bis zu ihrer Ablösung durch Marguerite Ramadan im Jahr 2017 innehatte.[2] Darüber hinaus war sie Vorstandsmitglied des Comité National Olympique et Sportif Centrafricain (CNOSCA) und gehörte im November 2006 dem Hohen Kommunikationsrat an.[1]
Ehrungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 6 Richard Bradshaw, Juan Fandos-Rius: Historical Dictionary of the Central African Republic. google books Rowman & Littlefield Publishers 2016: S. 370 ISBN 978-0-8108-7992-8
- ↑ Noura Oualot: Centrafrique: Un nouveau bureau pour la relance de l’OFCA. RJDH. rjdh.org. 22. Juli 2017. Archivlink
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kofio, Marguerite |
| ALTERNATIVNAMEN | Marguerite Koffio |
| KURZBESCHREIBUNG | zentralafrikanische Politikerin |
| GEBURTSDATUM | 5. Mai 1955 |
| GEBURTSORT | Bossangoa |