Koczała
| Koczała | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Pommern | |
| Powiat: | Człuchowski | |
| Gmina: | Koczała | |
| Geographische Lage: | 53° 54′ N, 17° 4′ O | |
| Einwohner: | 2107 (2011[1]) | |
| Postleitzahl: | 77-220 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 59 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GCZ | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | Piaszczyna – Przechlewo | |
| Eisenbahn: | kein Bahnanschluss | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
| Jahr | Einwohner | Anmerkungen |
|---|---|---|
| 1786 | – | königl. Dorf, mit 52 Feuerstellen (Haushaltungen)[2] |
| 1864 | 1531 | davon 299 Evangelische und 1227 Katholiken[3] |
| 1910 | 2006 | am 1. Dezember[4][5] |
| 1925 | 1822 | davon 362 Evangelische, 1440 Katholiken und drei Juden[6] |
| 1933 | 1907 | [7] |
| 1939 | 1843 | [7] |
| 2011 | 2.107 | [1] |
Kirche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Katholische Kirche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die katholische Pfarrkirche St. Maria Magdalena wurde nach dem Brand der alten Kirche von 1695 aufgrund Blitzschlags am 19. Mai 1891 in den Jahren 1901 bis 1902 als Massivbau in neuromanisch-gotischen Stil erbaut. Ihre Weihe erhielt sie am 27. November 1902. In polnischer Zeit erhielt sie den Namen Kościół pw. Nawodzenia NMP.
Flötenstein war Sitz einer katholischen Pfarrei. Etwa 79 % der Bevölkerung gehörten vor 1945 zur katholischen Konfession. Nach 1945 stieg die Zahl der Katholiken noch an. Der Ort ist nun in das Dekanat Miastko (Rummelsburg) im Bistum Köslin-Kolberg der Katholischen Kirche in Polen integriert. Die Orte Starzno (Starsen) und Bielsko (Bölzig) sind Filialgemeinden.
Evangelische Kirche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die evangelische Pfarrkirche wurde im Jahre 1909 auf dem sogenannten Babylon-Hügel mit Unterstützung des Diasporaverbandes Gustav-Adolf-Werk erbaut. Das Kirchspiel Flötenstein gehörte vor 1945 zum Kirchenkreis Schlochau in der Kirchenprovinz Westpreußen der evangelischen Kirche der Altpreußischen Union. Seit 1945 leben in Koczała nur noch sehr vereinzelt evangelische Kirchenglieder. Sie gehören jetzt zum Kirchspiel Koszalin (Köslin) in der Diözese Pommern-Großpolen der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen. Nächster Gottesdienstort ist Wołcza Wielka (Groß Volz).
In Flötenstein amtierten bis 1945 als evangelische Geistliche: Hermann August Johannes Schmökel (1899–1900), Johann Otto Grabowski (1901–1903), Maximilian Albert Mayer (1903–1924), Friedrich Kübler (1924–1928), Otto Düwel (1929–1936) und Carl Heinz Heymann (1936–1945).
Gmina Koczała
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Landgemeinde Koczała umfasst eine Fläche von 222,41 km², was 14,13 % der Gesamtfläche des Powiat Człuchowski entspricht. 67 % der Gemeindefläche sind Wald- und Forstgebiete. In der Gmina sind 3505 Einwohner registriert, von denen 2111 im zentralen Ort Koczała leben.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Dorf ist über eine Nebenstraße zu erreichen, die bei Piaszczyna (Reinwasser) an der Landesstraße 20 (Stargard (Stargard in Pommern) – Gdynia (Gdingen)) abzweigt und über Pietrzykowo (Groß Peterkau) und Bielsko (Bölzig) nach Przechlewo (Prechlau) führt. Ein direkter Bahnanschluss besteht nicht.
Eine Bahnanbindung gibt es seit 1992 nicht mehr. Damals wurde die 1902 erbaute Bahnstrecke Człuchów–Słosinko von Człuchów (Schlochau) über Przechlewo (Prechlau) bis Słosinko (Reinfeld) mit Weiterfahrt bis Miastko stillgelegt.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Website der Gmina
- Amtsbezirk Flötenstein (Territorial.de)
- Gunthard Stübs und die Pommersche Forschungsgemeinschaft: Die Gemeinde Flötenstein im ehemaligen Kreis Schlochau in Pommern (2011).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 26. Juni 2017
- ↑ Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil II: Topographie von Westpreußen, Kapitel Volständige Topographie vom West-Preußischen Cammer-Departement, S. 53; Marienwerder 1789 (Google Books)
- ↑ E. Jacobson: Topographisch-statistisches Handbuch für den Regierungsbezirk Marienwerder, Danzig 1868, S. 130–131, Nr. 77.
- ↑ Flötenstein, Dorf, Kreis Schlochau, in: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Flötenstein (meyersgaz.org).
- ↑ Landkreis Schlochau. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 10. März 2023; abgerufen am 28. Februar 2026.
- ↑ Gunthard Stübs und die Pommersche Forschungsgemeinschaft: Die Gemeinde Flötenstein im ehemaligen Kreis Schlochau in Pommern (2011).
- 1 2 Michael Rademacher: Schlochau. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.

