Von der Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die 1720 und 1840 umgebaut wurde und heute als Pfarrkirche dient, haben sich nur zwei Langhausjoche erhalten. Die weiteren Joche, das Querhaus und der flach geschlossene Chor sind zerstört. Reste des gotischen Kreuzgangs liegen auf der Südseite der Kirche. Das von vier Türmen mit Kegeldach flankierte Abtshaus aus dem 15. Jahrhundert, das auch wegen seiner Dachkonstruktion bemerkenswert ist, wird als Wohngebäude genutzt. Reste des Refektoriums und des Konversenhauses aus dem 16. Jahrhundert sind ebenfalls in einem landwirtschaftlichen Betrieb erhalten. Im Wald südlich des ehemaligen Klosters ist die nach dem ersten Abt, Roger, benannte Kapelle erhalten.
Jean-Marie Pérouse de Montclos (Hrsg.): Le Guide du Patrimoine. Champagne-Ardenne. Hachette, Paris 1995, ISBN 2-01-020987-7, S. 176.
Bernard Peugniez: Routier cistercien. Abbayes et sites. France, Belgique, Luxembourg, Suisse. Nouvelle édition augmentée. Éditions Gaud, Moisenay 2001, ISBN 2-84080-044-6, S. 115–116.