Das Kloster wurde im Jahr 1142 vom Bischof Albero II. von Lüttich, gestiftet. Es war zwar ein Tochterkloster von Kloster Trois-Fontaines und gehörte damit der Filiation der PrimarabteiClairvaux an, wurde aber von Kloster Himmerod aus besiedelt. Der Ort der Klostergründung im Wald von Mangiennes erwies sich als ungesund und wurde bald zugunsten des späteren Orts am Othain aufgegeben. Von Châtillon aus soll nach unbelegten Angaben Kloster Boschaud gegründet worden sein. In Châtillon lebten nie mehr als 30 Mönche und das Kloster verfiel auch nicht der Kommende. 1605 nahm es unter Abt Octavius Arnolfini die Reform der strengeren Observanz an.[1]
Nach der Klosterauflösung in der französischen Revolution, die wohl 1791 erfolgte, wurden Kirche und Kloster abgebrochen. 1791 erfolgte die Versteigerung von Mobiliar und Gebäuden.
Bernard Peugniez: Routier cistercien. Abbayes et sites. France, Belgique, Luxembourg, Suisse. Nouvelle édition augmentée. Éditions Gaud, Moisenay 2001, ISBN 2-84080-044-6, S. 232.
↑James Lester Hogg: Mönchtum und Kultur. 2. Neuzeit. In: Peter Dinzelbacher, James Lester Hogg (Hrsg.): Kulturgeschichte der christlichen Orden in Einzeldarstellungen. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1997, ISBN 3-520-45001-1, S. 19–36, hier S. 23.
↑Ernst Lutsch: Die ehemalige Zisterzienserabtei Châtillon im Verdunois. Erstes Tochterkloster von Himmerod. In: Cistercienser Chronik. Forum für Geschichte, Kunst, Literatur und Spiritualität des Mönchtums, Jg. 115 (2008), S. 281.
↑Archives Departementales de la Meuse (ADM), 14 H 72, fasc. 98.