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Karl Ruby

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Karl Ruby war ein hochrangiger Offizier des Österreichischen Bundesheeres, der in der Zweiten Republik den Dienstgrad eines Generals der Panzertruppe erreichte.

Leben und Laufbahn

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Nach dem Wiederaufbau des Bundesheeres infolge des Staatsvertrags von 1955 trat Ruby in die Streitkräfte ein. Er spezialisierte sich auf mechanisierte Verbände und absolvierte die operative Ausbildung des Generalstabsdienstes.[1]

Als Stabsoffizier prägte er die strategische und taktische Ausrichtung der österreichischen Panzertruppen während des Kalten Krieges. Er gehörte zu jener prägenden Generation von Spitzenoffizieren (darunter Franz Fikeis, Johann Freihsler und Adolf Gaspari), welche die militärische Landesverteidigung und die österreichische Verteidigungsdoktrin in der Phase zwischen 1956 und 1980 maßgeblich mitgestalteten.[2]

  • Karl Ruby: Gedanken zur Führung und zum Einsatz mechanisierter Verbände im Bundesheer. In: Truppendienst. Heft 3, 1971, S. 211–216.
  • Stefan Bader: Anhaltspunkte. Die Generale des Österreichischen Bundesheeres der Zweiten Republik. Band 1, Schriften zur Geschichte des Österreichischen Bundesheeres, Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport, Wien 2011, ISBN 978-3-9502653-5-4, S. 120.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Stefan Bader: Anhaltspunkte. Die Generale des Österreichischen Bundesheeres der Zweiten Republik. Band 1, Schriften zur Geschichte des Österreichischen Bundesheeres, Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport, Wien 2011, S. 120.
  2. ↑ Bundesministerium für Landesverteidigung (Hrsg.): Die Generale des Österreichischen Bundesheeres der Zweiten Republik. Publikationsbüro des BMLV, Wien 2011, S. 120.