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Karl Grauer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wahlplakat zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 1963

Karl Grauer (* 13. März 1924 in Bad Dürkheim; † 29. Januar 1982 ebenda) war ein deutscher Politiker (CDU).

Grauer besuchte die Volks- und Berufsschule in Bad Dürkheim und machte im elterlichen Betrieb eine Ausbildung zum Winzer. Außerdem besuchte er die Obst- und Weinbauschule in Neustadt an der Weinstraße. Von 1942 bis 1945 war er Soldat im Zweiten Weltkrieg, er geriet in amerikanische Gefangenschaft. Nach der Entlassung kehrte er in seine Heimat zurück und baute den Betrieb seiner Eltern wieder auf. 1948 machte er sich als Winzer selbstständig. Daneben war er ehrenamtlicher Richter am Finanzgericht Rheinland-Pfalz.

1946 wurde Grauer Mitglied der Jungen Union, ein Jahr später trat er in die CDU ein. Von 1952 bis 1962 war er Vorsitzender der CDU in Bad Dürkheim, von 1964 bis 1966 saß er dem CDU-Kreisverband Neustadt-Land vor. Er war Fraktionsvorsitzender der CDU im Dürkheimer Stadtrat und gehörte dem Bezirkstag der Pfalz an.

Bei den Bundestagswahlen 1957 und 1961 kandidierte er auf der Landesliste der CDU Rheinland-Pfalz für den Deutschen Bundestag, verpasste aber den Einzug ins Parlament.[1]

Bei den Landtagswahlen 1959 und 1963 wurde er jeweils in den Rheinland-Pfälzischen Landtag gewählt, dem er bis 1967 angehörte. Er war Mitglied des Weinbau- und Weinwirtschaftsausschusses, ab 1963 auch des Rechtsausschusses.

1968 trat er aus der CDU aus und schloss sich der Wählergruppe Bad Dürkheim an.

Commons: Karl Grauer – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Karl Grauer. In: Martin Schumacher (Hrsg.): M.d.B. – Die Volksvertretung 1946–1972. – [Gaa bis Gymnich] (= KGParl Online-Publikationen). Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e. V., Berlin 2006, ISBN 3-7700-5224-2, S. 395, urn:nbn:de:101:1-2014070812574 (kgparl.de [PDF; 297 kB; abgerufen am 3. Februar 2025]).