Stadtbahnwagen Typ M/N
| Stadtbahnwagen M/N 8 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Hersteller: | Düwag, Siemens, Adtranz, MAN, BBC, AEG, Kiepe | ||||
| Baujahr(e): | 1975–1999 | ||||
| Achsfolge: | B'2'2'B' | ||||
| Spurweite: | 1000 mm (Typ M) 1435 mm (Typ N) | ||||
| Länge über Puffer: | 26,64 m | ||||
| Breite: | 2,3 m | ||||
| Dienstmasse: | 34,7 t | ||||
| Höchstgeschwindigkeit: | 70 km/h | ||||
| Stundenleistung: | 300 kW | ||||
| Stromsystem: | 600/750 Volt = | ||||
| Stromübertragung: | Oberleitung | ||||
| Fahrmotoren: | 2 | ||||
| Bremse: | ED-Bremse (Widerstandsbremse bzw. Nutzbremse) bis Stillstand, elektrohydraulische Federspeicherbremse, Magnetschienenbremse | ||||
| Sitzplätze: | 54 | ||||
| Stehplätze: | 86 (4/m²) 170 (6/m²) | ||||
| Fußbodenhöhe: | 880 mm | ||||
| Niederfluranteil: | 0 % | ||||
| Stadt[1] | Typ | Bild | Baujahr | Fahrzeugnummern | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Augsburg | M8C | 1985 | 8001–8012 | Mitteltür im Mittelteil und zweite Seitenanzeige; Wagen 8010 und 8011 seit Sommer 2010 ausgemustert; 8001, 8003 und 8012 seit 2012 ausgemustert; 8001 und 8011 seit April 2012 in Darmstadt, 8001 wurde dort bis 2016 zum Arbeitswagen umgebaut. 8011 war Ersatzteilspender und wurde 2014 verschrottet; 8003, 8010 und 8012 seit Mai 2013 in Elbing/Elbląg in Polen, wo sie bei Modertrans Poznań modernisiert wurden und ein Niederflur-Mittelteil erhalten haben. Im Januar 2019 ging Wagen 8004 nach Elbląg. Im Oktober 2023 wurden die letzten verbliebenen 3 Fahrzeuge endgültig abgestellt. Wagen 8006 verbleibt für Sonderfahrten in Augsburg. | |
| Bielefeld | M 8 S | 1975 | 501–504 | 1987/89 verkauft nach Mainz, dortige Wagennummern 277–280 | |
| M8C | 1982–1987 | 516–559 | mit Klappstufen, 517–520 Ersatzteilspender und im April 2010 verschrottet; 527 und 535 im März 2012 verschrottet; 521–523, 525–526, 528–534 und 536–537 seit 2013 in Łódź.
Letzter verbliebener Wagen ist Nummer 555, welcher jedoch nicht im Liniendienst ist. | ||
| M8D | 1994/98[2] | 560–595 | mit Klappstufen, nur ein Führerstand, daher nur als Doppeltraktion im Einsatz | ||
| MB 4 | 1999 | 511–515 | Beiwagen, mit Klappstufen, Einsatz nur auf Linie 1/4 | ||
| Bochum/Gelsenkirchen | M 6 S | 1976/77 | 301–333 | 301, 302, 316, 324, 327 und 328 verkauft nach Łódź (327 dort abgestellt und wird als Schrott verkauft[3]; 301 & 324 2019 abgestellt; 302, 316, 328 2020 abgestellt, davon 302, 328 verschrottet) 305, 306, 307 und 315 verkauft nach Mülheim, dort 296–299; 322 Abgabe nach Feuerwehr Wattenscheid im Jahre 2001 und dort 2011 verschrottet; 303, 304, 308, 309, 319, 320, 323, 329 zwischen 2003 und 2017 verschrottet; 317 2017 abgestellt; 314 2019 abgestellt Im Januar 2021 ging Triebwagen 332[4] aus Anlass des 125. Geburtstags der BOGESTRA, mit Unterzeichnung des Kaufvertrags in den Museumswagen-Bestand der VhAG über. | |
| M6C | 1982 | 334–355 | bis auf 340 alle verkauft (z. B. an Bursa) oder verschrottet, 340 = Schleifwagen 678 (2015) | ||
| Dortmund | N8C | 1978–1982 | 101–154 | 101–106 sowie 130 wurden verschrottet, 107 – 129 sowie 131 – 154 wurden, bis auf 142, an die ZKM Gdańsk verkauft und dort aufgearbeitet, 142 = 6x-Atw 902 (1996) | |
| Essen | M 8 S | 1975/76 | 1001–1020 | 1009, 1010 nach Brandschäden ausgemustert, 1021=1010², später mit 1014 und 1020 nach Mülheim an der Ruhr, Wagennummern 278–280
1003, 1005–1008 & 1016–1019 Verkauf nach Arad im Jahr 2006; 1004 und 1013 Verkauf im Jahr 2006 nach Krakau, 1004 im Folgejahr zerlegt; 1015 nach Krefeld als Ersatzteilspender im Jahr 2006, 2007 ebenfalls zerlegt; 1001, 1002 verschrottet im Jahr 2000. | |
| M8C | 1979 | 1101–1115 | 1115 = 6x-Atw 616 (2010); 1102–1114, 1116 verschrottet; 1101 an Nahverkehrsmuseum Dortmund abgegeben | ||
| M8D | 1980 | 1200 | 1993 Umbau zu M8C 1116², Rest nach Unfällen ausgemustert bzw. 2016 abgestellt | ||
| M8C | 1981 | 1116–1131 | nach Umbau mit Klappstufen = 1151–1166; 1161 und 1163 2019 verschrottet; 1159 2020 verschrottet; 1155, 1157–1158 und 1164 2023 verschrottet. Rest bis auf 1156 und 1162 2023–2025 verschrottet. | ||
| M8C | 1982 | 1132–1135 | nach Umbau mit Klappstufen = 1171–1180. Bis auf 1171, 1172, 2024 und 2025 verschrottet. | ||
| M8C | 1983 | 1177–1180 | mit Klappstufen; 1179 nach Unfall 2013 verschrottet | ||
| M8C | 1989/90 | 1401–1415 | 1402, 1404, 1408, 1409 verschrottet, 1406, 1407 und 1410–1414 2018 nach Iași, Rumänien, (CTP Iași) verkauft, 1401 2023 verschrottet, 1403 sowie 1405 und 1415 2024 verschrottet. | ||
| Heidelberg | M8C | 1985 | 251–258 | Umbau zu M8C-NF mit Niederflurmittelteil, umnummeriert zu 3251–3258, ausgemustert 2025, 3252, 3256, 3257 und 3258 2026 an Rittner Bahn abgegeben | |
| Kassel | N8C | 1981/86 | 401–422 | Einige Fahrzeuge waren für das Befahren der Strecke zum Hauptbahnhof ab 2007 mit einer PZB versehen 401-417, 419 und 422 ab 2012 abgestellt und 2014 bzw. 2019 an Gdańsk verkauft; 418 abgestellt; 421 verschrottet, 420 noch auf morgendlichen Verstärkerumläufen, auf der Linie 7 sowie als Fahrschule im Einsatz. | |
| Krefeld | M8C | 1980/81 | 831–850 | M8C 848 2013 verschrottet; 832, 840, 846 und 849 2014 verschrottet; 831, 833, 837 und 841 2017 verschrottet; 834 2018 verschrottet; 835 2019 verschrottet; 839 2020 verschrottet; 843 2021 verschrottet nach Brand; 836 Abgabe an Jugendtreff in Kempen im Okt. 2016 845 nach Abstellung Jan. 2018 – März 2020 restauriert, seit Mai 2021 im Linieneinsatz. 842 Restaurierung Mai 2019 – Nov. 2020, 838 seit April 2020 und 844 seit Sommer 2021. | |
| Mainz | M8C | 1984 | 271–276 | 2016/2017 modernisiert | |
| Mülheim an der Ruhr | M8C | 1976 | 271–276 | Umbau aus M 8 S; 272, 273, 275: 2015 verschrottet, 271, 274, 276: 2016 nach Elbląg verkauft | |
| M6S | 1977/78 | 277–281 | Umbau zu M 6 NF-C, Tw 280 nach Unfall 2011 verschrottet | ||
| M6D | 1978 | 282 | 282 Prototyp mit Drehstromantrieb, Umbau in M 6 NF-D, 2009 verschrottet | ||
| M6D | 1984/87/92 | 283–294 | 285 Umbau in M 6 NF-D, Tw 284 2009 verschrottet, 283, 288-294 2018 nach Iași, Rumänien, (CTP Iași) verkauft | ||
| Nürnberg | N 8 S NF | 1976 | 361–372 | Umbau aus N6S, Niederflurmittelteil,
2011: 363 Museumswagen[5], alle anderen wurden nach Kraków (Polen) verkauft und sind dort als Nummern HK 451 bis HK 461 in Betrieb. HK 451 bis HK 456 erhielten einen umfangreichen Umbau zum Einrichtungstriebwagen und erhielten neue Choppersteuerung.[6] | |
Basierend auf dem N-Wagen baute Simmering-Graz-Pauker (SGP) 1986/87 in Lizenz die zwölf Gelenkwagen mit den Nummern 601–612 für die Straßenbahn Graz. Hierbei handelte es sich jedoch um Einrichtungsfahrzeuge. Erst 1999 wurde auch diese Serie mit Niederflurmittelteilen zu Achtachsern erweitert.
Bereits kurz zuvor entstanden 1985/86 für die Straßenbahn Linz elf Zehnachser (41–56) die ebenfalls dem M/N-Wagen ähnelten. Auch sie wurden von SGP produziert, wiesen aber gewisse Unterschiede zum Vorbild auf, etwa im Bereich der Frontpartie und der Dachkante. Alle Fahrzeuge wurden 2011/12 verschrottet.
Für die Straßenbahn Genf wurde auf Basis des M/N-Wagens der Niederflurstraßenbahnwagen Typ DAV entwickelt, von welchem in den Jahren 1984 bis 1989 insgesamt 46 Triebwagen beschafft wurden.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Michael Kochems, Die Stadtbahnwagen der Typen M und N. Entwicklung – Technik – Einsatz, Transpress 2005, ISBN 3-613-71257-1
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Gelistet sind die Wagen nur bei den ersten Besitzern, d. h. auch die Verkäufe an andere „M-Wagen-Städte“ (Bielefeld an Mainz und Essen und Bochum an Mülheim sind nicht gelistet)
- ↑ Archivierte Kopie ( des vom 15. Februar 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Ogłoszenie – sprzedaż wagonów tramwajowych ( vom 8. Mai 2018 im Internet Archive)
- ↑ Triebwagen 332. In: VhAG BOGESTRA e. V. Abgerufen am 22. August 2022.
- ↑ Triebwagen 363 auf der Homepage der Freunde der Nürnberg-Fürther Straßenbahn
- ↑ N8S auf der privaten Website www.psmkms.krakow.pl (polnisch)



