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Junkers J 2

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Junkers J 2
Junkers J 2
TypJagdeinsitzer
Entwurfsland

Deutsches Reich Deutsches Reich

Hersteller Junkers & Co.
Erstflug 11. Juli 1916
Stückzahl 6

Die Junkers J2 war ein Jagdeinsitzer von Junkers & Co. (Dessau) und direkter Nachfolger der Junkers J 1.

Mit einem Mercedes-D-II-Motor von 120 PS ausgerüstet, kam es ab Sommer 1916 zu ersten Flugerprobungen. Am 11. Juli startete das erste Exemplar mit der Militärbezeichnung E 250/16 (E=Eindecker-Jagdeinsitzer, 252=Auftragsnummer, 16=Baujahr) vom Flugplatz Döberitz zum Erstflug. Der Motor erwies sich jedoch als nicht geeignet. Insbesondere bereiteten Kunstflugfiguren Schwierigkeiten, bei denen die Kraftstoffversorgung zusammenbrach.

Der ab Mitte 1916 verfügbare Mercedes D III mit 160 PS bewährte sich besser, jedoch konnte am 23. September 1916 der Pilot Max Schade die ins Flachtrudeln geratene E 252/16 nicht mehr unter Kontrolle bringen und stürzte aus 300 m Höhe in die Stadt Dessau. Das Überziehverhalten der Maschine war selbst für einen erfahrenen Testpiloten nur schwer zu beherrschen. Außerdem war auch sie mit 1165 kg zu schwer geraten, so dass Steigleistung und Manövrierbarkeit für ein Jagdflugzeug inakzeptabel waren. Dies führte zur Einstellung der Versuche. Die Höchstgeschwindigkeit war mit 185 km/h recht gut. Das erste Exemplar hatte eine Flügelspannweite von 11,00 m, die fünf folgenden (E 251–255/16) eine Spannweite von 11,70 m.

Technische Daten

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KenngrößeDaten
Besatzung1
Länge7,43 m
Spannweite11,70 m
Höhe3,13 m
Flügelfläche24,64 m²
Flügelstreckung5,5
Rüstmasse1018 kg
Zuladung147 kg
Startmasse1165 kg
Flächenbelastung47,28 kg/m²
Leistungsbelastung7,28 kg/PS (9,91 kg/kW)
Flächenleistung6,49 PS/m² (4,77 kW/m²)
Triebwerkein Mercedes D III mit 160 PS (118 kW)
Höchstgeschwindigkeit185 km/h
Reisegeschwindigkeit165 km/h
Steigleistung3,30 m/s
Gipfelhöhe4000 m
Flugdauer1,50 h
  • Wolfgang Wagner: Von der J 1 bis zur F 13. Die Junkers F 13 und ihre Vorläufer. Leuchtturm, Konstanz 1976, ISBN 3-88064-015-7, S. 27–31.
  • Günter Schmitt: Junkers und seine Flugzeuge. 2., unveränderte Auflage. Transpress, Berlin 1986, ISBN 3-344-00192-2, S. 27/28.
  • Peter M. Grosz, Gerard Terry: The way to the world's first all-metal fighter. In: Air Enthusiast. Nr. 25, 1984, ISSN 0143-5450, S. 60–76 (englisch).
Commons: Junkers J 2 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien