Julius Mermagen

Julius Mermagen (* 18. August 1874 in München; † 28. Juli 1954 ebenda) war ein deutscher Maler.
Werdegang
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Julius Mermagen studierte nach dem Besuch der Gewerblichen Zeichenschule von 1889 bis 1894 Dekorationsmalerei an der Königlichen Kunstgewerbeschule in der Münchner Luisenstraße unter der damaligen Leitung von Prof. von Lange. Nach erfolgreichem Abschluss seiner Ausbildung ging Mermagen zunächst als Erster Zeichner zur Firma Engelhard & Radeweg nach Elberfeld. Anschließend unterrichtete er ab 1897 zunächst als Dozent an der dortigen Kunstgewerbeschule die Fächer Dekorationsmalerei und Pflanzenzeichnen. Im Jahr 1900 weilte er zu einem Studienaufenthalt bei Moritz Meurer in Rom. 1914 wurde Mermagen der Professoren-Titel verliehen. Mit Kollegen zusammen begründete Mermagen die „Bergische Künstlergenossenschaft“.
In der Zeit des Nationalsozialismus war Mermagen Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an 10 Gruppenausstellungen sicher belegt[1], darunter von 1938 bis 1944, vor allem mit Blumenstücken und Landschaften, sechs Große Deutsche Kunstausstellungen. Dabei erwarb Hitler die Bilder Scheidende Sonne[2] und Birnen[3].
Arbeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zu den Werken von Julius Mermagen zählen vor allem Landschaften, Blumen, Portraits, Stillleben und Zeichnungen. Viele seiner Werke entstanden in Elberfeld.
- Weihnachtsteller 1917. Der Stern von Bethlehem. Blaumalerei. Entwurf Prof. Julius Mermagen für Rosenthal Kunst-Abteilung
- Fliederzweig 1943, Aquarell
- Blumenstilleben mit Sommerblumen, 1954. Blumenstilleben mit Sommerblumen. Öl auf Leinwand.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Dorle Gribl: Solln und die Prinz-Ludwigshöhe. S. 91–92, Volk Verlag, ISBN 978-3-86222-043-4
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Martin Papenbrock, Gabriele Saure (Hrsg.): Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit. VDG, Weimar, 2000; S. 503 und passim
- ↑ Service Status - Proof-of-Work. Abgerufen am 7. Mai 2026.
- ↑ Service Status - Proof-of-Work. Abgerufen am 7. Mai 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mermagen, Julius |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler |
| GEBURTSDATUM | 18. August 1874 |
| GEBURTSORT | München |
| STERBEDATUM | 28. Juli 1954 |
| STERBEORT | München |