Zum Inhalt springen

Joseph Wittmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Joseph Wittmann (* 23. September 1845 in Pleystein; † 16. April 1926 ebenda) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.

Joseph Wittmann wurde auf dem Gut Finkenhammer, wo seine Familie seit Beginn des 18. Jahrhunderts einen Eisenhammer betrieb, geboren. Von seinem Vater Johann Adam Wittmann (1807–1876) übernahm er 1874 den Komplex.[1] Von 1881 bis 1886 hatte er ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den bayerischen Landtag bildete. Als Mitglied der Bayerischen Patriotenpartei wurde er im Wahlkreis Oberviechtach in den Landtag gewählt[2].

Der Regensburger Bischof Georg Michael Wittmann war sein Großonkel[3].

Joseph Wittmann in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Christoph Sandler: Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Oesterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Band 2. 1874 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern. 1886 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Amberger Tagblatt vom 9. Juli 1881 Digitalisat