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Joseph Elbert

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Joseph Elbert (* 15. September 1870 in Miltenberg; † 5. November 1922 in München) war ein deutscher Rechtsanwalt und Justizrat sowie Mitglied des Bayerischen Landtags.

Nach dem Abitur am Gymnasium Würzburg absolvierte Joseph Elbert ein Studium der Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. 1896 promovierte er an der Juristischen Fakultät der Universität Erlangen mit der Dissertation „Streitfragen aus dem bayerischen Volksschulrechte : eine verwaltungsrechtliche Studie“[1] zum Dr. jur. und ließ sich im nachfolgenden Jahr in Aschaffenburg als Rechtsanwalt nieder. Er war beim Landgericht Aschaffenburg als Anwalt zugelassen.[2]

Er engagierte sich in der Politik, wurde Mitglied der Bayerischen Volkspartei und war von 1905 an Mitglied des Gemeindekollegiums bzw. Stadtrats in Aschaffenburg. 1920 erhielt er ein Mandat für den 1. Bayerischen Landtag, gewählt im Stimmkreis Alzenau-Aschaffenburg-Land, Miltenberg-Obernburg.[3] Er blieb bis zu seinem Tod in dem Parlament und war stellvertretendes Mitglied des Staatsgerichtshofs. Hans Rauch folgte ihm im Amt als Landtagsabgeordneter.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Jahresverzeichnis der an den deutschen Universitäten erschienenen Schriften, Band 11. 1896 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. ↑ Organ des Deutschen Anwaltvereins · Band 26. 1897 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. ↑ Joachim Lilla: Der Bayerische Landtag 1918/19 bis 1933 nach https://www.bavariathek.bayern/medien-themen/portale/geschichte-des-bayerischen-parlaments/person/133412490 korrigiert. 2008 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).