Josefine Rutkowski stammt aus einer sportlichen Familie. Sie ist Mitglied in den Vereinen Radsportverein (RSV) Blau-Weiß Meiningen und dem PSV Meiningen (Leichtathletik). Sie studierte an der Universität ErfurtPädagogik und war dort als Langstreckenläuferin Teil der Leichtathletikgruppe. Sie bestreitet neben dem Triathlon auch den Duathlon sowie Langstreckenläufe wie den Marathonlauf, den Berglauf und den Volkslauf.
Der Durchbruch als erfolgreiche Triathletin gelang ihr 2019, als sie in ihrer Altersklasse Deutsche Meisterin in der Mitteldistanz in Heilbronn[1] und im Ironman Hamburg Dritte bei der Deutschen Meisterschaft auf der Langdistanz wurde.
2021 erreichte sie bei der Europameisterschaft auf der Triathlon-Langdistanz in Frankfurt am Main den siebten Platz im Gesamteinlauf[2] und den zweiten Platz in ihrer Altersklasse 30–34[3] der Amateurwertung. 2022 errang Josefine Rutkowski den Thüringer Meistertitel im Triathlon über die olympische Distanz.[4]
Ab 2019 erkämpfte sie sich bisher dreimal die Teilnahme an der Triathlon-Weltmeisterschaft Ironman World Championship, die bei ihr zweimal auf Hawaii und einmal in St.George in Utah stattfanden. Hier belegte sie in ihrer Altersklasse bei den Frauen 2019 den 31.Platz (gesamt 155.), 2021/22 den achten Platz (gesamt 50.) und 2022 den 54.Platz (gesamt 280.).
Im Age Group Ranking der All World Athletics (AWA) erreichte sie für das Jahr 2020 den Status „Gold“ (13.420 Punkte, Rang zwei nach der Australierin Helen Morgan in der AK 30–34) und für das Jahr 2023 den Status „Silber“ (7733Punkte).
Sie ist seit 2024 mit dem zwei Jahre älteren Extremsportler Jonas Deichmann liiert.