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Josef August Kumar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Josef August Kumar oder Joseph August Kumar (* 7. Dezember 1789 in Graz; † 4. Oktober 1818 in Wien) war ein österreichischer Historiker.

Kumar soll bereits als Jugendlicher an historischen Studien interessiert gewesen sein. Er absolvierte die philosophischen Studien an der Universität Graz und wurde anschließend bei der k.k. Provinzialstaatsbuchhaltung in Graz angestellt.

Kumar trat während der Koalitionskriege 1808/1809 ins Militär ein und wurde 1810 Oberleutnant. Als solcher nahm er 1813 an Kampfhandlungen in Dresden teil. Dabei wurde er am Kopf verwundet und verlor ein Auge. Nachdem er wiederhergestellt war, wurde er ab 1815 noch kurze Zeit als Platzkommandant verwendet, bevor er endgültig in den Ruhestand versetzt wurde. In seinem Ruhestand widmete er sich in erster Linie historischen Studien. Bereits nach kurzer Wirkungszeit starb er in Wien.

Kumar hat außerdem ab 1817 bis zu seinem Tod die Zeitschrift Kleiner Almanach für Damen bei Kaiser in Graz herausgegeben.

Der Kumarweg in Graz-Mariatrost ist nach ihm benannt.

Werke (Auswahl)

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  • Versuch einer vaterländischen Geschichte Ottokar des Sechsten, ersten Herzoges von Steyermark, Kienreich, Graz 1808.
  • Mahlerische Streifzüge in den Umgebungen der Hauptstadt Grätz, Ferstl, Graz 1815.
  • Geschichte der Burg und Familie Herberstein, 3 Bände, Gerold, Wien 1817.