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Jessica Rühle

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Jessica Rühle (* in Berlin) ist eine deutsche Musicaldarstellerin, Schauspielerin, Sängerin und Synchronsprecherin. Sie wurde durch Engagements in deutschsprachigen Musicalproduktionen wie Das Wunder von Bern, Fack Ju Göthe - Das Musical, Pretty Woman und die Produktionen des Schmidt Theaters in Hamburg bekannt. Neben ihrer Bühnenarbeit ist sie als Synchronsprecherin tätig und unterrichtet Kindertanz.

Bereits im frühen Kindesalter begann sie mit Gesangs- und Tanzunterricht. Als Mitglied des Berliner Kinderchors trat sie unter anderem in der Berliner Philharmonie und in der Arena di Verona auf.

Parallel dazu absolvierte sie eine Tanzausbildung an der Tanzschule von Detlef D! Soost und spezialisierte sich auf Streetdance, Hip-Hop und Dancehall. Mit der Tanzformation Yacrewza nahm sie an Wettbewerben und Meisterschaften teil.

Rühle studierte an der European Musical Academy und schloss ihre Ausbildung als staatlich anerkannte Musicaldarstellerin ab. Bereits während ihrer Ausbildungszeit stand sie in der deutschen Erstaufführung von The Full Monty – Ganz oder gar nicht auf der Bühne.

Nach Abschluss ihrer Ausbildung erhielt Rühle ihr erstes professionelles Engagement auf dem Kreuzfahrtschiff AIDAcara. Dort wirkte sie in mehreren Showproduktionen mit und bereiste unter anderem Spitzbergen.[1] Anschließend folgten Engagements bei Tourneeproduktionen, Festspielen sowie an Musical- und Stadttheatern im deutschsprachigen Raum.

Zu ihren frühen Rollen gehörten Schneeweißchen in Schneeweißchen und Rosenrot bei den Brüder-Grimm-Festspielen Hanau sowie Meta in Vom Fischer und seine Frau.[1] Es folgten Engagements in Die 3 Musketiere, Spamalot und Das Wunder von Bern. Von 2017 bis 2018 war sie als Swing sowie Cover für mehrere Hauptrollen in der Uraufführung Fack Ju Göhte – Das Musical am Stage Werk7 Theater in München engagiert.[2]

Zwischen 2020 und 2021 gehörte sie zum Ensemble der deutschsprachigen Erstaufführung von Pretty Woman im Stage Theater an der Elbe in Hamburg, wo sie als Swing und Cover für die Rolle der Scarlett eingesetzt wurde.

Seit 2022 ist Rühle regelmäßig am Schmidt Theater in Hamburg zu sehen. Dort übernahm sie unter anderem die Rolle der Pamela König in Die Königs vom Kiez und Die Königs schenken nach!, spielte Emily in Die Weihnachtsbäckerei, Theo in Der kleine Störtebeker und war als Solistin sowie Dance Captain in Oberaffengeil[3] engagiert.

Weitere Engagements führten sie unter anderem an das Staatstheater Mainz (Der kleine Horrorladen), das Theater St. Gallen (Rent), das Staatstheater Hannover (Chicago)[4] sowie die Oper am Rhein (My Fair Lady).

Synchronisation

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Neben ihrer Bühnenkarriere arbeitet Rühle als Synchronsprecherin. Sie wirkte an der deutschen Synchronisation verschiedener Film-, Serien- und Animationsproduktionen mit. Zu ihren Arbeiten zählen unter anderem Rollen in den Serien Boruto, 86 EIGHTY-SIX, Silverpoint sowie Blue’s Clues & You!.

Künstlerisches Profil

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Rühle verfügt über eine Sopran-Stimmlage und beherrscht zahlreiche Tanzstile, darunter Ballett, Jazz Dance, Modern Dance, Hip-Hop, Streetdance, Dancehall, Musical Dance und Showdance. Sie spricht Deutsch und Englisch und wird neben ihrer Tätigkeit als Musicaldarstellerin auch als Schauspielerin, Sprecherin und Moderatorin geführt.

Ausgewählte Bühnenrollen

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Produktion Rolle
My Fair Lady Stubenmädchen
Chicago Liz
Der kleine Horrorladen Chiffon
Rent feat. Ensemble
Oberaffengeil Solistin / Dance Captain
Catch Me If You Can Cheryl-Ann / Diane
Die Königs schenken nach! Pamela König
Die Königs vom Kiez Pamela König
Die Weihnachtsbäckerei Emily
Pretty Woman Cover Scarlett / Swing
Wahnsinn! Therapeutin
Fack Ju Göhte – Das Musical Swing, Cover Chantal, Laura und Zeynep
Das Wunder von Bern Cover Ingrid Lubanski
Spamalot Ensemble
Die 3 Musketiere Cover Constance
Grand Hotel Cover Flämmchen / Trude
Schneeweißchen und Rosenrot Schneeweißchen

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Pamela Dörhöfer: Traumstart mit Märchen. Frankfurter Rundschau, 20. Januar 2019, abgerufen am 2. Juni 2026.
  2. Fack ju Göhte. In: Musicallexikon des Zentrums für Populäre Kultur und Musik. Universität Freiburg, abgerufen am 2. Juni 2026 (deutsch).
  3. Oberaffengeil: Berichte & Rezension. In: Musicalzentrale. 6. Januar 2024, abgerufen am 2. Juni 2026.
  4. André Böke: Rezension Chicago im Staatstheater Hannover. In: Musicalzentrale. 6. Januar 2025, abgerufen am 2. Juni 2026.