Der Außenangreifer gehörte 2023 zum Kader von Perth Steel. In der einfachen Jeder gegen Jeden-Normalrunde war der Verein aus der Hauptstadt Western Australias noch knapp Zweiter geworden. Im Halbfinale besiegte das Team die Vipers aus Melbourne deutlich in drei Sätzen. Im Endspiel gewann der Vorrundensieger Adelaide Storm den ersten Durchgang mit 18:11. Anschließend drehte das Team von Jed Walker die Begegnung und entschied die folgenden Spielabschnitte mit 18:16, 19:17 und 18:16 für sich und sicherte sich so den australischen Meistertitel. Der Neunzehnjähre wurde danach als Most Valuable Player der Partie ausgezeichnet.[2]
Eine Spielzeit später gewann Steel die Normalrunde.[3] In der Vorschlussrunde wurde wie in der Vorsaison die Mannschaft aus der Hauptstadt Victorias bezwungen. Im Finale verwiesen die Piraten aus Queensland Perth Steel auf den zweiten Rang.[4][5] Ab 2025 konzentrierte sich Walker auf seine Beachkarriere.
Der in Western Australia geborene Sportler startete 2023 mit verschiedenen Partnern im Sand. Bestes Resultat war der fünfte Rang mit Daniel Piggott bei einer Veranstaltung in Geelong. Weitere Viertelfinalteilnahmen bei Turnieren der australischen Tour gelangen mit Solomon Bushby eine Saison danach. Mit Oliver Merritt nahm Walker später im Jahr an zwei Futures in China teil. Während das Duo in Qidong in der ersten Qualifikationsrunde scheiterte, überstand es in Qingdao zwei Spiele in der Vorausscheidung, konnte jedoch im Hauptwettbewerb keine Begegnung für sich entscheiden. Dies änderte sich im Frühjahr der folgenden Spielzeit, als die beiden beim gleichartigen Wettbewerb in Mount Maunganui in die Vorschlussrunde einzogen. Kurz zuvor hatten sie bei einer Veranstaltung in Thompson Beach zum ersten Mal auf der obersten Stufe des Treppchens gestanden. Ab 21. März bildete Jed Walker mit Finley Bennett ein Beachduo und erkämpfte mit ihm seinen ersten Podestplatz bei einem Event der Fédération Internationale de Volleyball. Beim Futures in Coolangatta reichte es zum dritten Rang. Bei den Pacific Mini Games kam ein Sieg dazu.
Bei den World University Games im Juli standen Merritt und Walker wieder auf der gleichen Seite des Netzes. Ihre Gruppe beendeten sie mit zwei Siegen und einer Niederlage. In der Runde der Sechzehn waren sie in Duisburg stärker als die Slowaken Jancok und Petruf. Dies reichte nach dem knappen 13:15 im dritten Satz gegen die Italiener Iervolino und Mancini zum geteilten fünften Platz.[6] Seit 2026 sind die Australier wieder ein ständiges Duo und erkämpften in Bhubaneswar nach dem Überstehen der Gruppenphase und dem Sieg in der ersten Hauptrunde gegen die Deutschen Florian Fiedler / Hannes Ludwig zum ersten Mal bei einem Challenge der World Pro Tour einen Platz im Achtelfinale. Dort unterlagen sie den belgischen Goldmedaillengewinnern Joppe Van Langendonck / Kyan Vercauteren nur knapp mit 13:15 im dritten Satz. Das Resultat aus Indien konnten die Sportler aus dem flächenmäßig sechstgrößten Staat der Erde beim gleichwertigen Event in Xiamen wiederholen.