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Irene Coin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Irene Coin (* 1978 in Padua[1]) ist eine Chemikerin und Professorin für synthetische Proteinbiochemie an der Universität Leipzig.[2] Sie ist außerdem Dekanin der Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Leipzig.[3] Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Erforschung von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCR) mittels nichtkanonischer Aminosäuren.

Irene Coin studierte Chemie an der Universität Padua und promovierte 2008 am Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie bei Michael Beyermann und der Universität Leipzig. Darauf folgten Post-Doktorate bei Sidney Hecht an der Arizona State University, Lei Wang am Salk Institute for Biological Studies und Claus Scheidereit am Max Delbrück Center. 2014 etablierte sie ihre unabhängige Forschungsgruppe an der Universität Leipzig als Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleiterin. Seit 2019 ist sie Professorin für synthetische Proteinbiochemie an der Universität Leipzig.[2]

In ihrer Promotion arbeitete Irene Coin im Bereich Peptidsynthese. Später begann sie, den Einbau von nichtkanonischen Aminosäuren in Proteine zur Erforschung der Struktur und Funktion von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCRs) zu nutzen. So untersuchte sie die Interaktion von GPCRs mit Peptidliganden und Arrestin mit Hilfe von Crosslinking-Aminosäuren und die strukturelle Dynamik von GPCRs. Außerdem entwickelte ihre Gruppe neue tRNAs für den Einbau von nichtkanonischen Aminosäuren.[4]

Irene Coin ist beteiligt am Sonderforschungsbereiches 1423 („Strukturelle Dynamik der GPCR-Aktivierung und -Signaltransduktion“)[5] und am Transregio 386 Hyp*Mol („Hyperpolarisation in molekularen Systemen“).[6]

Einzelnachweise

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  1. ↑ Doktorbuch der Universität Leipzig
  2. 1 2 3 4 Personenprofil auf der Website der Arbeitsgruppe Coin Abgerufen am 23. Juli 2026.
  3. ↑ Website der Fakultät für Lebenswissenschaften Abgerufen am 23. Juli 2026.
  4. ↑ ORCID-Profil von Irene Coin Abgerufen am 23. Juli 2026.
  5. ↑ Projektbeschreibung des SFB1423 in der GEPRIS Datenbank. Abgerufen am 23. Juli 2026.
  6. ↑ Projektbeschreibung des TRR 386 Hyp*Mol in der GEPRIS Datenbank. Abgerufen am 23. Juli 2026.
  7. 1 2 Pressemitteilung ""Antifaltenkur" für Peptide" des Forschungsverbunds Berlin. Abgerufen am 23. Juli 2026.
  8. ↑ Artikel "German Life Science Award 2015 für Irene Coin und Bernhard Renard" bei CHEManager. Abgerufen am 23. Juli 2026.
  9. ↑ Artikel "Labor von Irene Coin mit „blauer Flamme“ ausgezeichnet" von LABO. Abgerufen am 23. Juli 2026.