Ipka
| Ipka in Hieroglyphen | ||||
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Ipka (Ip-ka) Jp-k3[1] | ||||
Ipka (auch Ip-Ka) war der Name eines altägyptischen Beamten unter König (Pharao) Den in der 1. Dynastie. Er ist durch Aufschriften auf vier Elfenbeintäfelchen (Ägyptisches Museum (Kairo), Inventar-Nr. JE 86172–86175)[2] bekannt, die sich im Grab Tomb 59 in West-Sakkara fanden.[3] Das Grab kann durch keine Inschrift datiert werden, ist aber „sicher in die erste Regierungshälfte des Dwn zu setzen“. Die Elfenbeintäfelchen enthalten nur den Namen, aber keinen Titel; sie nennen zudem „je zwei einen Ölnamen oder Drogennamen“. Auf einem Täfelchen ist ein Ortsname angegeben: „Ist hier, für die Frühzeit einmalig, die Heimatstadt Wnw des Ip-k3 angegeben (‚gebürtig aus Hermopolis‘)?“[4] In der Stufenpyramide des Djoser wurde auch eine Gefäßscherbe mit dem Namen Ipka gefunden.[5] Da weitere Inschriftenteile fehlen, bleibt es ungewiss, ob es sich um dieselbe Person handelt.
Der fehlende Titel wie auch das Grab deuten auf einen Beamten niederen Status hin: „Die rangniederen Arbeiter und Angestellten der Verwaltungsanlagen der 1. Dynastie wurden weit in der Wüste, westlich vom Grab des Ti und nördlich des Serapeums in Gräberreihen begraben, die nur aus einem Grabloch bestanden.“[6]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Rizkallah Macramallah: Un cimetière archaïque de la classe moyenne du peuple à Saqqarah. Imprimerie Nationale, Kairo 1940.
- Peter Kaplony: Die Inschriften der ägyptischen Frühzeit. (= Ägyptologische Abhandlungen. Band 8). Band I. Harrassowitz, Wiesbaden 1963, S. 416.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ipkas Name auf den Elfenbeintäfelchen Nr. 52 – 55. Auf: francescoraffaele.com; zuletzt abgerufen am 3. Februar 2926.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ vielleicht auch Jp-k3(=j) „(Mein) Ka ist ‚gezählt‘“, Wolfgang Helck: Zu den theophoren Eigennamen des Alten Reiches. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde (ZÄS), Band 79, 1954, S. 29 und Anmerkung 4: „Im ‚Zählen‘ liegt die Vorstellung der ‚Besitzergreifung‘ mit eingeschlossen, wohl hervorgerufen durch die Steuerzählungen.“
- ↑ Bertha Porter, Rosalind L. B. Moss, Ethel W. Burney: Topographical Bibliography of Ancient Egyptian Hieroglyphic Texts, Reliefs, and Paintings. Volume III: Memphis. Part 2: Ṣaqqâra to Dahshûr. 2., von Jaromír Málek überarbeitete und erweiterte Auflage. Griffith Institute / Ashmolean Museum, Oxford 1981, ISBN 0-900416-23-8, S. 436 (Volltext als PDF).
- ↑ Rizkallah Macramallah: Un cimetière archaïque de la classe moyenne du peuple à Saqqarah. Kairo 1940, S. 16–18, Abbildung 17 (online), Tafel 48 Nr. 1 (online)
- ↑ Peter Kaplony: Die Inschriften der ägyptischen Frühzeit. Band I. Wiesbaden 1963, S. 416. Kaplony mutmaßt auch, dass es sich um den Vaternamen Wnw(j) („der Hermopolitaner“) handeln könnte; zu diesem Namen siehe auch S. 467.
- ↑ Pierre Lacau, Jean-Philippe Lauer: La pyramide à degrés. Band V: Inscriptions à l'encre sur les vases. Institut français d’archéologie orientale, Kairo 1965, S. 50, Text Nr. 103 (online) und Tafel 30, Nr. 6 (online).
- ↑ Wolfgang Helck, Eberhard Otto, Wolfhart Westendorf: Lexikon der Ägyptologie. Band V: Pyramidenbau – Steingefäße. Harrassowitz, Wiesbaden 1992, ISBN 3-447-01441-5, S. 398.
| Personendaten | |
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| NAME | Ipka |
| KURZBESCHREIBUNG | Beamter unter König Hor Den |
| GEBURTSDATUM | 29. Jahrhundert v. Chr. |
| STERBEDATUM | 29. Jahrhundert v. Chr. |