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Iodosulfuron-methyl-Natrium

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Strukturformel
Strukturformel von Iodosulfuron-methyl-Natrium
Allgemeines
Name Iodosulfuron-methyl-Natrium
Andere Namen

Iodosulfuron (vereinfacht)[1]

Summenformel C14H13IN5NaO6S
Kurzbeschreibung

beiges, kristallines Pulver[2]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer (Listennummer) 604-422-1
ECHA-InfoCard 100.117.286
PubChem 16760189
ChemSpider 10687833
Wikidata Q27155588
Eigenschaften
Molare Masse 529,24 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[2]

Dichte

1,76 g·cm−3

Schmelzpunkt

152 °C[2]

Siedepunkt

zersetzt sich vor dem Sieden bei 155 °C[3]

Dampfdruck

2,6·10−9 Pa (20 °C)[3]

Löslichkeit

25 g·l−1 in Wasser (bei 20 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),[4] ggf. erweitert[2]
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 410
P: 273391501[2]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).

Iodosulfuron-methyl-Natrium ist ein herbizider Wirkstoff aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe. Er wird als selektives Nachauflaufherbizid im Ackerbau eingesetzt und wirkt über die Hemmung der Acetolactatsynthase (ALS), wodurch die Bildung wichtiger Aminosäuren in empfindlichen Pflanzen gestört wird.

Der Wirkstoff wird in der Praxis als Natriumsalz sowie in der neutralen Form (Iodosulfuron-methyl) verwendet.[5] Er demethyliert nicht durch Hydrolyse (zu Iodosulfuron[S 2][S 3]), so dass für die Risikobewertung für Getreide die Summenkonzentration an Iodosulfuron-methyl und dessen Salze herangezogen wird.[1]

In den Staaten der Europäischen Union sowie in der Schweiz sind Pflanzenschutzmittel mit Iodosulfuron zugelassen. In Pflanzenschutzmitteln wird Iodosulfuron-methyl-Natrium oft gemeinsam mit anderen Herbizidwirkstoffen wie Mesosulfuron, Thiencarbazon-methyl oder Foramsulfuron und Safenern wie Mefenpyr eingesetzt.[6][7]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 European Food Safety Authority (EFSA): Peer review of the pesticide risk assessment of the active substance iodosulfuron‐methyl‐sodium (approved as iodosulfuron). In: EFSA Journal. Band 14, Nr. 4, 2016, doi:10.2903/j.efsa.2016.4453.
  2. 1 2 3 4 5 6 Eintrag zu Iodosulfuron-methyl-natrium in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 27. Mai 2026. (JavaScript erforderlich)
  3. 1 2 Eintrag zu Iodosulfuron-methyl-sodium in der Pesticide Properties DataBase (PPDB) der University of Hertfordshire, abgerufen am 27. Mai 2026.
  4. Eintrag zu iodosulfuron-methyl-sodium in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 15. April 2026. Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.
  5. iodosulfuron data sheet. In: bcpcpesticidecompendium.org. Abgerufen am 13. April 2026.
  6. Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Iodosulfuron in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs (Eingabe von „Iodosulfuron“ im Feld „Wirkstoff“) und Deutschlands, abgerufen am 27. Mai 2026.
  7. Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Iodosulfuron. In: raiffeisen.com. Abgerufen am 13. April 2026.
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  1. Externe Identifikatoren von bzw. Datenbank-Links zu Iodosulfuron-methyl: CAS-Nr.: 144550-06-1, GESTIS: 535819, PubChem: 11027582, Wikidata: Q63395500.
  2. Externe Identifikatoren von bzw. Datenbank-Links zu Iodosulfuron: CAS-Nr.: 185119-76-0, ECHA-InfoCard: 100.244.117, PubChem: 11496886, ChemSpider: 9671692, Wikidata: Q22808276.
  3. Eintrag zu Iodosulfuron in der Pesticide Properties DataBase (PPDB) der University of Hertfordshire