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InterPM

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Logo der interPM Konferenz

Die Konferenz zur Zukunft im Projektmanagement (Abkürzung: interPM) war eine von 2003 bis 2010 einmal jährliche wissenschaftliche Konferenz zum Thema Projektmanagement in Glashütten im Taunus. Sie wurde von der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) und der Gesellschaft für Informatik (GI) ausgerichtet. Die Beiträge der vergangenen Konferenzen wurden in den Tagungsbänden veröffentlicht.

Die interPM entstand im Jahr 2003 aus dem Bedürfnis, den Blick zu weiten und dem Projektmanagement Erkenntnisse und Methoden aus anderen Disziplinen zur Verfügung zu stellen. Im Gegensatz zu Veranstaltungen, wie das PM-Forum (als bekannteste deutschsprachige reine PM-Konferenz), welches sich eher an die breite Masse der Projektmanager richtet, konzentrierte die interPM die Impulsgeber des deutschen Projektmanagements an einem Ort. Die InterPM verfolgte einen primär interdisziplinären Ansatz, was sich beispielsweise an den fachlich übergreifenden Key Notes zeigte.

Der Fokus der InterPM sollte weniger auf den Vorträgen liegen, als vielmehr Raum für Diskussionen bieten. Daher war die Open Space Methode von Anfang an ein wichtiger Bestandteil der Konferenz. Der Konferenzbeitrag wurde von Anfang an auf Selbstkostenbasis berechnet.

Inzwischen ist die InterPM inhaltlich mit der Konferenz „Workshop Vorgehensmodelle“ der Gesellschaft für Informatik e.V. verschmolzen und wird seit 2014 als neue Konferenz Projektmanagement und Vorgehensmodelle veranstaltet.

Das jeweilige Konferenzthema wurde nach einer Einführung durch eine Vielzahl von Vorträgen an den Vormittagen in verschiedenen thematisch geordneten Streams ergänzt. Die Themen wurden für Open-Space-Sitzungen eingesammelt und erklärt. Die Sitzungen fanden am Nachmittag in eigenen Räumen statt. Somit profitierte die Veranstaltung stark von den Teilnehmern, die entweder die Detailfragen einzelner Vorträge oder andere aktuelle Themen rund um das Konferenzthema in den Open-Space-Sitzungen diskutierten und klärten.

  • interPM 2003: Die Zukunft des Projektmanagements[1]
  • interPM 2004: Die Zukunft des Projektmanagements durch interdisziplinäre Ansätze[2]
  • interPM 2005: Entrepreneurship im Projektmanagement[3]
  • interPM 2006: Neue Methoden im Projektmanagement[4]
  • interPM 2008: Innovationen durch Projektmanagement[5]
  • interPM 2009: Projekte als Kulturerlebnis[6]
  • interPM 2010: Projektarbeit zwischen Effizienzdruck und Qualitätsanforderungen[7]
  • interPM 2011: Neu denken: vom Projekt- zum Netzwerkmanagement: Beiträge zur Konferenz 'interPM' Glashütten 2011[8]
  • interPM 2012: IT-Projektmanagement 2012+ im Spagat zwischen Industrialisierung und Agilität?[9]

Veröffentlichungen

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Die jährlichen Konferenzbeiträge wurden regelmäßig im dpunkt.verlag veröffentlicht.[10]

Keynote Speaker

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Die interPM wurde meist von zwei aus anderen/unterschiedlichen Fachgebieten kommenden Keynote Speakern eröffnet, die Impulse für die laufende Konferenz setzten.

  • Hermann Haken (2004): Synergetik im Projektmanagement
  • Gunter Dueck (2005): Stressfronten: Techie, Projektmanager, Entrepreneur
  • Gerd Gigerenzer (2008): Bauchentscheidungen. Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition
  • Lothar Walter (2008): „Methodisches Erfinden mit TRIZ – Eine Schrittmachermethode des Innovationsmanagements.“
  • Sonja Sackmann (2009): Kulturdynamik in Projekten
  • Hartmut Schulze und Thomas Ryser (2009): Kollaborative Projektkultur – Erfolgsfaktor für globale und virtuelle Projektteams
  • Jürgen Tautz (2010): Effektivität – Lernen von den Honigbienen
  • Werner Mellis (2010): Effizienz und Qualität in Softwareentwicklungsprojekten – Mission Impossible?
  • Kai Rannenberg (2011): Social Networks und Netzwerkmanagement: Kann man aus der Datenschutzdiskussion zu Social Networks für das Netzwerkmanagement lernen?
  • Jörg Sydow (2011): Management von Projektnetzwerken – vom Projekt- zum Netzwerkmanagement
  • Almer Podbicanin, Senior Vice President | Chief Process Office SAP AG (2012): Agiles Projektmanagement in großen Organisationen
  • Christopher Dell, ifit, Institut für Improvisationstechnologie (2012): Improvisation als Technologie
  • Jutta Eckstein, IT communication (2012): Agilität: Aus den Fehlern der Industrialisierung lernen

Einzelnachweise

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  1. Gerrit Kerber, Roland Marre, Andreas Frick (Hrsg.): Zukunft im Projektmanagement : Beiträge zur Gemeinsamen Konferenz „5. Fachtagung Management und Controlling von IT-Projekten“ und „InterPM“ Glashütten 2003. dpunkt.verlag, Heidelberg 2003, ISBN 3-89864-224-0.
  2. Andreas Frick (Hrsg.): Dokumentation : InterPM 2004, Konferenz zur Zukunft im Projektmanagement. dpunkt.verlag, Heidelberg 2004, ISBN 3-924841-28-4.
  3. Andreas Frick (Hrsg.): Entrepreneurship im Projektmanagement. dpunkt.verlag, Heidelberg 2005, ISBN 3-89864-349-2.
  4. Bernd Oestereich: Agiles Projektmanagement : Beiträge zur Konferenz interPM, Glashütten 2006. dpunkt.verlag, Heidelberg 2006, ISBN 978-3-89864-412-9.
  5. Karl-Heinz Dorn (Hrsg.): Innovationen durch Projektmanagement – oder?! : Beiträge zur Konferenz interPM Glashütten 2008. dpunkt.verlag, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-89864-548-5.
  6. Karl-Heinz Dorn (Hrsg.): Projekte als Kulturerlebnis : Beiträge zur Konferenz interPM Glashütten 2009. dpunkt.verlag, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-89864-629-1.
  7. Reinhard Wagner (Hrsg.): Projektarbeit zwischen Effizienzdruck und Qualitätsanforderungen : Beiträge zur Konferenz 'interPM' Glashütten 2010. dpunkt.verlag, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-89864-695-6.
  8. Martin Engstler (Hrsg.), Reinhard Wagner (Hrsg.): Neu denken: vom Projekt- zum Netzwerkmanagement: Beiträge zur Konferenz 'interPM' Glashütten 2011. dpunkt.verlag, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-89864-763-2.
  9. Martin Engstler (Hrsg.), Bernd Oesterreich (Hrsg.), Reinhard Wagner (Hrsg.): IT-Projektmanagement 2012+ im Spagat zwischen Industrialisierung und Agilität?: Beiträge zur Konferenz »interPM« Glashütten 2012. dpunkt.verlag, Heidelberg 2012, ISBN 978-3-86490-001-3.
  10. InterPM dnb.de