Innerhopfgarten
| Innerhopfgarten (Streusiedlung) | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Lienz (LZ), Tirol | |
| Pol. Gemeinde | Hopfgarten in Defereggen | |
| Koordinaten | 46° 55′ 10″ N, 12° 30′ 46″ O | |
| Höhe | 1110 m ü. A. | |
| Postleitzahl | 9961 | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Zählsprengel/ -bezirk | Hopfgarten in Defereggen (70709 000) | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS | ||
Innerhopfgarten ist eine Streusiedlung der Gemeinde Hopfgarten in Defereggen im Bezirk Lienz (Osttirol). Die Ortschaft liegt im Defereggental.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Innerhopfgarten liegt im westlichen Zentrum des Gemeindegebiets von Hopfgarten. Die Ortschaft umfasst den Talboden des Defereggentals zwischen dem Bloswald im Westen und dem Gottschattertal im Osten. Der Großteil der Siedlung von Innerhopfgarten mit 26 Adressen erstreckt sich entlang der Defereggentalstraße nördlich der Schwarzach. Zudem bestehen südlich der Schwarzach eine kleine Siedlung mit 7 Adressen, darunter das Hopfgartner E-Werk und die Pension Kohlplatzl. Innerhopfgarten grenzt im Osten an das Dorf Außerhopfgarten, westlich befindet sich die Ortschaft Plon. Nördlich, an den Abhängen der Lasörlinggruppe, liegt die Ortschaft Rajach.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Besiedelung von Innerhopfgarten geht auf die Urbarschwaige (Urhof) Hopfgarten zurück, die der Grundherrschaft des Amtes Windisch-Matrei unterstand. Von dort aus wurde die Raut „am Plaß“ erschlossen.[1] Laut dem Franziszeischen Kataster bestand Innerhopfgarten Mitte des 19. Jahrhunderts aus den Hofstellen Plass, Innermaurer, Frutsch, Aussermaurer, Innerriedlwitzer und Ausserriedlwitzer (von Westen nach Osten). Auf dem Gebiet südlich der Schwarzach befanden sich zu jener Zeit noch keine Wohngebäude. Dafür zweigte vom Zwenewaldbach ein heute nicht mehr existierender Mühlbach ab, an dem sich zehn Mahlmühlen befanden.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Hans Ladstätter: Die Namen der Schwaigen und Familien in Defereggen. In: Osttiroler Heimatblätter. Heimatkundliche Beilage des „Osttiroler Bote“. Nr. 7, 27. Juli 1967
