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Ingrid Gorr

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Ingrid Gorr (* 1952 in Achern) ist eine deutsche Autorin, Fotografin und Lyrikerin.

Ingrid Gorr erhielt mit 15 Jahren ihren ersten Fotoapparat, eine Kodak-Box, und widmete sich seitdem dem Fotografieren.[1] Sie erlernte zunächst ein Handwerk und bildete sich im kaufmännischen Bereich fort und war danach viele Jahre in verschiedenen Bereichen tätig. Ingrid Gorr lebt und arbeitet seit 1973 in Berlin-Wilmersdorf,[2] ab 2017 Umzug nach Berlin-Biesdorf.[1] Sie hat zwei erwachsene Kinder.[2] Neben Beruf und Familie entstanden Gedichte und Erzählungen. Publikationen gibt es ab 1999. Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten steht der Garten. Sie selbst gab in ihrem Autorinnenporträt auf alphabettinen.de an: „Den Pflanzen mit dem Objektiv ganz nahe zu kommen, fasziniert mich ebenso, wie ein Gartenbuch zu schreiben.“[2] Ihre fotografischen Arbeiten stellt sie seit 2004 aus.[1]

Ab 1990 besuchte sie Literaturseminare und Workshops. Sie war an der Organisation von Einzel- und Gruppenlesungen des Autorinnenforum Berlin-Rheinsberg beteiligt.

Ingrid Gorr ist Mitglied bei den Alphabettinen,[2] in der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, in der Gesellschaft der Staudenfreunde e.V. (seit 2019)[1] und gehörte bis 2017 zum Vorstand des Vereins der Freunde des Botanischen Gartens und des Botanischen Museums in Berlin-Dahlem.[3]

Sie erreichte die Endrunde bei zwei literarischen Wettbewerben, beim Mellrichstadter Krimipreises 2005 und beim Literaturpreis Wartholz 2009.[2]

Veröffentlichungen

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  • Mitlesebuch Nr. 42, Gedichte, Aphaia Verlag, Berlin 1999[2]
  • Hellgrüner Nachmittag. Gedichte und Zeichnungen, Aphaia Verlag, Berlin 2005[2]
  • Marie Luise Kaschnitz, in: Maike Stein (Hrsg.): Dünn ist die Decke der Zivilisation. Begegnungen zwischen Schriftstellerinnen, Ulrike Helmer Verlag, 2007
  • In außerdem, Federwelt, Dreischneuß, Poesiealbum neu, Gedichte und Kurzgeschichten, 2006, 2007, 2008, 2009, 2011 (Literaturzeitschriften)
  • Hauptstadtgarten. Von Schlangenbart bis Schneckentod. Praktisches für entspanntes Gärtnern im urbanen Raum, Hendrik Bäßler Verlag, Berlin 2013[4]
  • heimlich, rückwärts, huckepack, Texte und Gedichte Ingrid Gorr, Gitarren Miniaturen Viktor Hoffmann, Collagen Andreas Rössiger, Aphaia Verlag 2014[4]
  • Mitlesebuch Nr. 116, Gedichte, Bernd Finkenwirth, Zeichnungen, Aphaia Verlag 2014[2]
  • Pflegeleichter Garten, Viel Garten in wenig Zeit. Franckh-Kosmos-Verlag, Stuttgart, 2015[2]
  • Poesiealbum neu, 1/2020, Heimat & Heimatverlust, Gedichte, Anthologie, Edition Kunst u. Dichtung, Leipzig
  • Kosmos Gartenjahr, 2021 Arbeitskalender/Jahrbuch, Artikel Thema des Monats März, Franckh-Kosmos Verlag Stuttgart

Fotoausstellungen

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  • 2004 Alpha-Nova Galerie und Kulturwerkstatt in Berlin
  • 2008 der zweite Blick, Einzelausstellung in Berlin-Wilmersdorf[2]
  • 2010 präzise Unschärfe, Einzelausstellung in Berlin-Buckow[2]
  • 2011 in der Nähe verborgen, Einzelausstellung im Kunstspeicher Friedersdorf, Seelow[2]
  • 2012 erst licht, dann grün, dann ich, Einzelausstellung im Bautechnischen Institut in Berlin-Schöneberg[5]
  • 2018 Grün hinter Grün, Einzelausstellung von abstrakter Fotografie und Makro-Fotografie in der Künstler-Remise frank donati photografie, in Berlin Kreuzberg
  • 2019 Kunst:Offen, Tag der offenen Ateliers Werkstätten und Galerien in Marzahn-Hellersdorf – Präsentation von Fotos und Publikationen in Haus und Garten
  • 2020 Copycat Gruppenausstellung Projektraum Galerie der NKI, neue Kunstinitiative Marzahn-Hellersdorf
  • 2020 Kunst:Offen, Tag der offenen Ateliers Werkstätten und Galerien in Marzahn-Hellersdorf – Präsentation von Fotos und Publikationen in Haus und Garten
  • 2020 Bewegt und präzise, Einzelausstellung Abstrakte- und Makro-Fotografie im Rathaus Ahrensfelde, in Ahrensfelde[2]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 Licht ist alles! Abgerufen am 17. Mai 2026.
  2. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Ingrid Gorr. Abgerufen am 17. Mai 2026.
  3. Verein der Freunde des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin-Dahlem e.V.
  4. 1 2 Ingrid Gorr. Abgerufen am 17. Mai 2026.
  5. Reupsch: archiv. Abgerufen am 17. Mai 2026.