„Haus der Baugewerkschaft“ (Sitz des Bundesvorstands) in Frankfurt am Main„Bundeshaus“ (bis 1929 Hauptsitz des damaligen Deutschen Bauarbeiterverbandes). Heute Standort der Büros der IG BAU Region Nord und des Bezirksverbandes Hamburg sowie des Jugendkellers der Jungen IG BAU Hamburg.
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), auch Baugewerkschaft genannt, ist mit 221.519 (159.453 männlich, 62.066 weiblich) Mitgliedern (Stand: 2022)[2] die fünftgrößte Einzelgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Sie hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. In Berlin und Brüssel unterhält sie politische Verbindungsbüros.
Bundesvorsitzender der IG BAU ist seit 2013 Robert Feiger. Sein Vorgänger war ab November 1995 Klaus Wiesehügel.
Zur Zeit ihrer Gründung (1996) gehörten ihr rund 720.000 Mitglieder an. Diese Zahl sank bis Dezember 2000 auf 540.000. Zu ihrem zehnjährigen Bestehen zählte die IG Bau noch 392.000 Mitglieder. Bis Ende 2021 sank die Mitgliederzahl auf 221.519 Mitglieder[4].
Die IG Bauen-Agrar-Umwelt hat am 17. Juni 2013 erstmals den Georg-Leber-Preis verliehen. Sie ehrt im Namen des verstorbenen ehemaligen Bundesvorsitzenden der IG Bau-Steine-Erden Georg Leber Menschen, die in herausragender Weise Zivilcourage gezeigt haben.[5] Als erste Person wurde Wolfgang Thierse ausgezeichnet.[6]
Die IG BAU ist eine Basisorganisation mit zahlreichen Orts-, Stadt- und Kreisverbänden, Fach- und Betriebsgruppen. Laut Satzung erfolgt die Willensbildung der Mitglieder in den Bezirksverbänden.[7] Außerdem sind die Bezirksverbände Ansprechpartner für die Mitglieder vor Ort und beantworten Fragen rund ums Arbeitsleben und die Mitgliedschaft. Die Junge BAU, IG BAU-Frauen, IG BAU-Senioren und IGay BAU vertreten die Interessen der jeweiligen Teilgruppen, organisieren eigene Aktionen und Veranstaltungen.
↑Wolfgang Renzsch: Handwerker und Lohnarbeiter in der frühen Arbeiterbewegung. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1980, S. 35–69: Kapitel Soziale Lage und Organisationsbestrebung der Bauarbeiter.
↑DGB:DGB-Mitgliederzahlen ab 2020.14.Februar 2022,archiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am20.April 2024;abgerufen am 10.August 2022.Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dgb.de