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IAP-Profil

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

IAP oder IAP-Profile sind I-Profile, die nach der Norm A 45-204 der französischen Normungsorganisation AFNOR genormt sind.

Die Usine sidérurgique d’Hagondange experimentierte mit IPN-Profilen und stellte nach 1938 Profile her, die parallelflanschig waren und ähnliche Eigenschaften hatten wie die IPN-Profile. Neben den parallelen Flanschen konnte man bei gleichem Trägheitsmoment ein geringeres Gewicht erzielen. 1939 und 1940 wurden mit diesen Profilen einige Flugzeughangars gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden diese Profile in Frankreich genormt. Die IAP-Profile wurden mit Höhen von 80 mm bis 500 mm in 15 verschiedenen Größen angeboten. Das I leitet sich von der Form des Profils ab, während AP für „ailes parallèles“ steht, was auf Französisch „paralleler Flansch“ heißt.[1]

Einzelnachweise

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  1. J. COURTHÉOUX: Les profils à ailes parallèles. In: Revue de Métallurgie. Band 47, Nr. 9. Paris September 1950, S. 669–677, doi:10.1051/metal/195047090669.