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Hubertus Merker

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Hubertus Merker (* 1. September 1944 in Fleyh; † 19. September 2010 in Volkenroda) war ein deutscher Kirchenmusikdirektor.[1]

Leben und Wirken

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Hubertus Merker war von 1968 bis 2006 Kantor und Katechet in den evangelischen Kirchengemeinden Hermsdorf und Oberndorf. In dieser Funktion engagierte er sich maßgebend an der musikalischen Entwicklung der evangelischen Kirche in Hermsdorf und darüber hinaus. So hat er viele Jahre den Posaunenchor und Kirchenchor geleitet.[2] Auf seine Initiative hin wurde 1978 der Ökumenische Chor Hermsdorf durch den Zusammenschluss aus dem Kirchenchor der evangelischen Kirchgemeinde St. Salvator und dem Chor der katholischen Gemeinde St. Josef gegründet.[3] Gemeinsam mit seiner Frau initiierte er die „Musikalische Woche“. Er gründete außerdem den Singkreis Hermsdorf und die Kirchenchöre in Oberndorf und Schleifreisen. Für sein kirchenmusikalisches Wirken wurde ihm der Ehrentitel eines Kirchenmusikdirektors verliehen. Merker gehörte weiterhin dem Gemeindekirchenrat Hermsdorf an und war ab 2007 dessen Vorsitzender. Er war in den 1990er-Jahren Vorsitzender der Kreissynode StadtrodaKahla, später Mitglied im Vorstand der Kreissynode des Kirchenkreises Eisenberg und bis zu seinem Tode Präses der Kreissynode des Kirchenkreises Eisenberg.

Merker engagierte sich auch kommunalpolitisch und gehörte dem Stadtrat der Stadt Hermsdorf an, zeitweise auch als dessen Vorsitzender.

Hubertus Merker verstarb 2010 im Alter von 66 Jahren in Volkenroda. Er war verheiratet und hatte 2 Kinder.

Einzelnachweise

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  1. KMD Hubertus Merker verstorben. In: Heft 3/2010. Evangelische Kirche in Mitteldeutschland - Zentrum für Kirchenmusik, März 2010, S. 12–13, abgerufen am 11. März 2026.
  2. Frank Kalla: Tafel erinnert an Kantor Merkers Wirken. Ostthüringer Zeitung, 12. Dezember 2011, abgerufen am 11. März 2026.
  3. Ludwig Krafczyk: Ökumenischer Chor Hermsdorf. Röm.-Kath. Pfarrei St. Elisabeth, 17. Januar 2025, abgerufen am 11. März 2026.