Heptagramm
Ein Heptagramm ist ein regelmäßiger siebenzackiger Stern (von griechisch hepta ‚sieben‘). Es gibt zwei solche Sterne: Bei sieben gleichmäßig auf einem Kreis verteilten Punkten bilden Sehnen zwischen jeweils benachbarten Punkten ein regelmäßiges Siebeneck, das Heptagon. Sehnen, die an jeweils einem Punkt vorbei zum übernächsten führen, bilden den plumperen der beiden Heptagramm-Sterne. Sehnen, die an jeweils zwei Punkten vorbei zum drittnächsten führen, bilden denjenigen mit den spitzeren Zacken.
Dem Heptagramm werden in der Esoterik verschiedene Eigenschaften zugeschrieben, weshalb es ein bevorzugtes Symbol für die Verzierung von Amuletten ist. Darüber hinaus findet es sich im Siegel des Astrum Argenteum.

Die im alchemistischen Laboratorium von Heinrich Khunrath hängende Lampe in Form eines siebenzackigen Sterns ist eine Anspielung auf die sieben Metalle, die sieben Sphären, die sieben Schöpfungstage und die sieben gnostischen Schritte auf dem Weg zu Gott.[1]
Unabhängig von esoterischen Vorstellungen werden Heptagrammsterne auch zu rein dekorativen Zwecken verwendet, etwa bei Schmuckstücken, Druckwerken und Gebäuden.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Allison Coudert: Der Stein der Weisen. Die geheime Kunst der Alchemisten. (Originalausgabe: Alchemy: the Philosopher’s Stone. 1980) Lizenzausgabe. Pawlak, Herrsching 1992, ISBN 3-88199-911-6, S. 106–107.