Henning Bess

Henning Bess (* 21. Mai 1947 in Sondheim) ist ein deutscher Flottillenadmiral außer Dienst der Marine der Bundeswehr.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bess absolvierte 1966 das Abitur und trat mit der Crew X/66 bei der 6. Kompanie des 3. Marineausbildungsbataillons in Glückstadt in die Bundesmarine ein. Von November 1966 bis Dezember 1968 durchlief er die Ausbildung zum Marineoffizier. Im Juli 1969 wurde er zum Leutnant zur See ernannt. Von Januar 1969 bis September 1972 war er Wachoffizier und Kommandant der 3./5. Minensuchgeschwader, von September 1972 bis Mai 1973 Lehrgangsteilnehmer auf der HMS Vermon in Portsmouth im Long Mine Clearance Diving Officer Course, von Oktober 1973 bis September 1975 Einsatzoffizier in der Minentaucherkompanie, von Oktober 1975 bis Juni 1977 Kommandant des schnellen Minensuchbootes Perseus im 5. Minensuchgeschwader, von Juni 1977 bis September 1978 Kommandant des Mingenjagdbootes Lindau im Minenabwehrgeschwader Nordsee, von Oktober 1978 bis September 1979 Lehrgangsteilnehmer Offizier B-Lehrgang Marineführungsdienst an der Marineoperationsschule in Bremerhaven und von Oktober 1979 bis September 1980 Schiffsoperationsoffizier auf dem Zerstörer Bayern.[1]
Von Oktober 1980 bis September 1982 nahm er am 22. Admiralstabsoffizierlehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg teil. Danach war er von Oktober 1982 bis März 1984 Erster Offizier auf dem Zerstörer Schleswig-Holstein, von April 1984 bis Juni 1985 Lehrstabsoffizier in der Seetaktischen Lehrgruppe, von Juni 1985 bis September 1978 Referent im Führungsstab der Marine III 1 im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn und von Oktober 1987 bis Dezember 1988 Stabsoffizier beim stellvertretenden Inspekteur der Marine und Chef des Stabes des Führungsstabes der Marine im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn. Vom 29. Dezember 1988 bis zum 24. März 1991 war er als Fregattenkapitän Kommandant des Zerstörers Schleswig-Holstein, von April 1991 bis März 1993 Abteilungsleiter Lehre BSN-TaZ und von April 1993 bis Dezember 1994 als Kapitän zur See Kommandeur des 4. Fregattengeschwaders, von Januar 1995 bis März 2000 Kommandeur der Flottille der Marineführungsdienste, von März 2000 bis März 2003 Referatsleiter III 2 (Operative Grundsätze) im Führungsstab der Marine im Bundesministerium der Verteidigung und von April 2003 bis Juli 2005 Abteilungsleiter J 5 (Einsatzplanung) im Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Schwielowsee bei Potsdam.
Bess war von Juli bis Oktober 2005 stellvertretender Kommandierender General und Chef des Stabes des II. Korps in Ulm und ab Oktober 2005 in seiner letzten Verwendung stellvertretender Chef des Stabes Operation im Kommando Operative Führung Eingreifkräfte in Ulm.[1] Von Juni bis November 2006 war er deutscher Kontingentführer von EUFOR#Mission in der Demokratischen Republik Kongo 2006 (EUFOR RD Congo)#EUFOR RD Congo. Mit Ablauf des Mai 2009 wurde er in den Ruhestand versetzt.[2]
Bess ist verheiratet und hat drei Kinder.[1]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 2007/2008. Bernard & Graefe, Bonn 2007, ISBN 978-3-7637-6276-7, S. 116.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Sadlowski 2007 a. a. O.
- ↑ Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 2018. Bernard & Graefe, Bonn 2018, ISBN 978-3-7637-6294-1, S. 10.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bess, Henning |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Flottillenadmiral der Marine der Bundeswehr |
| GEBURTSDATUM | 21. Mai 1947 |
| GEBURTSORT | Sondheim |