Helene Jacky
Helene Jacky, verheiratete Helene Lavagnino-Jacky (* 12. März 1904 in Buchholterberg; † 1994 in Rom) war eine Schweizer Schriftstellerin, Malerin und Lehrerin.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Helene Jacky wurde in einem kinderreichen Pfarrhaus in Heimenschwand ob Thun geboren und wuchs im Pfarrhaus von Oberwil im Simmental auf. Schon früh begann sie zu schreiben, bereits mit sieben Jahren verfasste sie erste Gedichte. Sie besuchte das Gymnasium Burgdorf und veröffentlichte gleichzeitig Gedichte und Novellen in Zeitschriften und Zeitungen. Nach der Matura studierte sie phil. I an der Universität Bern. Später übersiedelte sie nach Rom, wo sie einen italienischen Ingenieur heiratete, mit dem sie zwei Kinder hatte. Als Mutter schrieb sie ihr erstes Buch.[1] Helene Lavagnino-Jacky ist in Rom auf dem protestantischen Friedhof begraben.[2]
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1955: Anerkennungspreis Schweizerisches Jugendschriftenwerk, für Addio Lu[3]
Schriften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Silvester. Erzählung. Gute Schriften, Zürich 1947.
- Agna. Erzählung. Schweizer Druck- und Verlagshaus, Zürich 1947.
- Blauer Himmel, enge Gassen. Erzählung. F. Reinhardt, Basel 1950.
- Ein Stern geht auf. Erzählung. Quell-Verlag, Stuttgart 1953.
- Des freuet sich der Engel Schar. Weihnachtsgeschichten. F. Reinhardt, Basel 1954.
- Das Leben siegt. 3 Geschichten aus dem Süden. F. Reinhardt, Basel 1955.
- Addio Lu! Schweizerisches Jugendschriftenwerk, Zürich 1957.
- Die guten Hände. Erzählungen. F. Reinhardt, Basel 1957.
- Bim. Ein unnützer Mensch. Erzählung. Verein Gute Schriften, Zürich 1958
- Der Feriengast und andere Erzählungen. F. Reinhardt, Basel 1959.
- Abenteuer des Herzens. Roman. Schweizer Druck- und Verlagshaus, Zürich 1960.
- Alle Schönheit der Welt. Erzählung aus Rom. Fr. Reinhardt, Basel 1961.
- Der siebenfarbige Bogen. Johannes Kiefel, Wuppertal-Barmen 1965.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Schweizer Schriftsteller der Gegenwart. Francke, Bern 1962, S. 109–110.
- Martina Fiklocki: Schreibende Frauen in der Schweiz. Ropress, Zürich 1984, S. 24.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Publikationen von und über Helene Jacky im Katalog Helveticat der Schweizerischen Nationalbibliothek
- Literatur von und über Helene Jacky im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Helene Jacky in Literapedia Bern
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Helene Lavagnino-Jacky: Helene Lavagnino-Jacky. In: Der Bund. Band 117, 39 (Ausgabe 02), 28. Januar 1966 (e-newspaperarchives.ch).
- ↑ Documentation about the records of the Protestant Cemetery, Rome. New stones in the cemetery (1984-2002). Abgerufen am 28. August 2026.
- ↑ Schweiz. Jugendschriftenwerk. In: Freiburger Nachrichten. 14. Juni 1955 (e-newspaperarchives.ch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jacky, Helene |
| ALTERNATIVNAMEN | Lavagnino-Jacky, Helene (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Schriftstellerin, Malerin und Lehrerin |
| GEBURTSDATUM | 12. März 1904 |
| GEBURTSORT | Buchholterberg |
| STERBEDATUM | 1994 |
| STERBEORT | Rom |