Hamerlingplatz
| Hamerlingplatz | |
|---|---|
Ostteil des Hamerlingplatzes und Hamerlingpark | |
| Basisdaten | |
| Ort | Wien |
| Ortsteil | Josefstadt |
| Angelegt | 1904 |
| Neugestaltet | 1983 |
| Einmündende Straßen | Skodagasse, Kupkagasse, Klesheimgasse |
| Nutzung | |
| Nutzergruppen | Fußgänger und Radfahrer; in den Randbereichen eingeschränkter motorisierter Individualverkehr |
| Technische Daten | |
| Platzfläche | ca.7720 m² |
Der Hamerlingplatz liegt im 8. Wiener Gemeindebezirk Josefstadt.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Hamerlingplatz wurde auf dem Gelände der abgerissenen Josefstädter Kaserne angelegt. Der Name wurde am 26. Oktober 1904 durch den Stadtrat zu Ehren des Dichters Robert Hamerling vergeben.[1]
Gestaltung, Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der rechteckige Platz ist von Gebäuden aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts umgeben. Das Zentrum wird vom Lore-Segal-Park mit Denkmal für Robert Hamerling, Ruhezone, Kinderspielplatz und Hundezone eingenommen. Motorisierter Individualverkehr ist nur durch die Skodagasse an der Westseite des Platzes möglich; die Fahrbahnen an den anderen Seiten des Platzes stehen nur Anrainern zur Zu- und Abfahrt sowie Radfahrern zur Verfügung.
Unter dem Platz ist eine Tiefgarage mit 332 Plätzen für Kurz- und Dauerparker errichtet.[2]
Öffentliche Verkehrsmittel stehen knapp 100 m entfernt an der Kreuzung Josefstädter Straße/Albertgasse zur Verfügung (Straßenbahnlinien 2, 5, 33).
Adressen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten](Denkmalgeschützte Objekte sind durch Fettdruck hervorgehoben. Beschreibungen nach Dehio.[3])
- Nr. 1: Hamerling-Hof (Identadresse: Albertgasse 30), ein monumentales Zinshaus am Spitz zwischen Albert- und Skodagasse; Architekt: Carl Bittmann
- Nr. 2: Wohnhaus mit teilweise secessionistischem Dekor
- Nr. 3: B-Gebäude des ehemaligen Militärgeographischen Instituts, später Kartographisches Institut des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen, heute (2020) ein Wohnhaus. Der mächtige U-förmige Block, der die ganze Nordseite des Platzes einnimmt, entstand nach Plänen der Architekten Siedeck und Stiegler. Der Ehrenhof ist gegen den Hamerlingplatz durch ein Schmiedeeisengitter abgeschlossen.
- Nr. 4: Wohnhaus, Architekt Arthur Baron
- Nr. 5–6: Die Handelsakademie Hamerlingplatz der Vienna Business School wurde von 1906 bis 1907 nach Plänen der Architekten Julius und Wunibald Deininger errichtet.
- Nr. 7 bis 10: Repräsentative Wohnhäuser mit teils secessionistischen Gestaltungselementen
Galerie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hamerlinghof
- Hamerlingplatz 3, ehemaliges Kartographisches Institut
- Hamerlingplatz 4
- Vienna Business School (Handelsakademie)
- Südseite des Hamerlingplatzes
- Blick zur Josefstädter Straße
- Hamerlingpark
- Gedenkstein für Robert Hamerling
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Hamerlingplatz im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien
- ↑ Hamerlingplatz Tiefgarage, Website des Betreibers Best in Parking, abgerufen am 17. Februar 2020.
- ↑ Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch Die Kunstdenkmäler Österreichs. Wien II. bis IX. und XX. Bezirk. Verlag Anton Schroll & Co., ISBN 3-7031-0680-8, S. 350.
Koordinaten: 48° 12′ 39,9″ N, 16° 20′ 43,3″ O
