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HMS Bergbau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
HMS Bergbau AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE0006061104
Gründung 1995
Sitz Berlin
Leitung Dennis Schwindt (Vorstandsvorsitzender)
Umsatz 1,36 Mrd. Euro[1]
Branche Rohstoffhandel
Website hms-ag.com
Stand: 31. Dezember 2024

HMS Bergbau ist ein deutscher Großhändler von Energierohstoffen und weiteren Commodities. Neben Kohle und Koks, deren Umschlag das Haupttätigkeitsfeld des Unternehmens darstellt, wird auch mit Ölprodukten, verschiedenen Erzen, Lithium, Sand, Klinker, Zement, Phosphat und Fliesenkleber gehandelt.[1][2]

90 % der gehandelten Kohle wird in Entwicklungsländer verkauft. Abnehmer sind Kraftwerksbetreiber sowie in großem Maße die restliche Industrie in Gestalt von Stahl- und Zementwerken, Glashütten und Papierfabriken.[1]

HMS Bergbau übernimmt die Vermarktung der Rohstoffe in den Märkten und organisiert die Transportlogistik, betreibt aber selbst keinen Bergbau. Über Tochtergesellschaften hält das Unternehmen allerdings Aufsuchungslizenzen für Lithium, Kobalt, Nickel, Tantal und seltene Erden in Kasachstan sowie die Erkundung von Kohlevorkommen in Polen.[1][3]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 HMS AG: Geschäftsbericht 2024, abgerufen am 16. Juni 2026.
  2. ↑ nebenwerte-magazin.com: HMS Bergbau – „erfolgreich, aber wenig bekannt.“ Wie man mit Kohle Geld verdient, CEO Dennis Schwindt im Interview., abgerufen am 24. Juni 2026.
  3. ↑ goingpublic.de: HMS Bergbau AG: Abbaulizenzen in Kasachstan erworben, abgerufen am 24. Juni 2026.