Hrušovany nad Jevišovkou
| Hrušovany | ||||
|---|---|---|---|---|
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Region: | Jihomoravský kraj | |||
| Bezirk: | Znojmo | |||
| Fläche: | 2532 ha | |||
| Geographische Lage: | 48° 50′ N, 16° 24′ O | |||
| Höhe: | 181 m n.m. | |||
| Einwohner: | 3.435 (1. Jan. 2023)[1] | |||
| Postleitzahl: | 671 67 | |||
| Verkehr | ||||
| Straße: | Branišovice – Laa an der Thaya | |||
| Bahnanschluss: | Hrušovany nad Jevišovkou–Brno Břeclav–Hrušovany nad Jevišovkou Hrušovany nad Jevišovkou–Znojmo | |||
| Struktur | ||||
| Status: | Stadt | |||
| Ortsteile: | 1 | |||
| Verwaltung | ||||
| Bürgermeister: | Alena Loukotová (Stand: 2007) | |||
| Adresse: | nám. Míru 22 671 67 Hrušovany nad Jevišovkou | |||
| Gemeindenummer: | 594156 | |||
| Website: | www.hrusovany.cz | |||
| Volkszählung | Einwohner gesamt | Ethnische Zusammensetzung | ||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Deutsche | Tschechen | Andere | |
| 1880 | 2274 | 2255 | 16 | 3 |
| 1890 | 2162 | 2126 | 26 | 10 |
| 1900 | 2362 | 2138 | 189 | 35 |
| 1910 | 2569 | 2371 | 178 | 20 |
| 1921 | 2643 | 2228 | 300 | 115 |
| 1930 | 2945 | 2164 | 652 | 129 |
| 1939 | 2590 | 2164 | 426 | 0 |
| 1961 | 2470 | 0 | 2470 | 0 |
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges (8. Mai 1945), der von der Stadt 131 Opfer forderte,[44] wurden die im Münchner Abkommen an Deutschland übertragenen Territorien wieder der Tschechoslowakei zugeordnet. Antideutsche Maßnahmen während und nach Kriegsende forderten 17 Tote unter der Zivilbevölkerung. Um diesen Übergriffen zu entgehen, flohen Viele über die nahe Grenze nach Österreich, doch kehrten sie meist zurück. Zwischen dem 22. Juni und dem 18. September 1946 wurden im Rahmen der Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei 206 Deutsche endgültig nach Westdeutschland vertrieben. 64 tschechische und 38 deutsche Familien konnten im Ort bleiben.
In Übereinstimmung mit den ursprünglichen Überführungszielen[45] Potsdams verlangte die Sowjetunion die Umsiedlung aller „Volksdeutschen“ aus Österreich nach Westdeutschland. 195 der nach Österreich geflohenen Familien konnten dennoch im Lande verbleiben, alle anderen Grusbacher wurden nach Deutschland weitertransferiert.[46]
Die tschechoslowakische Regierung erkannte, dass der starke Mangel an Arbeitskräften ausgeglichen werden musste, um der Wirtschaft nicht noch mehr zu schaden. So förderte man die Zuwanderung von Saisonarbeitern aus Polen, die auch nach Grusbach kamen.[47]
Zuckerfabrik (1970), Stadt (seit 1996)
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1970 wurde mit Unterstützung polnischer Spezialisten bei Hrušovany nad Jevišovkou eine der größten und modernsten Zuckerfabriken der Tschechoslowakei errichtet, die heute zur österreichischen Agrana-Gruppe gehört.[48]
Seit Februar 1996 ist Hrušovany nad Jevišovkou eine Stadt.
Wappen und Siegel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aufgrund von Kriegsschäden und Verwüstungen ist kein Siegelabdruck vor dem Dreißigjährigen Krieg bekannt. Erst im Jahre 1710 taucht ein neues Siegelbild auf. Es zeigt einen von Arabesken umgebenen Schild zwei übereinander, aber entgegengesetzt schwimmenden Fische, oben und unten beseitet von je zwei Rosenblüten. Spätere Siegel unterscheiden sich von diesen nur geringfügig.
Mit der Markterhebung erhielt der Ort ebenso das Recht ein Wappen zu tragen. Aber erst im 19. Jh. taucht dieses Wappen in der Fachliteratur und im praktischen Gebrauch auf. Es zeigt ein blaues Schild mit zwei entgegengesetzt schwimmende silberne Fische, welche begleitet von vier silbernen Rosenblüten werden. Im 20. Jh. wurden die Rosenblüten durch Sterne ersetzt.[49]
Stadtgliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Für die Stadt Hrušovany nad Jevišovkou sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zum Ort gehört die Siedlung U Nádraží.
Sehenswürdigkeiten
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- Schloss Hrušovany, das dreiflügelige, ursprünglich barocke Bauwerk aus dem Jahre 1669 wurde 1840 klassizistisch umgestaltet, 1893 renoviert. Es diente bis 1896 den Zwecken des Roten Kreuzes. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es als Kaserne und Arbeitslager, seit 1986 ist der heruntergewirtschaftete Bau leerstehend.
- barocke Pfarrkirche St. Stephan, die 1758 nach Plänen von Joseph Emanuel Fischer von Erlach vollendete Kirche ersetzte einen Vorgängerbau von 1339
- barocke Statuengruppe der Hl. Dreifaltigkeit aus dem Jahre 1711
- Grabkapelle und Ehrengrab von Max Dvořák auf dem Friedhof
- Schloss Emin zámek (Emmahof), das vier Kilometer westlich im Wald gelegene neobarocke Schlösschen entstand 1882 für Eduard Khuen-Belasi. Die Innenausgestaltung erfolgte durch Alfons Mucha.
- Villa des Direktors der Rohrbacher Zuckerfabrik von Adolf Loos (1918)
- Bildsäulen (Gnadenstuhl auf Wolkensäule, hl. Florian (1714), hl. Felix, hl. Rochus, hl. Antonius (1724), Johann von Nepomuk (1714))
- Rathaus (1855–1856)
- Spital (1878) der barmherzigen Schwestern vom hl. Borromäus bis 1928, Umbau (1931)
- Kriegerdenkmal (1926)[50]
Brauchtum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Reiches Brauchtum bestimmte den Jahreslauf und das Leben der 1945/46 vertriebenen Ortsbewohner:
- Der Ort durfte vier Jahrmärkte abhalten. Diese fanden an den Donnerstagen nach Neujahr, am ersten Mai-Donnerstag, nach Romanus (9. August) und nach Andreas (30. November) statt.
- Der Kirtag fand immer am ersten Sonntag nach St. Laurentius (10. August) statt.
Mit Grusbach / Hrušovany nad Jevišovkou verbundene Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Ort geboren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Josef Landgraf zu Fürstenberg (1777–1840), Hofburgtheaterdirektor
- Dominik Kammel von Hardegger (1844–1915), Arzt und Forschungsreisender (Ostafrika)[51]
- Walter Mondl (1923–2004), Politiker und Beamter
- Sára Bejlek (* 2006), Tennisspielerin
- Jiří Leňko (* 1985), Fußballspieler
Mit dem Ort verbunden
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- Josef Silberbauer († 1805), schuf 1786 die Orgel in der Pfarrkirche St. Stephan
- Alfons Mucha (1860–1939), stattete 1882 das Innere des neobarocken Schlösschens Emin zámek (Emmahof) aus (Vertreter des Jugendstils)
- Max Dvořák (1874–1921), Kunsthistoriker und Historiker, Archivar, Schriftsteller, Hochschullehrer, Lehrer
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kultur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952.
- Wenzel Max: Thayaland, Volkslieder und Tänze aus Südmähren, Germering 1972, Geislingen/Steige 1984.
- Felix Bornemann: Kunst und Kunsthandwerk, Grusbach, C. Maurer Verlag, Geislingen/Steige 1990, S. 11 f. ISBN 3-927498-13-0.
- Wolf Peperl: Unvergessenes Grusbach, Heidenheim 1986.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Karl Hörmann: Die Herrschaften Grusbach und Frischau unter den Herren Breuner (1622–1668), C. Maurer Druck und Verlag, Geislingen/Steige 1997, ISBN 3-927498-21-1.
- Jasna Bradíková: 850 let Hrušovan nad Jevišovkou, MNV, Hrušovany nad Jevišovkou 1981 (zur 850-Jahrfeier).
- Bruno Kaukal: Wappen und Siegel, Grusbach S. 83 f., Josef Knee, Wien 1992, ISBN 3-927498-19-X.
- Anton Kreuzer: Geschichte Südmährens, Bd. I: Von der Frühzeit bis 1918, 1975.
Ältere Werke (vor 1945)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Georg Dehio, Karl Ginhart: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler in der Ostmark. 1941.
- Erich Lupprich: 80 Jahre Zuckerfabrik Grusbach. 1931.
- Jan Voženilek: O naší pozemkové reformě. Česká národohospodářská společnosť, Prag 1931 (über die Bodenreform der Tschechoslowakischen Republik 1930–31).
- Gedenkbuch der Marktgemeinde Grusbach. 1924.
- Znaimer Landlehrerverein (Hrsg.): Heimatskunde des politischen Bezirkes Znaim (Deutscher Antheil.), Kaiser-Jubiläums-Gedenkblatt 1898, Teil 1: Historischer Theil, Heft 4: Frischau, Grafendorf, Grusbach, Moskowitz, Probitz und die eingeschulten Gemeinden, Znaim 1899. (Google Books)
- Gregor Wolny: Kirchliche Topographie von Mähren, meist nach Urkunden und Handschriften, 2. Abt., 2. Bd., Brünn 1858, S. 23, 142–147, 160 f.
- Gregor Wolny: Die Markgrafschaft Mähren, topographisch, statistisch und historisch geschildert, Bd. III: Znaimer Kreis, Brünn 1837, S. 220–227. (Google Books)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Grusbach – Hrušovany auf europas-mitte.de – ehemals deutschsprachige südmährische Gemeinden im www (PDF; 147 kB)
- Kulturdatenbank der Heimatvertriebenen, archive.org, 5. Mai 2014
- Website der Gemeinde
- Grusbach, Website Südmähren. Land an der Thaya
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2023 (PDF; 602 kB)
- ↑ Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952, S. 7.
- ↑ Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952, S. 5.
- ↑ Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952, S. 5.
- ↑ Archäologisches Institut der tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Přehled výzkumů 1988, Brünn 1991, S. 76–78.
- ↑ Ivan Čižmář, Alena Knechtová: Vývoj letecké archeologie na Moravě a v českém Slezsku. Shrnutí a perspektivy, Studia archaeologica Brunensia 26 (2021) 29–56, hier: S. 38 (online, PDF).
- ↑ Jaromir Kovárník: Eine dreigliedrige Grabenumzäunung der Uněticer (Aunjetitzer) Kultur bei Hrušovany nad Jevišovkou, Bezirk Znojmo (Tschechische Republik), in: Terra Praehistorica. Festschrift für Klaus-Dieter Jäger zum 70. Geburtstag, Beiträge Ur- und Frühgeschichtte Mitteleuropa 48 (2007) 294–320.
- ↑ Annalen des K.K. Naturhistorischen Hofmuseums 6 (1891), S. 35.
- ↑ Leopold Kleindienst: Die Siedlungsformen, bäuerliche Bau- und Sachkultur Südmährens, 1989, S. 9.
- ↑ Gregor Wolny: Kirchliche Topographie von Maehren Teil 2, Band 2, S. 143. Nach Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952, S. 11 war es so, dass 1159 ein „Dominus Konrad einen Teil von Grusbach einem gewissen Martin schenkte. Die Dotationsurkunde ist von Wladislw (Premyslide Wladislaw) unterfertigt.“
- ↑ Znaimer Landlehrerverein (Hrsg.): Heimatskunde des politischen Bezirkes Znaim (Deutscher Antheil.), Kaiser-Jubiläums-Gedenkblatt 1898, Teil 1: Historischer Theil, Heft 4: Frischau, Grafendorf, Grusbach, Moskowitz, Probitz und die eingeschulten Gemeinden, Znaim 1899, S. 39.
- ↑ Znaimer Landlehrerverein (Hrsg.): Heimatskunde des politischen Bezirkes Znaim (Deutscher Antheil.), Kaiser-Jubiläums-Gedenkblatt 1898, Teil 1: Historischer Theil, Heft 4: Frischau, Grafendorf, Grusbach, Moskowitz, Probitz und die eingeschulten Gemeinden, Znaim 1899, S. 39 f.
- ↑ Gregor Wolny: Kirchliche Topographie von Mähren, meist nach Urkunden und Handschriften, 2. Abt., 2. Bd., Brünn 1858, S. 144; Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952, S. 19. Dort, auf Seite 16 f., auch die Pfarrer seit 1674.
- ↑ Gregor Wolny: Kirchliche Topographie von Maehren, Teil 2, Band 2, S. 144
- ↑ Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952, S. 10.
- ↑ Gregor Wolny: Kirchliche Topographie von Mähren, meist nach Urkunden und Handschriften, 2. Abt., 2. Bd., Brünn 1858, S. 142.
- ↑ Acta Publica Online-Recherche in den historischen Matriken des Mährischen Landesarchivs Brünn. Moravský zemský archiv v Brně, abgerufen am 23. Dezember 2025 (tschechisch, deutsch, englisch).
- ↑ Znaimer Landlehrerverein (Hrsg.): Heimatskunde des politischen Bezirkes Znaim (Deutscher Antheil.), Kaiser-Jubiläums-Gedenkblatt 1898, Teil 1: Historischer Theil, Heft 4: Frischau, Grafendorf, Grusbach, Moskowitz, Probitz und die eingeschulten Gemeinden, Znaim 1899, S. 41.
- ↑ Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952, S. 15.
- ↑ Gregor Wolny: Die Markgrafschaft Mähren, 1837, S. 226.
- ↑ Karl Friedrich Kammel, Edler von Hardegger †, in: Neuigkeits-Welt-Blatt 1886.
- ↑ Zeitschrift des Vereins für die Rübenzuckerindustrie im Zollverein, Bd. 2, Berlin 1852, S. 316.
- ↑ Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952, S. 36 f.
- ↑ Znaimer Landlehrerverein (Hrsg.): Heimatskunde des politischen Bezirkes Znaim (Deutscher Antheil.), Kaiser-Jubiläums-Gedenkblatt 1898, Teil 1: Historischer Theil, Heft 4: Frischau, Grafendorf, Grusbach, Moskowitz, Probitz und die eingeschulten Gemeinden, Znaim 1899, S. 44 f.
- ↑ Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952, S. 108 f.
- ↑ Vgl zur Beschreibung des Schlosses Julius Clarmann: Das gräflich Khuen-Belasi’sche Schloss „Emmahof“ in Grussbach, in: Allgemeine Bauzeitung 49 (1884), S. 96.
- ↑ Fritz Lange: Südmähren. Bilder erzählen Geschichte, Sutton, Erfurt 2010, S. 113 (Abbildung des Werkes im Emmahof), 117 (Google Books).
- ↑ ALFONS MARIA MUCHA, Photoedition Berlin.
- ↑ Das Debut der Soci in Grusbach, in: Znaimer Volksbote, 26. September 1896, S. 8 (Google Books).
- ↑ Thomas Oellermann: Mehr als nur eine Partei. Die deutsche Sozialdemokratie in der Tschechoslowakischen Republik 1918–1938, Diss., Düsseldorf 2013, S. 213 (online, PDF).
- ↑ Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952, S. 92.
- ↑ Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952, S. 3 f.
- ↑ Hans Zuckriegl: Ich träum’ von einem Weinstock, Kapitel 7, S. 259.
- ↑ Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952, S. 106 f.
- ↑ Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952, S. 107.
- ↑ Johann Wolfgang Brügel: Tschechen und Deutsche 1918–1938, München 1967.
- ↑ Walfried Blaschka, Gerald Frodl: Der Kreis Znaim von A bis Z, Geislingen 2009.
- ↑ Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952, S. 6, 21.
- ↑ Lothar Höbelt: Nostalgic Agnostics: Austrian Aristocrats and Politics, 1918–1938, in: Karina Urban: European Aristocracies and the Radical Right 1918–1339, Oxford / New York 2007, S. 161–185 und Marian Wimmer: Abseits von Flucht und Widerstand. Der ehemalige österreichische Adel in der NS-Zeit, Diplomarbeit, Wien 2012, S. 25 (academia.edu).
- ↑ Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds (Hrsg.): Entschädigung. Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds und die Zahlungen an Opfer von Sklaven- und Zwangsarbeit 2000–2006, Prag 2007, S. 131 (online, PDF).
- ↑ Historisches Museum der Stadt Wien, in: Lexikon der Österreichischen Provenienzforschung.
- ↑ Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952, S. 16.
- ↑ Historický místopis Moravy a Slezska v letech 1848–1960, sv.9. 1984.
- ↑ Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952, S. 25–28 führt 130 Tote namentlich auf. Zwei weitere kamen durch Tiefflieger ums Leben, zwei Kinder durch Bomben.
- ↑ Cornelia Znoy: Die Vertreibung der Sudetendeutschen nach Österreich 1945/46, Diplomarbeit zur Erlangung des Magistergrades der Philosophie, Geisteswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien, 1995.
- ↑ Alfred Schickel, Gerald Frodl: Geschichte Südmährens, Bd. 3: Die Geschichte der deutschen Südmährer von 1945 bis zur Gegenwart, Südmährischer Landschaftsrat, Geislingen an der Steige 2001, S. 273 f. (Grusbach).
- ↑ Zdeňka Stoklásková, Mojmír Stránský, Philipp Ther: Österreich und Tschechien als Immigrationsländer. Transnationale Arbeitsmigration seit 1780 im historischen Vergleich, LIT Verlag Münster, 2024, S. 106.
- ↑ AGRANA:Unsere Zuckerfabriken ( vom 29. September 2010 im Internet Archive) abgerufen am 25. September 2010
- ↑ Codex diplomaticus et epistolaris regni Bohemiae Bl. I, S. 115
- ↑ Johann Zabel: Kirchlicher Handweiser für Südmähren, 1941, Generalvikariat Nikolsburg, Grusbach S. 23
- ↑ Dominik Kammel von Hardegger, dit le baron Kammerer, Website der Bibliothèque nationale de France






