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Grundfutter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Grundfutter in der Milchviehfütterung umfasst generell den Großteil der Futterration.[1] Da Grundfutter in der Regel auf dem eigenen Betrieb erzeugt wird, und hauptsächlich Futtermittel (siehe Beispiele für Grundfutterarten) umfasst, welche nicht direkt für die menschliche Ernährung nutzbar sind, wird der Anteil des Grundfutters in der Futterration möglichst maximiert.[2] Um die Nutztiere optimal zu versorgen, wird das Grundfutter durch Eiweißfutter und Mineralfutter ergänzt.

Grenzen einer Definition

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Die Grenzen zwischen Kraftfutter und Grundfutter sind teils fließend. So enthält Silomais mit hohem Kolbenanteil mit 6,7 MJ NEL je kg Trockenmasse sehr viel Energie. Tendenziell besitzen Grundfutter jedoch einen geringeren Energiegehalt als Kraftfutter. Im Gegensatz dazu sind Grundfutter meist rohfaser­betonter.[3][4]

Als Grundfutter werden nach den meisten Definitionen Futter mit Energiewerten unter 7,0 MJ NEL/kg TM angesehen. Bei Energiegehalten über 7 MJ Nel/kg TM gelten sie entweder als Saftfutter oder als Kraftfutter. Saftfutter wie z. B. Biertreber oder Pressschnitzel haben Trockenmassegehalte unter 55 %, sind also vergleichsweise feucht. Kraftfutter wie Getreide oder Sojaschrot haben dagegen deutlich mehr als 55 % Trockenmasseanteil.[5][6]

Beispiele für Grundfutterarten

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Wirtschaftseigenes Futter für die Viehhaltung sind vor allem[7]

  • Gras, Luzerne (frisch/siliert)
  • Maissilage
  • Rübenblatt (frisch/siliert)
  • Heu
  • Stroh

Einzelnachweise

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  1. ↑ Hohe Grundfutterleistung - ein Schlüssel für den erfolgreichen Milchviehhalter. Abgerufen am 20. Dezember 2021.
  2. ↑ Grundfutter für Rinder | JOSERA Ratgeber. In: Josera Agrar. Abgerufen am 20. Dezember 2021 (deutsch).
  3. ↑ Leonard Gruber: Zur Effizienz des Kraftfuttereinsatzes in der Milchviehfütterung - eine Übersicht (Memento vom 30. April 2016 im Internet Archive), LFZ Raumberg-Gumpenstein, Institut für Nutztierforschung
  4. ↑ Was sind Kraftfuttermittel?, in Der Anblick 10/2009
  5. ↑ 39. Steinacher Grünlandtag 2011, LfL Bayern, Seite 5, Hubert Spiekers, Grub 07/2011 (PDF; 1,0 MB)
  6. ↑ Jürgen Weiß, HDLGN Kassel (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive) (PDF)
  7. ↑ agrilexikon.de: Grundfutter (Memento vom 7. Juli 2013 im Internet Archive)