Graubrustfrankolin
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Graubrustfrankolin (Pternistis rufopictus) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Pternistis rufopictus | ||||||||||||
| Reichenow, 1887 |

Der Graubrustfrankolin (Pternistis rufopictus, Synonym: Francolinus rufopictus) ist eine endemische in Tansania vorkommende Hühnervogelart aus der Familie der Fasanenartigen (Phasianidae).
Merkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Graubrustfrankoline erreichen eine Körperlänge von 32 bis 41 Zentimetern und ein Gewicht von 779 bis 964 Gramm bei den Männchen sowie 400 bis 666 Gramm bei den Weibchen.[1] Die Geschlechter ähneln sich farblich. Auffällig ist die unbefiederte rote Haut um die Augen und an der Kehle. Das Gefieder am Hals ist graubraun gesprenkelt. Die Oberseite hat eine bräunliche Farbe und ist mit unregelmäßigen schwarzen Streifen durchsetzt. Die Federn auf der Unterseite haben einen braunen Schaft mit breiten weißen Rändern. Zuweilen heben sich einige orange farbige Federn ab. Die Iris ist schwarzbraun, der Schnabel rot, Beine und Füße sind braungrau.
Ähnliche Arten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der ebenfalls in Tansania vorkommende Rotkehlfrankolin (Pternistis afer) unterscheidet sich in erster Linie durch die roten Beine und Füße.
Verbreitung, Unterarten und Lebensraum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Art kommt nur in Tansania vor. Sie bewohnt dort Graslandschaften, die sich vom Südostufer des Victoriasees durch die Serengeti bis in die Region Singida erstrecken. Unterarten werden nicht geführt.[1]
Lebensweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Graubrustfrankoline leben meist paarweise oder in kleinen Gruppen, können sich in bevorzugten Futtergebieten auch zu großen Schwärmen versammeln. Die Nahrung besteht vorwiegend aus den Knollen von Sauergrasgewächsen (Cyperaceae), zuweilen auch von Samen und Insekten wie Heuschrecken und Termiten. Die Knollen werden mit den Füßen ausgegraben. Auf Ackerland wird nach Samen von Unkräutern, Hülsenfrüchten und Getreide gesucht. Die Nahrungsaufnahme findet nur am frühen Morgen und späten Nachmittag statt. Die Vögel übernachten auf Bäumen.[1]
Die Brutsaison liegt in der späten Regenzeit und zu Beginn der Trockenzeit, von Februar bis April und von Juni bis Juli. Das Nest ist eine Mulde im hohen Gras, ausgekleidet mit Gras und Federn. Üblicherweise werden vier bis fünf gelbbraune Eier gelegt. Familiengruppen umfassen in der Regel weniger als sieben Individuen. Die Jungvögel (Nestflüchter) bleiben bis zur folgenden Brutsaison bei den Eltern.[1]
Gefährdung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Populationen der Art sind zwar im Rückgang begriffen, dennoch wird sie von der Weltnaturschutzorganisation IUCN als „least concern = nicht gefährdet“ geführt.[2] Graubrustfrankoline sind gebietsweise häufig, z. B. im Serengeti-Nationalpark. Andernorts leidet sie jedoch unter der Ausbreitung der menschlichen Bevölkerung und der damit einhergehenden intensiven Landwirtschaft und Weidehaltung von Nutztieren.[1]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- McGowan, P. J. K. and G. M. Kirwan: Gray-breasted Spurfowl (Pternistis rufopictus) , version 1.0. In Birds of the World (J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie und E. de Juana, Editors), Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA, 2020
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 McGowan, P. J. K. and G. M. Kirwan: Gray-breasted Spurfowl (Pternistis rufopictus) , version 1.0. In Birds of the World (J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie und E. de Juana, Editors), Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA, 2020
- ↑ Rote Liste Gray-breasted Spurfowl, iucnredlist.org, eingesehen am 5. Mai 2026,