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Gerhard Meier-Röhn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Gerhard Meier-Röhn (* 1946 oder 1947) ist ein deutscher Sportjournalist und ehemaliger Mediendirektor beim Deutschen Fußball-Bund.

Meier-Röhn berichtete 1972 als studentischer Mitarbeiter für den Süddeutschen Rundfunk (SDR) von den Olympischen Sommerspielen 1972 in München.[1] 1975 wurde er dann fester Mitarbeiter beim SDR. Später wurde er Redaktionsleiter Landespolitik in Stuttgart. 1988 wurde Meier-Röhn Sportchef des SDR. Für Südwest 3 moderierte er die Sendung Sport im Dritten. Von 1991 bis 1996 moderierte er die Sportschau. Er kommentierte die Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona in der ARD. Als Förderer Meier-Röhns galten Hans Heiner Boelte und Lothar Späth.[2] 2001 wechselte er auf Wunsch von DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder als Mediendirektor zum Deutschen Fußball-Bund. 2005 verließ er den DFB auf Wunsch des neuen Bundestrainers Jürgen Klinsmann wieder.[3] Daraufhin kehrte er zur nun zum Südwestrundfunk (SWR) fusionierten Landesrundfunkanstalt zurück.[4] Von 2007 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2012 leitete Meier-Röhn das SWR-Studio Karlsruhe.[5]

Meier-Röhn lebt in Bretten.[6]

Einzelnachweise

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  1. Alexei Makartsev: Ex-Reporter Meier-Röhn hat vom Olympia-Attentat in München berichtet: „Wir haben uns hilflos gefühlt“. In: bnn.de. 1. September 2022, abgerufen am 14. Februar 2026.
  2. Josef-Otto Freudenreich: Goldmund-Narziß oder Macht-Manager? In: taz.de. 9. August 1990, abgerufen am 14. Februar 2026.
  3. Ludger Schulze: Poker im Wohlfühl-Biotop. In: sueddeutsche.de. 8. Februar 2005, abgerufen am 14. Februar 2026.
  4. Meier-Röhn zurück beim SWR. In: kress.de. 5. Juli 2005, abgerufen am 14. Februar 2026.
  5. Ab dem 1. Juni. In: ka-news.de. 31. Mai 2007, abgerufen am 14. Februar 2026.
  6. Christof Bindschädel: Fan und Medienprofi: So verfolgt Sportexperte Gerhard Meier-Röhn die Fußball-EM in Deutschland. In: bnn.de. 22. Juni 2024, abgerufen am 14. Februar 2026.