Zum Inhalt springen

Gerda Böken

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Gerda Böken (* 24. Februar 1933 in Köln; † 13. Dezember 2024; Geburtsname Gerda Kroll)[1] war eine deutsche Film- und Theaterschauspielerin.

Gerda Böken wurde von ihrer Mutter alleine aufgezogen, nachdem ihr Vater zwei Tage nach ihrer Geburt als Kommunist verhaftet und ins KZ Dachau eingeliefert wurde. Sie war zweimal verheiratet und hat zwei Kinder. Böken arbeitete als Vorstandssekretärin, zeitweilig auch in Somalia. Gerda Böken war das Gesicht von Erika Mustermann. Nach der Scheidung von ihrem zweiten Ehemann nahm sie Tanzunterricht, trat in den Kölner Verein TSC Excelsior ein und nahm bis 2018 an Tanzturnieren der Klasse S teil. Böken besuchte die Theaterakademie Köln und gründete eine Theatergruppe, die sie nach drei Produktionen aufgab.[2] Ab 1994 nahm sie Gesangsunterricht bei Gabriele Gzella. Sie lebte in einem Seniorenheim in Köln.[2]

Gerda Böken verstarb am 13. Dezember 2024.

Filmografie (Auswahl)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater (Auswahl)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • 1994: Fräulein Julie
  • 1996: Herr Peter Squenz
  • 1997: Gespenstersonate
  • 1999: Top Girls
  • 2001: Garcia Lorca Szenen
  • 2002: So ist es wie es…

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Traueranzeige Gerda Böken. In: Wir Trauern. 21. Dezember 2024, abgerufen am 18. Januar 2026.
  2. 1 2 Michael Frantzen: Wir gratulieren, Frau Mustermann! In: deutschlandfunkkultur.de/. 8. August 2014, abgerufen am 12. Juni 2022.