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Georg Heil

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Georg Heil (* 1977) ist ein deutscher Journalist. Er ist seit 2026 Chefredakteur des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB).

Georg Heil wuchs zusammen mit seinem Bruder Hubertus bei seiner alleinerziehenden Mutter auf.[1] Sein Vater verließ die Familie und ging nach Mexiko, wo er einen weiteren Sohn bekam und auch starb.[2][3]

Heil arbeitete zunächst beim Fernsehmagazin Monitor des WDR, später bei Spiegel TV und dann beim Rechercheverbund NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung. Er berichtete aus der Türkei, aus dem Irak und in Syrien unter anderem über die Terrororganisation Islamischer Staat. 2018 kam er zum RBB, wurde Chef vom Dienst beim Fernsehmagazin Kontraste und leitet von 2021 bis 2026 dessen Redaktion.[4] 2026 wurde er zum Chefredakteur des RBB berufen.[5]

Heil ist Träger des Grimme-Preises (2023) und des Marler Medienpreises für Menschenrechte (2017).[6]

Werke (Auswahl)

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  • The Berlin Attack and the „Abu Walaa“ Islamic State Recruitment Network. In: CTC Sentinel, Band 10, Heft 2 (Februar 2017), S. 1–11 (online).
  • gemeinsam mit Maik Messing und Volkmar Kabisch: Leonora: Wie ich meine Tochter an den IS verlor und um sie kämpfte. Econ, Berlin 2019.

Einzelnachweise

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  1. Interview mit Andreas Hoffmann, in: Stern Nr. 9, 25. Februar 2021, S. 38.
  2. "Sie hat gekämpft": Hubertus Heil spricht über häusliche Gewalt in seiner Kindheit. 19. Februar 2025, abgerufen am 14. Juli 2025.
  3. Harald Meyer: „Vergessener“ Bruder? In: braunschweiger-zeitung.de. 2. August 2022, abgerufen am 15. April 2026.
  4. Alexander Fröhlich: Führungssuche nach Gelbhaar-Skandal: Georg Heil soll neuer Chefredakteur beim RBB werden. In: tagesspiegel.de. 3. April 2026, abgerufen am 15. April 2026.
  5. Georg Heil wird Chefredakteur des rbb - Führungspositionen neu besetzt. In: rbb24.de. 14. April 2026, abgerufen am 15. April 2026.
  6. meedia.de: Jetzt offiziell: Georg Heil wird RBB-Chefredakteur. In: meedia.de. 15. April 2026, abgerufen am 15. April 2026.