GamePro (US)
| GamePro | |
|---|---|
| Beschreibung | US-amerikanische Multi-Plattform-Computerspiele-Zeitschrift |
| Verlag | IDG (Vereinigte Staaten) |
| Hauptsitz | Oakland, Kalifornien |
| Erstausgabe | 1989 |
| Einstellung | 2011 |
| Erscheinungsweise | monatlich |
| Chefredakteur | Julian Rignall |
| Herausgeber | GamePro Media |
| Weblink | www.gamepro.com |
| ISSN (Print) | 1042-8658 |
Die GamePro (auch GP oder G+) war eine monatlich erscheinende, englischsprachige Computerspielezeitschrift des US-amerikanischen Verlags IDG, die im Frühjahr 1989 zuerst als Printmagazin erschien und 1996 auch als Onlinemagazin auftrat. Sowohl Print- als auch Onlineausgabe wurden Ende 2011 eingestellt.
In Deutschland wird eine gleichnamige Publikation GamePro herausgegeben, die jedoch unabhängig geführt wurde und sich auf Konsolenspiele fokussiert. Zudem gab es mit Australian GamePro einen lokalen Ableger, der zwischen 2003 und 2007 alle zwei Monate erschien.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]GamePro Media entstand als Tochter des Verlagshauses IDG. Die monatlichen Hefte erschienen zuerst im Mai 1989. Ein Onlineauftritt kam 1996 hinzu. Innerhalb der Computerspielerschaft etablierte sich GamePro zu einer starken Marke. Zu den Pseudonymen der Redakteure wurden eigene Action-Figuren vertrieben.[1]
2010 wurde Julian Rignall als Chefredakteur eingesetzt.[2] Im Juli 2011 wurde der Veröffentlichungsrhythmus von monatlichem Erscheinen auf eine Ausgabe pro Quartal reduziert.[3] Das Magazin enthielt mehr Inhalte und wurde auf höherwertigerem Papier gedruckt.[4]
Das Magazin wurde im Winter 2011 nach 22 Jahren eingestellt.[5] Fortan solle sich die Firma GamePro Media auf Content-Marketing konzentrieren. Betroffen waren sowohl die Print- als auch die Onlineausgabe.[6] Alle Mitarbeiter der Redaktion wurden entlassen. Das Online-Angebot ging als Untersektion in PC World auf.[3] Als Begründung wurde das schwächelnde Anzeigengeschäft angegeben.[7] Das deutschsprachige Schwestermagazin als unabhängige Geschäftssparte blieb davon unberührt.[6]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Laura Parker: GamePro shutting down. In: GameSpot. 30. November 2011, abgerufen am 15. März 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Julian Rignall appointment. In: GamesIndustry.biz. 8. November 2010, abgerufen am 15. März 2026 (englisch).
- 1 2 Jonas Schramm: GamePro US wird eingestellt, Belegschaft entlassen. In: GamersGlobal. 1. Dezember 2011, abgerufen am 15. März 2026.
- ↑ So long childhood: GamePro magazine has been shut down. In: GamesBeat. 1. Dezember 2011, abgerufen am 15. März 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ E.D. Kain: Game Over for GamePro Magazine. In: Forbes. Abgerufen am 15. März 2026.
- 1 2 Daniel Feith: GamePro USA - Heft und Webseite werden eingestellt. In: GamePro. 1. Dezember 2011, abgerufen am 15. März 2026 (deutsch).
- ↑ Matt Martin: GamePro closes after 22 years. In: GamesIndustry.biz. 1. Dezember 2011, abgerufen am 15. März 2026 (englisch).