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Franz Rickert

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Franz Rickert
Jerusalemleuchter von Franz Rickert in der Apostelkirche in Bocholt

Franz Rickert (* 9. Januar 1904 in Freiburg im Breisgau; † 1. Januar 1991) war ein deutscher Goldschmied und Professor für Goldschmiedekunst an der Akademie der bildenden Künste München.

Franz Rickert, Sohn des Philosophen Heinrich Rickert (1863–1936), studierte nach einer Gold- und Silberschmiedelehre bei Adolf von Mayrhofer an der Staatsschule für Angewandte Kunst in München, legte 1931 die Meisterprüfung ab und wurde dann selbst Leiter der Klasse für Goldschmiedekunst an der Münchner Schule. 1938 erhielt er in München eine Professur an der dortigen Akademie für Angewandte Kunst. 1946, nach der Zusammenlegung der beiden Münchner Akademien, setzte er seine Professur für Goldschmiedekunst und Metallarbeiten an der Akademie der Bildenden Künste München fort. Rickert beendete seine Lehrtätigkeit an der Münchener Kunstakademie 1972. Auf seine Position folgte sein ehemaliger Schüler Hermann Jünger.

Im Jahr 1933 erhielt er den ersten Goldenen Ehrenring der Gesellschaft für Goldschmiedekunst.[1] 1963 wurde ihm der Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste verliehen, 1973 das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und 1984 der Bayerische Verdienstorden.

Werke (Auswahl)

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  • Florian Hufnagl (Hrsg.): Goldschmiede, Silberschmiede von der Weimarer Zeit bis heute. Franz Rickert, Hermann Jünger, Erhard Hößle, Ulla Mayer, Otto Künzli; in memoriam Franz Rickert. Drei Generationen: Lehrer, Schüler, Lehrer. Die Neue Sammlung, Staatliches Museum für Angewandte Kunst, München, März–Mai 1993.
  • Rickert, Franz. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1004.
Commons: Franz Rickert – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Julia Gibbons: Zen and the Art of Franz Rickert. In: Craft Culture (Webarchiv).

Einzelnachweise

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  1. Träger des Goldenen Ehrenrings der Gesellschaft für Goldschmiedekunst