Formarin-Schafberg
| Formarin-Schafberg | ||
|---|---|---|
| Links der Formarin-Schafberg, recht die Rote Wand | ||
| Höhe | 2413 m ü. A. (Digitales Höhenmodell: 2412,3 m) | |
| Lage | Innerbraz, Dalaas, Raggal; Bezirk Bludenz; Vorarlberg; Österreich | |
| Gebirge | Formarin-Schafberggruppe, Lechquellengebirge | |
| Dominanz | 2,4 km → Formarin-Rothorn | |
| Schartenhöhe | 409 m ↓ Lange Furka | |
| Koordinaten | 47° 10′ 12″ N, 9° 57′ 3″ O | |
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| Typ | Felsgipfel | |

Der Formarin-Schafberg, auch Formarin Schafberg oder offiziell nur Schafberg, ist ein Berg im Lechquellengebirge in Vorarlberg, Österreich.[1][2]
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Politisch ist der Berg der Grenzpunkt der Gemeinden Innerbraz, Dalaas und Raggal, alle im Bezirk Bludenz.[1] Gebirgsgeographisch ist der Berg der höchste und namensgebende Berg der Formarin-Schafberggruppe, eine Untergruppe des Lechquellengebirges. Regional liegt er am Schnittpunkt der Regionen Klostertal, Hochtannberggebiet und Großes Walsertal. Im Osten liegt der Formarinsee und das oberste Lechtal. Die Südseite wird über den Masonbach zur Alfenz entwässert, die Nordwestseite über den Faludriga- und Marulbach zur Lutz.[3]
Umgebung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ein knapp 7 km langer Grat als Teil des Klostertalkammes verläuft in Ost-West-Richtung mit dem Schafberg als höchstem Punkt:
| Gipfel/Sättel | m ü. A. | |
|---|---|---|
| Geißköpfe Ostschulter | 2073 | |
| Geißköpfe Ostgipfel | 2182 | |
| Geißköpfe Mittelgipfel | 2229 | |
| Geißköpfe Westgipfel | 2303 | Seitengrat nach Süden zum Gwurfjoch und Roggelskopf |
| Formarin-Schafberg | 2413 | Seitengrat nach Norden zum Hanflender, zur Schwarzen Furka und zum Lusgrind |
| Pitschiköpfe Ostgipfel | 2280 | |
| Pitschiköpfe Westgipfel | 2192 | |
| Kleines Rössle | 2172 | |
| Weißes Rössle | 2208 | |
| Rößleturm | 2050 | |
| Faludrigasattel | 1984 | Übergang zur Gamsfreiheit-Gruppe |
| Gamsfreiheit | 2211 |
Direkt unterhalb der Südflanke liegt südwestlich die Mason-Alpe und südöstlich das Gwurfjoch. Ein alpiner Wanderweg führt von Außerbraz oder Innerbraz über die Mason-Aple und das Gwurfjoch zum Formarinsee und zur Freiburger Hütte, der Aufstieg dauert über 5 Stunden.[4] Im Nordwesten liegt die Faludriga-Alpe. Im Nordosten liegt die Lange Furka, das Formarin-Rothorn, die Rote Furka und die Rote Wand. Östlich bis südöstlich des Formarinsees zieht der Saladinagrat vom Formaletsch über den Ganahlskopf und die Fensterlewand zur Saladinaspitze.[3][2]
| Faludriga-Alpe | Sättele (Sonntag) | Rote Wand |
| Gamsfreiheit | Formarinsee | |
| Mason-Alpe | Gwurfjoch | Fensterlewand |
Zustieg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auf den Schafberg führt kein Wanderweg. Eine Besteigung ist nur für erfahrene und geübte Bergsteiger empfehlenswert. Ein Zustieg ist über mehrere Varianten möglich, alle sind weglos, unmarkiert und die Schwierigkeit wird meist mit T4- bis T5- und Klettergrad I angegeben.[5]
Naturschutz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Naturschutzgebiet Faludriga-Nova liegt im Nordwest und reicht bis zum Gipfel. Die gesamte Nordseite gehört zum UNESCO Biosphärenpark Großes Walsertal. Der Schafberg liegt am Grenzpunkt der drei Weißzonen Faludriga-Nova, Laguz und Mason-Roggelskopf. Weißzonen sind gering oder gar nicht erschlossene Landschaften, die vom Land Vorarlberg ausgewiesen wurden. In den unberührten Felshängen leben zahlreiche Gämse und Steinböcke. Im Naturschutzgebiet Faludriga-Nova besteht ein Wegegebot.[6][7][8]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Verwaltungsgrenzen. Abgerufen am 11. Mai 2026.
- 1 2 Landkarten. Abgerufen am 11. Mai 2026.
- 1 2 Gewässer. Abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Wandern plus Information der Wegweiser online. Abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Formarin Schafberg 2413m. Abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Schutzgebiete. Abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Inventar Weißzone. Abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Christoph Daxer: Schutzgebiete Naturschutz. In: Respektiere deine Grenzen. 29. April 2021, abgerufen am 11. Mai 2026.
