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Florian Inhauser

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Florian Inhauser (* 1968 in Aarau) ist ein Schweizer Journalist. Er ist Moderator der Hauptausgabe der Tagesschau im Schweizer Fernsehen.

Florian Inhauser maturierte 1989 an der Alten Kantonsschule Aarau. Mit einem Bericht im Aarauer Generalanzeiger über eine Legoausstellung begann er als 16-Jähriger seine journalistische Laufbahn.[1]

Ab 1990 studierte er Geschichte, Anglistik und Germanistik an der Universität Zürich.[1]

Neben dem Studium arbeitete er als freier Zeitungsjournalist unter anderen bei den Tageszeitungen Tages-Anzeiger, Blick und der Neuen Zürcher Zeitung. Zwischen 1998 und 2001 war er Videojournalist und Produzent bei den Schweizer Regionalsendern TeleZüri und Tele24.

Seit 2001 arbeitet er bei SRF. Bis 2004 war er Redaktor bei der Tagesschau des Schweizer Fernsehens. Zwischen 2004 und 2007 berichtete Inhauser als Korrespondent Grossbritannien und Republik Irland in London. Danach war er als Redaktor, Reporter und Sonderkorrespondent für die Tagesschau tätig und moderierte die «Tagesschau»-Ausgaben am Mittag, um 18.00 Uhr und die «Tagesschau Nacht». Seit 2013 moderiert er die Hauptausgabe der Tagesschau in Nachfolge von Urs Gredig.[2]

2012 drehte Florian Inhauser mit dem SRF-Kollegen und London-Korrespondenten Peter Balzli eine Dokumentation zu London.[3]

Als Sonderkorrespondent berichtete er neben seiner Funktion als Tagesschau-Moderator vor allem aus Krisengebieten wie dem Iran, Pakistan, Thailand, Indonesien, Sri Lanka oder Haiti.[4][5]

Von 2015 bis 2020 präsentierte Inhauser das Auslandmagazin #SRFglobal,[6] das monatlich während 30 Minuten aktuelle Themen der Weltpolitik beleuchtet und dabei Ausland-Korrespondenten sowie Zuschauer-Tweets miteinbezieht. Das Magazin berichtet nicht aus Sicht der Machthaber, sondern aus Sicht der Bevölkerung und Mediennutzer. Die aktuellen Ereignisse werden anschliessend in Debatten in sozialen Netzwerken vertieft.[7][8]

Neben seinem Job als Redaktor, Moderator und Sonderkorrespondent beim Schweizer Fernsehen referiert Inhauser an Veranstaltungen zu Themen wie dem Brexit oder der «Manipulation der Medien durch Fake News und Propaganda».[9]

Florian Inhauser lebt mit seiner Ehefrau, der Tagesschau-Produzentin und Vorgesetzten Katja Stauber, im Kanton Zürich.[10]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Alice Werner: «Keine Zeit für Seelenstriptease». In: Universität Zürich (Hrsg.): Journal. Nr. 6. Zürich 2014, S. 17 (uzh.ch).
  2. Florian Inhauser moderiert neu die «Tagesschau»-Hauptausgabe. In: SRF Medienstelle. SRF Schweizer Radio und Fernsehen, 28. März 2013, abgerufen am 25. April 2026.
  3. Mein London. In: DOK. SRF Schweizer Radio und Fernsehen, 31. Mai 2012, abgerufen am 14. Februar 2019 (TV-Sendung).
  4. Romina Lenzlinger: Florian Inhauser: «Ich bin ein ganz furchtbarer Stubenhocker!» In: GlücksPost. 12. März 2014, abgerufen am 5. März 2019.
  5. Simone Matthieu: Jubiläum bei der Arbeit und in der Liebe. In: GlücksPost. 3. Mai 2017, abgerufen am 5. März 2019.
  6. SRF: Florian Inhauser gibt die Moderation von «#SRFglobal» ab. Abgerufen am 5. Januar 2025.
  7. Tino Büschlen: Heute führt Florian Inhauser durch das neue Ausland-Magazin: «Wegen Tim & Struppi wurde ich Reporter». In: Blick. 21. September 2015, abgerufen am 5. März 2019 (Interview).
  8. #SRFglobal - Sendungsporträt. SRF Schweizer Radio und Fernsehen, 9. September 2015, abgerufen am 5. März 2019.
  9. Rückblick: Geschichte Aktuell 2018. Historischer Verein Nidwalden, abgerufen am 5. März 2019.
  10. Katja Stauber ist die Chefin ihres Mannes: «Es birgt Zündstoff». In: bluewin.ch. 3. April 2023, abgerufen am 5. Januar 2025.