Flávio Bolsonaro


Flávio Nantes Bolsonaro [] (* 30. April 1981 in Resende[1]) ist ein brasilianischer Geschäftsmann, Rechtsanwalt und Politiker. Er gehört der Liberalen Partei (PL) an und ist für die Periode 2019–2027 Senator der Republik des Bundesstaates Rio de Janeiro. Er ist der erstgeborene Sohn von Jair Bolsonaro und wird deshalb als „01“ (zero-um) bezeichnet.[2][3]
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Flávio Bolsonaro ist der älteste Sohn des ehemaligen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro und Rogéria Nantes Nunes Braga.[4] Sein Vater gab ihm den Spitznamen „01“, wobei die hierarchische Nummerierung seiner Söhne (01 für Flávio, 02 für Carlos,[5] 03 für Eduardo) auf den patriarchalischen und von militärischem Drill geprägten Erziehungsstil Jair Bolsonaros zurückgeführt und als militaristisch charakterisiert wird.[3] Flávio hat einen Universitätsabschluss in Politikwissenschaft beim Forschungsinstitut Instituto Universitário de Pesquisas do Rio de Janeiro (IUPERJ) der Universität Rio de Janeiro und in Betriebswirtschaft bei der Fundação Getulio Vargas erlangt.[6] Er ist verheiratet und hat zwei Töchter.[7] Seit 2023 hat er neben der brasilianischen auch die italienische Staatsbürgerschaft.[8]
Ab 2003 war er Abgeordneter des Bundesstaates Rio de Janeiro und wurde bei den Wahlen 2014 mit 160.359 Stimmen für seine vierte Amtszeit gewählt, die im Februar 2019 endete.[9] In seiner zweiten Amtszeit war er Vorsitzender des Sonderausschusses für Familienplanung.[10] 2018 wurde er mit 4.380.418 Stimmen zum Senator des Bundesstaates Rio de Janeiro gewählt. Seine Amtszeit begann im Februar 2019[11] und läuft bis Ende Januar 2027.
Für die Präsidentschaftswahl 2026 wurde er von seinem Vater als Kandidat benannt.[12] Ende Juli 2026 zeigten sich Risse im Verhältnis zu der bei Evangelikalen beliebten Stiefmutter Michelle Bolsonaro, die sich in einem Video kritisch über ihn äußerte, während er selbst diese potentiell wahlentscheidende Wählergruppe nicht in gleichermaßen überzeugender Weise anzusprechen vermag, auch wenn er sich, deren Erwartungen entsprechend, Anfang des Jahres 2026 im Jordan hatte taufen lassen und am 4. Juni 2026 in São Paulo am „Marsch für Jesus“ teilnahm.[3]
Den ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl gewann er am 4. Oktober 2026 mit 47,05 % Wähleranteil knapp vor dem bisherigen Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva, der 45,14 % der Stimmen erhielt.[13] In der Stichwahl am 25. Oktober 2026 verlor Bolsonaro mit 48,21 % der Wählerstimmen gegen seinen Kontrahenten Lula da Silva, der 51,79 % der gültigen Stimmen erhielt.[14]
Politische Programmatik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anfang Juli 2026 wurde er von Regierungsvertretern der USA in Washington empfangen. Dort geäußerte kritische Positionen zu China, die aus familiär tradiertem Antikommunismus resultieren, hat er wieder relativiert. Im März 2026 war Bolsonaro bei der Amtseinführung des rechten bis rechtsextremen José Antonio Kast in Chile anwesend. Bei weiteren Aufenthalten in den USA 2026 sprach er an der Tagung Conservative Political Action Conference. In den USA machten er und sein Bruder Eduardo Bolsonaro unter anderem Druck zur Verhängung neuer Zölle gegen Brasilien, zwecks Freipressung ihres im Strafvollzug befindlichen Vaters. Für Zollerhöhungen der USA gegenüber Brasilien erbat er eine Gnadenfrist bis nach dem Ende des Wahlkampfs.[3]
Flávio Bolsonaro hat ein sicherheitspolitisches Programm namens „Brasilien ohne Angst“ vorgestellt. Die Strafmündigkeit soll auf 14 Jahre gesenkt werden, Megagefängnisse nach dem Vorbild von El Salvador sollen gebaut werden und Sexualstraftäter chemisch kastriert werden. Allerdings sank die Mordrate in Brasilien zuletzt deutlich. Den politisch motivierten Gewalttätern, die am 8. Januar 2023 den Nationalkongress in Brasília erstürmt haben und verurteilt wurden, hat er im Falle eines Wahlsieges die Begnadigung versprochen. Er bezeichnet diese Personen als „politische Gefangene“.[3]
Wirtschaftspolitisch steht er der einflussreichen Agrarindustrie nahe, die einen marktradikalen Kurs verlangt und Privatisierungen anstrebt. Um deren Exporte in arabische Staaten nicht zu gefährden, kann er nicht so pro-israelisch auftreten, wie dies zur Gewinnung evangelikaler Wählerstimmen für ihn vorteilhaft wäre. Zugleich hat Flávio Bolsonaro, anders als sein Vater, keine persönliche Verankerung in der brasilianischen Armee, die ein langjähriger Rückhalt des Bolsonarismus ist. Tatsächlich gilt er vielen radikalen Bolsonaristas – den sogenannten bolsonaristas raíz – als zu moderat, da ihnen Verschwörungstheorien und Feindschaft gegen das Oberste Gericht Brasiliens wichtige Anliegen sind und sie sich teilweise stark radikalisiert haben.[3]
Ideologisch schöpft Flávio Bolsonaro auch aus dem Gedankengut des selbsternannten Philosophen Olavo de Carvalho, der ebenfalls dem empörten und verschwörungstheoretischen Spektrum zuzuordnen ist, zumal sein Bruder Eduardo Bolsonaro von den USA aus dieses mittels Online-Kursen – einer sogenannten „formação conservadora“ – in der lusophonen Gemeinschaft verbreitet. Kulturpolitisch geht es ihnen langfristig darum, bislang linke oder für links gehaltene Diskursräume rechts zu erobern. Dazu bedient sich seine Kampagne des Streamingdiensts Brasil Paralelo mit Sitz in Porto Alegre.[3]
In einem Interview mit einer großen brasilianischen Zeitung verteidigte er die brasilianische Militärdiktatur und erklärte: „Damals gab es Sicherheit, eine gute Gesundheitsversorgung und Bildung, es herrschte Respekt. Welche Rechte haben die Menschen heute? Nur das Recht zu wählen. Und selbst dabei wählen sie falsch.“ Er behauptete außerdem, dass es keine Diktatur gegeben habe, und bezeichnete diese Zeit als „einen Übergang zur Demokratie“.[15]
Im Parlament des Bundesstaates Rio de Janeiro hat er sich 2008 zugunsten der paramilitärischen Milizen ausgesprochen. Dies zu einem Zeitpunkt, zu dem diese durch ihr Verhalten bereits stark in die Kritik geraten waren. In einer Rede 2003, nach einem Massaker durch Todesschwadronen im Bundesstaat Bahia, befürwortete er die Todesstrafe und sagte, anderenfalls würden Milizen Selbstjustiz ausüben, was er als „sehr willkommen“ bezeichnete. Er argumentierte, es stünde zu wenig Geld für Polizei und Armee zur Verfügung, und äußerte deshalb Verständnis für Korruption.[5]
Flávio Bolsonaro bestreitet den menschengemachten Klimawandel. Im Präsidentschaftswahlkampf 2026 versprach er, „den Umweltauflagen ein Ende zu setzen“, und will dem Wirtschaftswachstum Vorrang einräumen. Obwohl er sich zu seinen umweltpolitischen Vorhaben insgesamt eher vage geäußert hat, hat er insbesondere seine Absicht bekundet, die Förderung von Schiefergas mithilfe der Fracking-Technik zu unterstützen.[16][17]
2019 legte er einen Gesetzentwurf vor, der die gesetzlichen Waldreservate abschaffen sollte. Diese verpflichten landwirtschaftliche Betriebe dazu, auf 20 % ihrer Flächen die natürliche Vegetation zu erhalten. Einer Studie der Universität São Paulo (USP) zufolge hätte die Verabschiedung des Gesetzes zur Zerstörung von 167 Millionen Hektar Wald führen können.[18] 2024 wurde er zum Berichterstatter eines Verfassungsänderungsentwurfs ernannt, der den Weg für die Privatisierung von Küstengebieten ebnen sollte, die sich im Besitz des brasilianischen Bundesstaates befinden. Beide Gesetzesvorhaben wurden später aufgegeben, was maßgeblich auf die negative Reaktion der Öffentlichkeit zurückzuführen war.[19]
Polizeiliche Ermittlungen wegen Geldwäsche und Korruption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wie sein Vater greift er auf die sogenannte rachadinha zurück,[5] eine Praxis, bei der fiktive parlamentarische Mitarbeiter eingestellt werden, die gezwungen sind, zwischen 80 und 90 % ihres Gehalts an die Person abzuführen, die sie eingestellt hat. „Das Vermögen der Familie Bolsonaro ist durch die rachadinha entstanden“, erklärt Juliana Dal Piva, die 2022 mit O Negócio do Jair: A história proibida do clã Bolsonaro (deutsch Das Jair-Bolsonaro-Business: Die verbotene Geschichte des Bolsonaro-Clans) eine als Buch erschienene Recherche über das Vermögen der Familie veröffentlicht hat.[20]
Auf diese Weise stellt er rund zwanzig parlamentarische Mitarbeiter ein, darunter seinen Großvater, Familienangehörige seiner damaligen Stiefmutter und Hausangestellte seines Vaters. Mehrere Jahre lang beschäftigt er außerdem die Frau und die Mutter von Adriano da Nóbrega, einem Anführer der Milícia von Rio de Janeiro. Diese paramilitärischen Gruppen, die in der Regel aus ehemaligen Polizisten bestehen, kontrollieren ganze Stadtviertel und zwingen deren Bewohner, für die von ihnen unterstützten Kandidaten zu stimmen.[5] Im Jahr 2005 verlieh Flávio Bolsonaro Nóbrega die höchste Auszeichnung des Bundesstaates Rio de Janeiro, obwohl dieser zu diesem Zeitpunkt wegen Mordes inhaftiert war. 22 weitere straffällige Personen zeichnete er ebenfalls aus, die Fälle reichen von Vermögensdelikten zu Mord.[5] Dal Piva unterstreicht das Ausmaß dieser Verbindungen: „Innerhalb von zwanzig Jahren haben die Bolsonaros, Vater und Söhne, 75 Polizisten mit Medaillen ausgezeichnet, die in Tötungsdelikte und Korruptionsfälle verwickelt waren. Im Gegenzug verschaffte ihnen diese Beziehung Stimmen in den von den Milizen kontrollierten Gebieten.“[20]
Den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft von Rio de Janeiro zufolge hat Flávio Bolsonaro einen Teil der aus der rachadinha stammenden Gelder auch gewaschen, indem er 2005 in Rio de Janeiro ein Schokoladengeschäft erwarb, dessen Umsatz er künstlich in die Höhe trieb. Darüber hinaus tätigte er zahlreiche Immobilientransaktionen, die sich mit seinem Abgeordnetengehalt nicht erklären lassen. Dabei bevorzugt er Barzahlungen – von den Schulkosten seiner Kinder bis hin zu Flugtickets für Auslandsreisen.[20] Wie sein Vater und seine Brüder, die ebenfalls die rachadinha praktiziert haben, entgeht Flávio Bolsonaro bisher einer Verurteilung durch die Justiz. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft von Rio de Janeiro wegen der Veruntreuung von 6,5 Millionen Real und Geldwäsche werden 2021 aufgrund eines Verfahrensfehlers für ungültig erklärt. Kurz darauf erwarb er eine Luxusvilla in Brasília im Wert von einer Million Euro.[20]
Nach seiner Wahlniederlage am 25. Oktober 2026 gegen den linken Amtsinhaber Lula da Silva ordnete der Oberste Gerichtshof (STF) an, dass Bolsonaro seine Pässe abgeben müsse, und erteilte ihm wegen laufender Ermittlungsverfahren ein Ausreiseverbot. Bolsonaro werden Geldwäsche sowie die Inanspruchnahme finanzieller Wahlkampfunterstützung aus dem Ausland vorgeworfen. In einem Video erklärte er zunächst, das Land nicht verlassen und seine Reisepässe abgeben zu wollen,[21] kam dem jedoch nicht nach, sondern überschritt die Grenze nach Argentinien und flog anschließend mit seiner Familie in einem Privatflugzeug über Ecuador nach Miami, wo sie US-Visa erhielten. Nach seiner Flucht in die USA bedankte sich Bolsonaro bei den Präsidenten Argentiniens, Javier Milei, und der Vereinigten Staaten, Donald Trump, für ihre Unterstützung. Anders als seine Partei erkannte er die Wahlniederlage nicht an, sprach von einem „Putsch“ und bezeichnete sich als „rechtmäßigen Präsidenten“. Später ruderte er etwas zurück und kündigte an, er werde Brasiliens Opposition als „Anführer“ seines Landes aus den USA heraus führen.[7][22][23] In seiner ersten Rede erklärte er, er habe Brasilien verlassen, da er verfolgt würde. „Ich habe Brasilien nicht verlassen, ich bin für Brasilien gegangen.“ Er kündigte an, wieder als Präsident kandidieren zu wollen.[24]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Juliana Dal Piva, Daniel Trench, Celso Longo: O Negócio do Jair: A história proibida do clã Bolsonaro. Zahar, Rio de Janeiro 2022, ISBN 978-6-557-82666-9.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Flávio Bolsonaro auf der Website des Senates
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Assembléia Legislativa do Estado do Rio de Janeiro. Archiviert vom am 24. Dezember 2014; abgerufen am 15. September 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- ↑ RJ elege Flávio Bolsonaro e Arolde de Oliveira para o Senado. In: G1 Globo. 7. Oktober 2018, abgerufen am 15. September 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- 1 2 3 4 5 6 7 Nicolas Franzen: Sohn Nummer eins gegen Lula. Der Bolsonaro-Clan will die Präsidentschaft zurückgewinnen. In: Dorothee D’Aprile, Anna Lerch (Hrsg.): Le Monde diplomatique. Nr. 08/32. TAZ/WOZ, 13. August 2026, ISSN 1434-2561, S. 6 f.
- ↑ Naiara Galarraga Gortázar: As mulheres do poderoso clã Bolsonaro. In: El País Brasil. 29. August 2020, abgerufen am 15. September 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- 1 2 3 4 5 Richard Lapper: Beef, Bible and Bullets – Brazil in the Age of Bolsonaro. Manchester University Press, Manchester 2021, ISBN 978-1-5261-4901-5, S. 138–142 (Dieser Einzelnachweis belegt das Verhalten der Milizen in Bezug auf die erzwungene Stimmabgabe, die Preisverleihung an 23 Straftäter, sowie, das Flávio Bolsonaro „01“ und Carlos Bolsonaro „02“ genannt werden. Zudem werden seine Unterstützung für die Milizen und seine Verwicklung in die rachadinhas behandelt.).
- ↑ Flávio Bolsonaro – Senador. flaviobolsonaro.com, archiviert vom am 26. März 2020; abgerufen am 15. September 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- 1 2 Bolsonaro dankt Trump und ortet „Putsch“. In: ORF, 28. Oktober 2026.
- ↑ Flávio Bolsonaro nach Flucht in Miami gelandet. In: n-tv, 28. Oktober 2026.
- ↑ Assembléia Legislativa do Estado do Rio de Janeiro. Archiviert vom am 24. Dezember 2014; abgerufen am 15. September 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- ↑ Alerj – Deputado. Archiviert vom am 29. November 2014; abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Carolina Sott: Flávio Bolsonaro: a trajetória do senador e polêmicas. In: ndmais.com.br. 15. April 2025, abgerufen am 26. Dezember 2025 (brasilianisches Portugiesisch).
- ↑ Jair Bolsonaro nominiert Sohn Flavio für Präsidentschaftswahl – und wird an der Leiste operiert. In: Der Spiegel. 25. Dezember 2025, abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Christine Wollowski: Rechtsruck in Brasilien: Flávio Bolsonaro liegt knapp vor Lula. In: Die Tageszeitung: taz. 5. Oktober 2026, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 26. Oktober 2026]).
- ↑ Lula gewinnt Wahl in Brasilien - Bolsonaro erkennt Niederlage nicht an. In: tagesschau.de. Abgerufen am 26. Oktober 2026.
- ↑ Em livro sobre Bolsonaro, Flávio nega golpe militar, elogia Ustra e questiona urnas. In: Folha de S. Paulo. 2. Oktober 2026, abgerufen am 4. Oktober 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- ↑ Rhett Butler: What if Flávio Bolsonaro wins? High stakes for the environment in Brazil’s 2026 elections. In: Conservation news. 23. Oktober 2026, abgerufen am 23. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Valentina Gómez: Flávio Bolsonaro Backs Fracking and Agency Review. In: The Rio Times. 9. Oktober 2026, abgerufen am 23. Oktober 2026 (englisch).
- ↑ Projeto de lei do Senado pode causar desmatamento de 167 milhões de hectares, alerta cientista. Abgerufen am 23. Oktober 2026 (portugiesisch).
- ↑ Bid to 'privatize' Brazil beaches sparks outcry. 29. Mai 2024, abgerufen am 23. Oktober 2026 (englisch).
- 1 2 3 4 Anne-Dominique Correa, Anne Vigna: In Brazil, scandals can't slow the rise of Flavio Bolsonaro. In: Le Monde English. 7. Oktober 2026, abgerufen am 22. Oktober 2026 (englisch).
- ↑ Nach Präsidentenwahl in Brasilien: Ausreiseverbot für Flávio Bolsonaro. In: tagesschau.de. 27. Oktober 2026, abgerufen am 27. Oktober 2026.
- ↑ En fuite aux Etats-Unis, Flavio Bolsonaro assure être le « leader » du Brésil. In: Le Monde, 29. Oktober 2026 (französisch).
- ↑ Defeated candidate Flávio Bolsonaro defies Brazil travel ban with flight to US, sources say. In: CNN, 27. Oktober 2026 (englisch), abgerufen am selben Tag.
- ↑ Flávio Bolsonaro begründet Flucht nach Wahlniederlage mit »Verfolgung«. In: Zeit.de, 31. Oktober 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bolsonaro, Flávio |
| ALTERNATIVNAMEN | Bolsonaro, Flávio Nantes (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | brasilianischer Politiker |
| GEBURTSDATUM | 30. April 1981 |
| GEBURTSORT | Resende, Rio de Janeiro |