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Felix Sahm

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Felix Sahm (* 1984 in Hachenburg) ist ein deutscher Arzt und Wissenschaftler. Er ist Universitätsprofessor für Neuropathologie an der Universität Heidelberg[1] und Ärztlicher Direktor der Neuropathologie am Universitätsklinikum Heidelberg.[2]

Sahm studierte in Heidelberg, Boston und London Medizin und promovierte zum Thema „The biological relevance of tryptophan metabolism in glioma“. Während seines Studiums wurde er von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert und ist Vertrauensdozent der Stiftung in Heidelberg.[3] Zudem absolvierte er einen Studiengang zum Master of Business Administration an der IE Business School in Madrid.

Seine Forschung befasst sich mit der Präzisionsmedizin bei Hirntumoren. Dazu zählen neue Klassifikationssysteme und prognostische Marker für Meningeome[4] oder neue analytische Plattformen, etwa zur Beschleunigung diagnostischer Abläufe oder Informationsgewinnung aus kleinen Probenmengen.[5]

Für seine Arbeiten wurden ihm der Werner-Rosenthal-Preis der Deutschen Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie (DGNN)[6] und der European Association of Neuro-Oncology Researcher of the Year Award 2025 verliehen.[7] 2026 erhielt Sahm zusammen mit David Capper den Deutschen Krebspreis in der Kategorie translationale Krebsforschung.[8]

Einzelnachweise

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  1. Personalien Oktober 2021 - Universität Heidelberg. Abgerufen am 29. März 2026.
  2. Prof. Dr. Dr. med. Felix Sahm: Universitätsklinikum Heidelberg. Abgerufen am 16. April 2026.
  3. Jahresbericht 2024 Studienstiftung des deutschen Volkes. (PDF) S. 82, 124, abgerufen am 21. April 2026.
  4. Deutscher Ärzteverlag GmbH, Redaktion Deutsches Ärzteblatt: Meningeome: Exaktere Klassifikation. 18. Mai 2017, abgerufen am 29. März 2026.
  5. Sichere Klassifizierung von Hirntumoren trotz kleiner Gewebemengen oder begrenzter Zeit. 10. Juli 2025, abgerufen am 29. März 2026.
  6. Deutscher Ärzteverlag GmbH, Redaktion Deutsches Ärzteblatt: Verleihungen. 12. Dezember 2013, abgerufen am 29. März 2026.
  7. Award recipients. Abgerufen am 29. März 2026.
  8. Alle Ausgezeichneten - Deutscher Krebspreis. Abgerufen am 21. April 2026.