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Felix IV.

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mosaik Felix‘ IV. (um 527–530 entstanden, später restauriert)

Felix IV. (* in Samnium; † 20. oder 22. September 530) war von 526 bis zu seinem Tod der 54. Bischof von Rom.

Je nach Zählung erscheint Felix IV. auch manchmal als Felix III., dies rührt daher, dass einige Zählungen den Gegenpapst Felix II. explizit nicht mitzählen. Die offizielle Zählung des Vatikans führt ihn allerdings als Felix IV.,[1] ebenso wie das Dizionario Biografico degli Italiani. Aufgrund der unterschiedlichen Zählungen wird er manchmal als „Felix III. (IV.)“ bzw. „Felix IV. (III.)“ bezeichnet.

Felix stammte aus Samnium, wo er als Sohn eines gewissen Castorius geboren wurde. Nach dem Tode von Papst Johannes I., der vom König der Ostgoten, Theoderich, inhaftiert worden war, wurde er nach einer Sedisvakanz von zwei Monaten am 12. Juli gewählt. Theoderich hatte sich für seine Wahl eingesetzt; dies wird ein Grund dafür gewesen sein, dass sich Felix ostgotenfreundlich verhielt.

Felix verurteilte den Semipelagianismus und erhielt von der Synode von Orange 529 die Bestätigung seiner Haltung.

Felix versuchte, seinen eigenen Nachfolger zu designieren – Bonifatius II. Das zog jedoch eine Reaktion des Senats nach sich, der die Diskussion über den Nachfolger des Amtsinhabers zu dessen Lebzeiten verbot, ebenso die Annahme einer derartigen Nomination.

Die Mehrheit des Klerus wählte nach Felix’ Tod Dioskur, während eine Minderheit Bonifatius II. favorisierte. Das Schisma wurde durch den baldigen Tod Dioskurs beendet.

Nicht gebotener katholischer Gedenktag ist der 1. März.

Commons: Felix III. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Felix IV, Website The Holy See / Der Heilige Stuhl.
VorgängerAmtNachfolger
Johannes I.Papst
526–530
Bonifatius II.