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Feadrossel

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Feadrossel

Feadrossel (Turdus feae)

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Drosseln (Turdidae)
Unterfamilie: Turdinae
Gattung: Echte Drosseln (Turdus)
Art: Feadrossel
Wissenschaftlicher Name
Turdus feae
(Salvadori, 1887)

Die Feadrossel, auch Rostdrossel genannt[1], (Turdus feae) ist ein Singvogel aus der Familie der Drosseln (Turdidae).[2][3]

Der Vogel brütet in Nordchina (Beijing, Hebei, Shanxi) und überwintert in Nordostindien, Myanmar und Nordwestthailand.

Das Brutgebiet umfasst Eichen- und Pinienwald, dicht buschbewachsene Flächen, Bergwald von 1000–1900 m. ü. M. Überwintert wird im Nadelwald von 600–30.50 m.

Der Artzusatz bezieht sich auf Leonardo Fea.[4]

Der Vogel misst 22–24 cm und wiegt etwa 71 g. Das Männchen hat einen weißlichen Überaugenstreif, einen ebensolchen Unteraugenstreif, einen kurzen Bartstrich, schwärzlich braune Zügel. Die Oberseite und der Nacken sind hell olivbraun und gehen an Brust und Flanken in Grau über, Bauch bis Steiß sind weiß. Der Schnabel ist dunkel, der Unterschnabel gelblich, die Beine bräunlich gelb. Weibchen haben braune Zügel, gelbbraun geflecktes Gesicht, Kinn und Kehle weißlich, Brust und Flanken sind gelbbraun überhaucht.[5]

Geografische Variation

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Die Art ist monotypisch.[2][5][6][7]

Der Gesang wird als Folge kurzer Strophen aus sehr kurzen Trillern und musikalischen Lauten. Der Ruf ist ein dünnes „zeeee“ oder „sieee“, dünner als bei der Weißbrauendrossel (Turdus obscurus).[5]

Die Art ist ein Langstreckenzieher. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Wirbellosen und Früchten, auch Nektar von blühendem Acrocarpus fraxinifolius, die am Boden und in den Bäumen gesucht werden. Beim Vogelzug und im Winter ist die Art häufig zusammen mit der Weißbrauendrossel zu beobachten.

Die Brutzeit liegt zwischen Mai und Juli. Das Nest ist eine Schale aus Stroh, Wurzeln und Pflanzenfasern mit Lehm zusammengehalten in 1 bis 1,5 m Höhe in einem kleinen Baum innerhalb dichten Bewuchses. Das Gelege besteht aus 4–5 Eiern, die von beiden Elternvögeln über etwa 14 Tage ausgebrütet werden.[5]

Gefährdungssituation

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Die Feadrossel gilt als gefährdet (Vulnerable) durch Habitatverlust und -fragmentation.[8]

  • A. T. Salvadori: Merula Feae. In: Annali del Museo Civico di Storia Naturale di Genova Band 2, Heft 25, S. 514, 610, 1887, Biodiversity Library
Commons: Feadrossel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Amsel: Der weit verbreitete Singvogel im Portrait. das-tierlexikon.de. Abgerufen am 7. April 2026.
  2. 1 2 Feadrossel (Turdus feae) bei Avibase; abgerufen am 4. April 2026.
  3. P. H. Barthel, C. Barthel, E. Bezzel, P. Eckhoff, R. van den Elzen, Ch. Hinkelmann & F. D. Steinheimer: Die Vögel der Erde - Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen, 3. ergänzte Auflage, 2022, PDF
  4. J. A. Jobling: A Dictionary of Scientific Bird Names. Oxford University Press. 1991. ISBN 0-19-854634-3.
  5. 1 2 3 4 N. Collar: Gray-sided Thrush (Turdus feae), version 1.0. In: J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie und E. de Juana (Herausgeber): Birds of the World. 2020, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Turdus feae
  6. IOC World Bird List 15.1 Thrushes
  7. AviList Core Team. 2025. AviList: The Global Avian Checklist, v2025. AviList.v2025
  8. Turdus feae in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2025. Eingestellt von: BirdLife International, 2025. Abgerufen am 04. April 2026.