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Extinction Story

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Film
Titel Extinction Story
Produktionsland Österreich
Originalsprache Deutsch, Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 17 Minuten
Stab
Regie Claudia Larcher
Drehbuch Claudia Larcher
Produktion Claudia Larcher
Kamera Claudia Larcher
Schnitt Claudia Larcher

Extinction Story ist ein österreichischer Essayfilm von Claudia Larcher aus dem Jahr 2026, der dokumentarische Aufnahmen mit Animationen verbindet.

Vor dem Hintergrund eines Perserteppichs erscheinen immer größer werdende Fotos, die die Geschichte von Josef Schreiber erzählen. Er war aus Funktionalität in die NSDAP eingetreten und in Norwegen stationiert. Dort begann er Vogeleier zu sammeln. Aus einem Hobby wurde eine Passion, die Schubladen und ein Haus füllte. Seine Frau und Kinder kommen nur am Rande vor.

Stattdessen sieht man vor blauem Hintergrund Vogeleier verschiedener Größe. Derweil philosophiert die Sprecherin über den Zweck des Sammelns und die Bedeutung für Josefs Leben. Danach sieht man ausgestopfte Vögel vor blauem Hintergrund, die sich zu bewegen beginnen und dann wegfliegen. Zuletzt sieht man eine Meise an einer Futterstation.

Entstehung und Gestaltung

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Ausgangspunkt war die Sammlung von rund 4500 Vogeleiern, die Larchers Großvater Josef Schreiber zusammengetragen hatte. Zu diesem Familienarchiv gehören auch Fotografien und Tagebücher, die seine Sammeltätigkeit dokumentieren.[1]

Der Film kombiniert Familienfotografien und Aufnahmen der Sammlungsstücke mit kurzen, durch Künstliche Intelligenz erzeugten Animationen. Ein gesprochener Kommentar und elektronische Klänge begleiten die Bilder.[2] Für die Klanggestaltung war Ursula Winterauer verantwortlich. Den Kommentar spricht Michaela Bilgeri.[3]

Veröffentlichung

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Eine gleichnamige Videoinstallation wurde ab dem 26. November 2025 bei Recontemporary in Turin gezeigt. Die Ausstellung verband das Video mit weiteren Objekten und Installationselementen.[4] Am 27. Oktober 2026 wurde der Film im Internationalen Wettbewerb Animationsfilm des DOK Leipzig 2026 gezeigt. Das Festival führte diese Vorführung als Premiere.[2]

André Eckardt hob im Programmtext von DOK Leipzig die ruhige Erzählweise hervor, mit der Larcher eine von Umbrüchen geprägte Lebensgeschichte erschließe. Besonders würdigte er die Klarheit des Kommentars und das Zusammenspiel von Fotografien, Animationen und elektronischen Klängen.[2]

Einzelnachweise

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  1. ↑ Extinction Story. In: Claudia Larcher. Abgerufen am 31. Oktober 2026 (englisch).
  2. 1 2 3 André Eckardt: Extinction Story. In: DOK Leipzig. Abgerufen am 31. Oktober 2026 (englisch).
  3. ↑ Paul Buschnegg: Extinction Story. In: sixpackfilm. Abgerufen am 31. Oktober 2026.
  4. ↑ Extinction Story — Claudia Larcher. In: Recontemporary. Abgerufen am 31. Oktober 2026 (englisch).