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Extensive Abbildung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Extensivität bezeichnet in der Mathematik die Eigenschaft einer Abbildung, Mengen „zu vergrößern“. Entsprechend „verkleinern“ intensive (auch anti-extensive) Abbildungen Mengen.

Sei (A,≤) eine teilweise geordnete Menge. Eine Abbildung

f:A→A

heißt extensiv, falls gilt:

a≤f(a) für alle a∈A.

Sie heißt intensiv, falls gilt:

f(a)≤a für alle a∈A.
  1. Auf (A,≤) ist die Identität idA:a↦a extensiv und intensiv, da a≤a immer gilt.
  2. Definitionsgemäß sind Hüllenoperatoren extensiv und Kernoperatoren intensiv auf der Potenzmenge einer beliebigen Menge mit der mengentheoretischen Inklusion als Halbordnung.

Fixpunktsatz von Bourbaki-Kneser

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Nach dem Fixpunktsatz von Bourbaki und Kneser besitzt jede extensive Abbildung f:A→A bereits dann einen Fixpunkt, falls A streng induktiv geordnet ist. Daraus lässt sich unter Zuhilfenahme des Auswahlaxioms das Lemma von Zorn beweisen.

  • Marcel Erné: Einführung in die Ordnungstheorie. Bibliographisches Institut u. a., Mannheim u. a. 1982, ISBN 3-411-01638-8.
  • Heinrich Werner: Einführung in die allgemeine Algebra (= BI-Hochschultaschenbücher. Band 120). Bibliographisches Institut, Mannheim u. a. 1978, ISBN 3-411-00120-8.
  • Serge Lang: Algebra. 3. edition, reprinted, with corrections. Addison-Wesley, Reading MA u. a. 1993, ISBN 0-201-55540-9.