Die 20 Einheiten umfassende Baureihe wurde am 16. Februar 2018 in Zusammenarbeit mit dem Handelshaus Marubeni in zwölf Einheiten des Imabari 11.000-TEU-Typs bei Imabari Shipbuilding in Japan und weiteren acht Einheiten bei Samsung Heavy Industries in Südkorea in Auftrag gegeben. Zwölf Einheiten entstanden auf den Imabari-Werften in Hiroshima und Marugame, die restlichen Schiffe entstanden bei Samsung in Geoje. Im Februar 2020 wurde mit der Ever Frank das erste der Schiffe abgeliefert. Die einzelnen auf Einschiffsgesellschaften eingetragenen Schiffe werden in Langzeitchartern an Evergreen vermietet und im Liniendienst eingesetzt.
Schiffbaulich sind die beim American Bureau of Shipping klassifizierten Schiffe wie die Mehrzahl der schon in Betrieb befindlichen ULCS-Baureihen ausgelegt. Das Deckshaus ist etwa am Ende des vorderen Schiffsdrittels angeordnet, was einen verbesserten Sichtstrahl und somit eine höhere vordere Decksbeladung ermöglicht, während Schornstein und Maschinenanlage im hinteren Drittel liegen. Vor dem Deckshaus sind sieben 40-Fuß-Bays, dahinter acht 40-Fuß-Bays sowie eine kleinere Bay und hinter dem Maschinenaufbau vier weitere Bays angeordnet. Die Bunkertanks sind unterhalb des Aufbaus angeordnet; sie erfüllen die einschlägigen MARPOL-Vorschriften. Die Laderäume der Schiffe werden mit Pontonlukendeckeln verschlossen. Die maximale Containerkapazität wird abhängig von den jeweils etwas abweichenden Werftbautypen mit 11.850 und 12.118TEU angegeben. Weiterhin sind 1000 Anschlüsse für Integral-Kühlcontainer vorhanden.
Der Antrieb der Schiffe besteht jeweils aus einem Zweitakt-Dieselmotor, der auf einen einzelnen Festpropeller wirkt. Es wurden Hauptmotoren der MAN B&W-Typen 9S90ME-C mit 41.080 kW Leistung und jeweils vier Hilfsdiesel mit 3860 kW Leistung verbaut. Die An- und Ablegemanöver werden durch ein Bugstrahlruder unterstützt.